DE460614C - Vorrichtung zum Sintern von Erz in fuer sich kippbaren Sinterpfannen - Google Patents

Vorrichtung zum Sintern von Erz in fuer sich kippbaren Sinterpfannen

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DE460614C
DE460614C DEA48316D DEA0048316D DE460614C DE 460614 C DE460614 C DE 460614C DE A48316 D DEA48316 D DE A48316D DE A0048316 D DEA0048316 D DE A0048316D DE 460614 C DE460614 C DE 460614C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sintern von Erz in für sich kippbaren Sinterpfannen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sintern (Agglomerieren) von aufbereitetem Erz, z. B. Schlich u. dgl., mit Hilfe des bekannten Verfahrens, bei dem durch eine Mischung von Erz und Brennstoff ein Luftstrom gesaugt ,wird, nachdem die Mischung an der Oberfläche in geeigneter Weise durch Öl, Gasflammen oder glühenden Brennstoff angezündet wurde. Es ist bei derartigen Vorrichtungen bekannt, die jede für sich kippbaren Sinterpfannen um eine gemeinsame Saugleitung auf einem drehbaren Rahmen im Kreise anzuordnen und sie mit Rohrstutzen, die von der Saugleitung ausgehen, zu verbinden.
  • Nach der Erfindung wird die Verbindung zwischen dem Saugrohr jeder Pfanne, und der gemeinsamen Saugleitung lösbar gemacht und beim Kippen der Pfanne gelöst. Dies hat zur Folge, daß die Kippachse der Pfanne finit der Rohrachse einen größeren oder kleineren Winkel, vorzugsweise einen rechten, bilden kann. Es hat sich erwiesen, daß eine solche lösbare Verbindung selbst bei ziemlich bedeutenden Forinv eränderungen der Pfanne ganz dicht gehalten werden kann, so daß z. B. die Pfanne aus Blech hergestellt werden kann, während früher Gußeisen, nenn nicht sogar Stahlguß notwendig «-ar. Gleichzeitig erreicht man bei der einfachen radialen Anordnung der festen Rohrstutzen d den Vorteil, daß die Kippung etwa um eine tangentiale Achse erfolgt, wodurch sie ganz einfach durch den Fuß eines auf der benachbarten festen Plattform stehenden Arbeiters bewirkt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt den Grundriß, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie X-X der Abb. i in größerem Maßstabe.
  • Ein Rahmen v, der mehrere in Kreis angeordnete Sinterpfannen a trägt, ist um eine mittlere, vorzugsweise senkrechte Saugleitung b drehbar. Jede Pfanne hat einen Rost w und ist unterhalb dieses kegelig geformt und in der Mitte an ein Saugrohr t angeschlossen. Jedes dieser Rohre t steht mit einem von der mittleren Saugleitung b ausgehenden Rohr d in Verbindung. Bisher wurde diese Verbindung derart angeordnet, daß zwei gleichachsige Rohrstücke durch eine Flansch- oder Muffenverbindung zusammengekuppelt waren, die eine gegenseitige Drehung gestattete, wobei die Pfanne zwecks Entfernung des gesinterten Gutes um die gemeinsame Achse umgekippt wurde. Es stellte sich jedoch heraus, daß eine derartige Anordnung viel zu hohe Anforderungen an die Formbeständigkeit der Sinterpfanne stellt, um in der-,Praxis zweckmäßig zu sein.
  • Der äußerste Teil L des Rohrstutzens d soll zweckmäßig verschiebbar und gegen den festen Teil, z. B. mittels einer Stopfbüchse in, abgedichtet sein. In die lösbare Verbindung zwischen L und t wird zweckmäßig eine Dichtung ia eingelegt und die Lösung der Rohrverbindung durch Zurückziehen des beweglichen Rohrteiles L mittels eines Hebels s bewirkt.
  • Zwischen der gemeinsamen Saugleitung b und den Rohren d sind zweckmäßig Ventile c zum Regeln des Saugzuges angeordnet.
  • Das untere Ende der gemeinsamen, nebst den Pfannen drehbaren Saugleitung b ist in einer festen Leitung p drehbar und mit Packung r abgedichtet. - Die Leitung p mündet in die Saugkammer o.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Sintern von Erz in für sich kippbaren Sinterpfannen, die um eine gemeinsame Saugleitung auf drehbarem Rahmen im Kreise angeordnet und mit den von der Saugleitung ausgehenden Rohrstutzen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß beim Kippen der Pfannen die Verbindung mit dem zugehörigen Rohrstutzen leicht gelöst werden kann und daß die Kippachse mit dem Rohrstutzen einen Winkel, vorzugsweise einen rechten Winkel, bildet.
  2. 2. Sintervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teil des mit der Pfanne zu verbindenden Rohrstutzens längsverschiebbar ist.
DEA48316D Vorrichtung zum Sintern von Erz in fuer sich kippbaren Sinterpfannen Expired DE460614C (de)

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DE460614C true DE460614C (de) 1928-06-01

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061518B (de) * 1956-07-30 1959-07-16 Nils John Davy Nilson Vorrichtung zum Sintern von Erzen, Schlichen, Kiesabbraenden, Gichtstaub u. dgl.
DE1068469B (de) * 1959-11-05

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068469B (de) * 1959-11-05
DE1061518B (de) * 1956-07-30 1959-07-16 Nils John Davy Nilson Vorrichtung zum Sintern von Erzen, Schlichen, Kiesabbraenden, Gichtstaub u. dgl.

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