DE46193C - Injector mit sich selbstthätig bewegender Druckdrüse - Google Patents

Injector mit sich selbstthätig bewegender Druckdrüse

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Publication number
DE46193C
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DE
Germany
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nozzle
pressure
steam
openings
space
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46193D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BEETZ in Berlin, Prinzenstr. 22
Publication of DE46193C publication Critical patent/DE46193C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/468Arrangements of nozzles with provisions for priming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 59: Pumpen.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1888 ab.
    Die sich gegenseitig direct widersprechenden Bedingungen für eine gute Saug- und eine gute Druckwirkung eines und desselben Injectors (Strahlapparates im allgemeinen) haben zu den verschiedensten Constructionen geführt.
    Aufser der Körting'sehen Construction, welche zwei getrennte Düsensysteme enthält, zwischen welchen ' beiden die Uebersprungsöffnungen für Dampf und Wasser im Gehäuse selbst liegen und mechanisch geöffnet und geschlossen werden, . haben sämmtliche Constructionen Dampfdüsen, deren Bohrungen mechanisch veränderlich sind, um sie erst zum Saugen und dann zuni Drücken geeignet zu machen, sowie einen sogen. Uebersprung, d. h. Oeffnungen in der Druckdüse, welche möglichst nahe vor oder sogar in der mafsgebenden engsten Bohrung der Druckdüse (getriebenen Düse) selbst angebracht sind, durch welche Dampf und Wasser so lange entweichen kann, bis der Strahl seine richtige Geschwindigkeit erreicht und durchgeschlagen hat. Bei allen wird der Raum, in welchen diese Uebersprungsöffnungen ausmünden, gegen die Luft mechanisch oder durch selbsttätige besondere Rückschlagsventile abgeschlossen.
    Bei dem in der Zeichnung dargestellten Injector ist die Dampfdüse α aus einem Stück unveränderlich im Gehäuse G festsitzend angeordnet. Die Druckdüse besteht aus zwei Theilen b und c, welche zusammen in geschlossener Stellung (wie gezeichnet) eine einzige, weder durch Uebersprungsöffnungen noch sonst wie unterbrochene Düse bilden.
    Der Theil b sitzt in dem Gehäuse G fest, während der Theil c sich in demselben wie ein Ventil in seinem Sitz bewegen kann. An der im Raum η η belegenen Stelle, wo sich b und c berühren, ist die Bohrung O2 gröfser als O1 der Dampfdüse, um die beste Saugwirkung zu erzielen. Die für die Druckwirkung mafsgebende Bohrung ο der Druckdüse, welche der Theil c enthält, ist dagegen kleiner als O1. Strömt durch O1 Dampf ein, so bewegt sich c vorwärts bis an die Vorsprünge des Sitzes d. Dadurch entstehen zwei ringförmige Oeffnungen , einmal im Raum η η, durch welche der Dampf ungehindert ins Freie entweichen kann, bis Wasser angesaugt ist, und zugleich im Raum s s, durch welche das Wasser so lange ins Freie entweichen kann, bis die Geschwindigkeit des Strahles und mit ihr der Druck im Raum s s so gewachsen ist, dafs sich Theil c gegen die Richtung des Strahles zurückbewegt, so die beiden Oeffnungen in η η und 5 s abschliefst und zugleich die beiden Theile b und c zu einer geschlossenen Düse vereinigt.
    Gleichzeitig öffnet sich dann das vom Kesseldruck belastete Ventil e, weil der Druck in s s gröfser geworden ist als der Kesseldruck selbst, und läfst das Wasser in den Kessel eintreten.
    Pa τ ε nt-Anspruch:
    Bei Injectoren und Dampfstrahlapparaten im allgemeinen die Herstellung der getriebenen Düse, sogen. Druckdüse, aus zwei Theilen derart, dafs diese beiden zusammen in geschlossener Stellung eine einzige, durch keinerlei Uebersprungs- oder andere Oeffnungen unterbrochene Düse bilden, von denen der hintere, die mafsgebende Bohrung der Druckdüse enthaltende Theil derart beweglich ist, dafs er bei seiner Vorwärtsbewegung zwei sogen. Uebersprungsöffnungen aufmacht, welche er bei seiner Rückwärtsbewegung wieder schliefst.
DENDAT46193D Injector mit sich selbstthätig bewegender Druckdrüse Expired - Lifetime DE46193C (de)

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