DE46102C - Elektrische Bogenlampe - Google Patents

Elektrische Bogenlampe

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DE46102C
DE46102C DENDAT46102D DE46102DC DE46102C DE 46102 C DE46102 C DE 46102C DE NDAT46102 D DENDAT46102 D DE NDAT46102D DE 46102D C DE46102D C DE 46102DC DE 46102 C DE46102 C DE 46102C
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Germany
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lever
solenoid
arc lamp
spring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46102D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. HlRST in Sagan, Schlesien
Publication of DE46102C publication Critical patent/DE46102C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

Landscapes

  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nebenschlufsbogenlampe, bei welcher der untere Kohlenhalter feststeht, während der obere in einem Hebel derartig angebracht ist, dafs er je nach der Stellung des Hebels von demselben festgehalten wird oder durch' eine in demselben angebrachte Oeffnung hindurchgleiten kann. Die Bewegung des Hebels wird durch den Kern eines im Nebenschlufs liegenden Solenoids bewirkt, der nach einander dem Hebel eine geradlinige Bewegung ertheilt und ihn um einen durch Schraube verstellbaren Drehpunkt dreht, wodurch ebensowohl eine sorgfältige und gleichmäfsige Regulirung der Lampe erzielt wird, als auch der zur Bildung, des Lichtbogens dienende Hauptstrommagnet fortfallen kann. Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. ι bis 3 der Regulirungsmechanismus in Seitenansicht, Vorderansicht und im Grundrifs dargestellt, während Fig. 4 die Verbindung desselben mit dem unteren Kohlenhalter, dem Gehäuse und der Aufhängevorrichtung zeigt, wobei jedoch auch jede andere den jedesmaligen Verhältnissen Rechnung tragende Anordnung benutzt werden kann. Der Kohlenhalter A gleitet in zwei an dem Gestell B angeordneten Führungen C und D, wird aber gehalten durch den Hebel E. Derselbe hat eine gabelförmige Gestalt und greift mit seinen beiden Zinken e um das Gestell B, während sein .anderes Ende durch die Zugstange F mit dem Kern G des Solenoids H in Verbindung steht. In der Mitte ist der Hebel mit einer schrägen Durchbohrung versehen, durch welche der Kohlenhalter A hindurchgeht und sich bei waagrechter Stellung des Hebels E an den Kanten dieser schrägen Durchbohrung festklemmt und am Hindurchgleiten verhindert wird. Auf dem mit dem Solenoidkern verbundenen Ende ist ein Ansatzstück J angebracht, an welches eine mit dem Gestell B verbundene Spiralfeder K angreift, die den Hebel nach oben zieht. Die Bewegung des Hebels durch diese Feder ist durch eine im Gestell B befestigte verstellbare Schraube L begrenzt. Der Feder entgegen wirkt das Solenoid G und sucht den Hebel nach unten zu bewegen, bis er sich mit seinem freien gabelförmigen Ende auf zwei Anschlagschrauben M, die im Gestell sitzen, auflegt. Auch .der Weg des Kernes G ist durch ein verstellbares Anschlagstück JV, welches in das Solenoid hineinreicht, begrenzt. Statt dem Hebel E eine gabelförmige Gestalt zu geben und ihn das Gestell B umfassen zu lassen, kann man ihn auch mit einem geraden Arm in einen Schlitz des Gestelles treten lassen oder das Gestell so weit ausbauchen, dafs die . Schraube M an der dem Kohlenhalter A zugewendeten Seite angebracht werden kann. Ebenso kann das Ansatzstück J mit dem Hebel E aus einem Stück gefertigt sein.
Nach Einsetzen einer neuen Kohle in den Kohlenhalter wird derselbe nach oben geschoben, so dafs das eine Ende des Hebels E gegen die Schraube L stöfst, während das andere frei schwebt. In dieser Stellung wird der Hebel erhalten durch die Feder K, und indem der von dem Solenoidkern und dem Kohlenhalter belastete Hebel sich um den Aufhängepunkt k der Feder K zu drehen sucht, legt er sich mit den scharfen Kanten seiner schrägen Durchbohrung gegen den geradlinig
geführten Kohlenhalter und hält ihn durch Reibung fest. Wird nun der Stromkreis geschlossen, so geht der ganze Strom,, weil die Kohlen sich nicht berühren, durch das Solenoid, welches seinen Kern nach innen zieht, die Gegenkraft der Feder K überwindet, den Hebel senkt und so die noch immer von dem Hebel festgehaltene obere Kohle mit der unteren in Berührung - bringt. Dadurch ist aber dem Strom ein Weg von geringerem Widerstand als durch das Solenoid geboten; der durch dasselbe fliefsende Strom wird dadurch geschwächt, die Feder K überwindet' die Anziehungskraft des Solenoids auf seinen Kern, die Kohlen entfernen sich wieder und der Lichtbogen kommt zu Stande. Durch den Abbrand der Kohlen wächst der Widerstand zwischen diesen und der Solenoidkern nähert die Kohlen. Bei einem weiteren Senken des Hebels legt sich das gabelförmige, bisher schwebende Ende desselben auf die Schrauben M, welche nun einen Drehpunkt für den Hebel bilden, so dafs bei fernerer Abwärtsbewegung des anderen Endes die schräge Durchbohrung parallel zu dem Kohlenhalter sich stellt und diesen frei hindurchgleiten läfst. Sofort sinkt der Widerstand zwischen den Kohlen, der Kern G wird freigelassen, die Feder K zieht den Hebel nach oben, so dafs er sich an den Kohlenhalter anpreist und ihn mitnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Nebenschlufsbogenlampe, deren den oberen Kohlenhalter in einer schrägen Durchbohrung festklemmender Hebel (E) unter der Differentialwirkung einer Feder (K) und eines Solenoids (H) zuerst eine geradlinige Bewegung senkrecht zu seiner Längsrichtung macht, bis er sich mit seinem freien Ende auf verstellbare Anschläge (M) legt, die dann den Drehpunkt des Hebels bilden, so dafs derselbe infolge seiner jetzt hervorgerufenen Drehung den Kohlenhalter freigiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46102D Elektrische Bogenlampe Expired - Lifetime DE46102C (de)

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