DE460685C - Schwingbares Farbwerk fuer Vervielfaeltiger - Google Patents

Schwingbares Farbwerk fuer Vervielfaeltiger

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DE460685C
DE460685C DED46462D DED0046462D DE460685C DE 460685 C DE460685 C DE 460685C DE D46462 D DED46462 D DE D46462D DE D0046462 D DED0046462 D DE D0046462D DE 460685 C DE460685 C DE 460685C
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Germany
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roller
inking unit
inking
ink fountain
swiveling
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DED46462D
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Rotaprint GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Übertragen von Farbe aus einem Farbkasten auf die Farbwalzen von Vervielfältigern, und besonders von solchen, die nach dem Flachdruckverfahren arbeiten. Bei solchen Vervielfältigern, und zwar besonders bei solchen, die nach dem Gummidruckverfahren arbeiten, hat sich die bei gewöhnlichen Druckmaschinen bewährte dauernde, selbsttätige Zuführung der Farbe aus dem Farbkasten zu den Einfärbwalzen für die Druckform nicht bewährt, weil dabei eine übermäßige Einfärbung kaum zu vermeiden ist.
*5 Andererseits hat es sich auch nicht als durchführbar erwiesen, die Farbe vollständig von Hand den verschiedenen Zonen des Farbwerkes je nach Bedarf und Ermessen zuzuführen, weil dies zu viel Arbeit, Aufmerk-
ao samkeit und Schulung bedingt.
Daher ist man bereits zu einer absatzweisen, selbsttätigen Zuführung der Farbe zu den Einfärbwalzen gelangt. Zu diesemZweck wird bei einer bekannten Ausführung der Farbbehälter mit der Farbzuführungswalze an Hebeln schwingbar gelagert und durch eine Steuerung zeitweise zum Zusammenwirken mit einer Einfärbwalze des Farbwerkes gebracht. Eine solche Einrichtung ist zwar brauchbar, aber doch für einfache Bürovervielfältiger zu verwickelt und von der Gefahr übermäßiger Einfärbung nicht völlig frei. ,
Erfindungsgemäß wird dadurch Abhilfe geschaffen, daß wieder auf die vorerwähnte Einfärbung von Hand zurückgegriffen wird, hierfür aber eine bequem und sicher bedienbare sowie leicht auswechselbare Hilfsvorrichtung geschaffen wird, die, sich selbst überlassen, sich selbsttätig ausrückt. Diese Hilfsvorrichtung weist eine Zuführwalze auf, die lediglich von Hand gegen eine drehende Walze des Farbwerks andrückbar ist, wobei der schwingbar aufgehängte Farbkasten mit der Farbkastenwalze als frei schwingbares Pendel gelagert ist, so daß die Farbkastenwalze bei Gleichgewichtslage des Pendels frei hängt, also keine Farbwerkwalze berührt bzw. sich selbst ausrückt.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Farbkastenwalze kürzer als die zugehörige Farbwerkswalze und längs dieser verschiebbar ist, um nach Bedarf örtlich bzw. zonenweise einfärben zu können.
In der Zeichung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Das Farbwerk besteht z. B. aus den einander berührenden Walzens b, c, d. Die Walze α überträgt die Farbe auf den nicht gezeichneten Formzylinder des Vervielfältigers.
Die Farbe wird diesem Farbwerk durch eine Farbkastenwalze f zugeführt, welche mit einem Teil ihres Umfanges in einen Farbkasten g hineinragt. Der Schlitz am unteren Ra,nde ,des aus dem Farbkasten heraus-
ragenden Teils der Walze f ist so eng, daß die zähe Farbe nicht von selbst ausfließen kann.
Der Farbkasten g ist mittels der an Stangen h sitzenden Haken i an einer über die volle Breite des Farbwerks reichenden Tragachse k pendelnd aufgehängt.
Für gewöhnlich berührt die Farbkastenwalze f keine der Walzen des Farbwerks.
ίο Wird aber der Griff m des Pendels f, g, h niedergedrückt, so wird die Farbkastenwalze/ gegen die Walze c angedrückt und dadurch in Drehung versetzt. Infolgedessen wird Farbe aus dem Farbkasten g entnommen, nach oben geführt und zunächst zwischen den Walzen c und d verarbeitet sowie auf die Walze ei übertragen, um dann über die Walze c wieder nach unten zu wandern und von der Walze h auf die Walze α sowie von dieser auf den Formzylinder übertragen zu werden. Bei diesem Wege über mehrere einander berührende Walzen, deren Zahl beliebig steigerungsfähig ist, wird die Farbe fein verarbeitet und verteilt.
Der Farbkasten g mit der Farbkastenwalze/ ist erheblich schmaler als das Farbwerk und kann mittels der Haken i längs der Tragachse k verschoben werden, um beliebige Zonen der Farbwerkswalzen einfärben zu können.
Durch einfaches Ausheben der Haken i ist der Farbkasten g nebst Farbkastenwalze / aus der Druckmaschine entfernbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schwingbares Farbwerk
    für Vervielfältiger, bei dem die am Farbkasten drehbar gelagerte Farbkastenwalze von Hand gegen eine sich drehende. Walze des Farbwerkes andrückbar ist und der Färbkasten nebst Farbkastenwalze unter dem Einfluß ihres Gewichtes die zugehörige Farbwalze nicht berühren, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbkastenwalze (f) kürzer als die zugehörige Farbwerkwalze (c) und längs dieser verschiebbar ist, um die Farbwerkwalze (c) nach Bedarf örtlich einfärben zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DED46462D 1924-11-01 1924-11-01 Schwingbares Farbwerk fuer Vervielfaeltiger Expired DE460685C (de)

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DE460685C true DE460685C (de) 1928-06-04

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DE (1) DE460685C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974559C (de) * 1944-03-15 1961-02-09 Gerhard Werner Verfahren zum Verspannen eines gesetzten Ausbaugliedes und Ausbildung des Ausbaugliedes
DE4335127A1 (de) * 1993-10-15 1995-04-20 Peter Weinmann Druckwerk zum Bedrucken von Folien, Kartonagen, Papier usw.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974559C (de) * 1944-03-15 1961-02-09 Gerhard Werner Verfahren zum Verspannen eines gesetzten Ausbaugliedes und Ausbildung des Ausbaugliedes
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