DE46099C - Mechanischer Webstuhl mit Wechsellade - Google Patents
Mechanischer Webstuhl mit WechselladeInfo
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- DE46099C DE46099C DENDAT46099D DE46099DA DE46099C DE 46099 C DE46099 C DE 46099C DE NDAT46099 D DENDAT46099 D DE NDAT46099D DE 46099D A DE46099D A DE 46099DA DE 46099 C DE46099 C DE 46099C
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- wedge
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- card
- steel
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Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 9
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 claims 1
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- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Conveying Record Carriers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Schützenkästen werden durch die Keilstücke α b c d e gehoben und gesenkt.
Keilstück α hebt für den zweiten Schützenkasten,
Keilstück b hebt für den dritten Schützenkasten,
Keilstück c hebt ■ für den vierten Schützenkasten,
Keilstück d hebt für den fünften Schützenkasten,
Keilstück e hebt für den sechsten Schützenkasten.
Das Heben der Schützenkästen -geschieht in der Weise, dafs das betreffende, mit der
Nadel f versehene Keilstück durch die vor dem Kartenprisma g liegende Stahlkarte, die
in der Richtung der vorzuschiebenden Nadel bezw. des mit diesem verbundenen Keilstückes
nicht durchlöchert ist, unter die Rolle h geschoben wird. Die Achse dieser Rolle ist
durch das Verbindungsstück i mit dem Schützenkastenhebel k verbunden.
Die Kartenprismen g und g' sind in den Schlitten I I und /' /' gelagert und bewegen
sich diese Schlitten in den schwalbenschwanzförmigen Schlitzen m m und m' m'.
Soll der Schützenkasten steigen oder fallen, so tritt vor das Kartenprisma g eine Stahlkarte,
"welche an der betreffenden Stelle kein Loch hat, während dann vor das Kartenprisma
g' eine Karte tritt, welche an der bei g nicht durchlochten Stelle gegenüber mit einem
Loch versehen ist.
Die Schlitten / / und /' /' werden bei jeder zweiten Umdrehung der Kurbelachse durch die
an den Rädern η und n' befindlichen Zapfen ο und 0', welche vor die mit den Schlitten / I
und Γ V verbundenen Bügel ρ und p' greifen,
auf die Mitte, also auf die Rolle h zu vorangeschoben und, sobald die Zapfen 0 und 0'
die Bügel ρ und p' loslassen, durch die Federn q und q', welche in der vorderen Ansicht,
Fig. 2, gebrochen gezeichnet sind, zurückbewegt. Beim Zurückgehen der Schlitten I I
und V V greifen die Haken r und r' auf den äufsersten der ihnen beim Zurückgange der
Schlitten entgegenstehenden Zapfen s s s s und s' s' s' s' und bewirken durch eine Viertelumdrehung
das Vortreten einer neuen Stahlkarte vor das Kartenprisma.
Angenommen, der Schützenkasten stände auf dem niedrigsten Punkte, wie in Fig. 1 und 2
dargestellt, und es soll bis zum sechsten Kasten gehoben werden, wie in Fig. 4 angegeben.
Dann tritt die Stahlkarte e vor das Kartenprisma g und Karte e' vor das Kartenprisma
g'. Das Keilstück e schiebt sich unter die Rolle h, und zwar bis auf die Fläche e",
so ,dafs der auf der Feder t befestigte Nocken u in die Vertiefung eingreift und das Keilstück e
festhält.
Soll nun der Schützenkasten ζ. B. von dem sechsten zum dritten Schützen wechseln, so
tritt Folgendes ein:
Vor das Kartenprisma g legt sich die Karte b und vor das Kartenprisma g' die Karte b'.
Bei der Bewegung der beiden Kartenprismen g und g' drückt dann die vor g liegende Karte b
gegen die Nadely des Keilstückes b und schiebt
dieses in eben beschriebener Weise unter die Rolle h, während die vor dem Kartenprisma g'
liegende Stahlkarte b' 'gegen die Nadel /'.des
Claims (1)
- Keilstückes e drückt und dieses unter der Rolle h fort wieder auf seinen früheren Platz schiebt.Der senkrechte Niedergang des Nockens u wird durch die Führung in der Bohrung n> bewirkt.Die auf der Achse der Kartenprismen g und g' befestigten Laternen mit den Zapfen ssss und s's's's' werden durch die vermittelst der Stifte χ χ und χ' χ' geführten und durch Federn angeprefsten Stücke yy in ihrer Lage festgehalten. Die Keilstücke α b c d e sind nach unten verlängert und gleiten zwischen den Stegen \^\\ und den Seitenwandungen %' \'. Diese Verlängerungen der Keilstücke haben unten dieselbe Breite wie die Keilstücke selbst, und ist in diesem unteren Theile je eine Vertiefung ν angebracht.Die Stege \ \ % \ werden durch die Schrauben A A zusammengehalten. Zwischen den Stegen befinden sich auf den Schrauben A A Ringe von der Dicke der an den Keilstücken ab c de befindlichen Verlängerungen, so dafs diese bequem zwischen den Stegen gleiten können.Die Kartenprismen sind den Löchern der Karten entsprechend durchbohrt.Die Zapfen B B B B und B' B' B' B' dienen zur Führung der Stahlkarten.Die sämmtlichen bewegenden Theile sind von Gufsstahl.Die Achse der Rolle h gleitet in den Führungen EE. ■ ,Der Rückgang der Keilstücke ab c d e kann auch, anstatt durch die Stahlkarten a' b' c' d' e', durch die Federn F (in Fig. 6 gebrochen gezeichnet) bewirkt werden. Sobald ein neues Keilstück vorgeschoben wird, wird die Klinke G durch die Fläche H niedergedrückt, das vorstehende Keilstück wird frei und durch die Feder F zurückgedrückt, während gleichzeitig die Karten ab c d e ein anderes Keilstück vorschieben.Für den niedrigsten Stand der Schützenkasten wird das Stück J zur Auslösung der Klinke G vorgeschoben. Bei dieser Einrichtung erhalten die Stahlkarten ab ede, Fig. 5, ein Loch mehr und ist noch eine sechste Stahlkarte e"' nöthig.Pate nt-A νspruch:. Ein mechanischer Webstuhl mit Wechsellade, bei welchem die erforderlichen Veränderungen in der Stellung der Steiglade dadurch erfolgen, dafs Keilstücke (a bis e) von verschiedener Höhe in horizontaler Richtung mit Hülfe von zwei Musterkarten vor- und zurückgeschoben werden, beziehentlich der Rückgang der Keilstücke durch Federkraft erfolgt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46099C true DE46099C (de) |
Family
ID=321230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46099D Expired - Lifetime DE46099C (de) | Mechanischer Webstuhl mit Wechsellade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46099C (de) |
-
0
- DE DENDAT46099D patent/DE46099C/de not_active Expired - Lifetime
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