DE460375C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Foerdermenge eines Kolbenkompressors - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Foerdermenge eines Kolbenkompressors

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DE460375C
DE460375C DES69669D DES0069669D DE460375C DE 460375 C DE460375 C DE 460375C DE S69669 D DES69669 D DE S69669D DE S0069669 D DES0069669 D DE S0069669D DE 460375 C DE460375 C DE 460375C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B41/00Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids
    • F04B41/02Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids having reservoirs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/243Bypassing by keeping open the inlet valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der; Fördermenge eines Kolbenkompressors. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Regeln der Menge der Förderung eines Kolbenkompressors nach einem Druckluftbehälter und besonders auf eine solche Vorrichtung, bei der die Wirkung des Regelorgans von dem Luftdruck abhängt, der in diesem Behälter herrscht.
  • Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt. bei denen die Druckluft des Behälters mit ihrem ganzen Druck auf eine Regelvorrichtung einwirkt, die den Kompressor mit der Atmosphäre während des Kompressionshubes des Kolbens in Verbindung setzt, nachdem sie plötzlich einen Ventilkolben verschoben hat, der mit einer konstanten Liraft belastet ist, die gleich ist derjenigen, mit der darauf die Behälterluft einwirkt, wenn der Druck dort normal ist. Es ergibt sich, daß während dieser Zeit der Kompressor vollständig leer läuft, wodurch Schläge entstehen, die für die Antriebsmaschinen sehr schädlich sind. Derartige Schläge und Stöße müssen besonders beim Antrieb von großen Kompressoren mittels Elektromotoren durchaus vermieden werden.
  • Nach der Erfindung werden diese Mißstände dadurch beseitigt, daß man den erwähnten Ventilkolben mit einem elastischen Mittel belastet, dessen Spannung sich proportional dem Druck der Druckluft in dem Behälter allmählich verändert und das den Ventilkolben unmittelbar mit einem Drosselventil verbindet, das desto stärker die von dem Kompressor nach der Vorrichtung zur Regelung der Fördermenge des Kompressors strömende Luft drosselt, je geringer der Überdruck in dem Behälter ist.
  • Die Erfindung umfaßt das weitere Merkmal, daß die auf die Regelvorrichtung wirkende Druckluft aus der Druckluftleitung vor dem Behälter entnommen werden kann, derart, daß diese noch mit dem Schmieröl beladene Luft selbsttätig die von ihr durchströmten Vorrichtungen schmiert.
  • Einige Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Abb. i in schematischer Ansicht eine Anordnung mit einem Kompressor, Abb.2 im Axialschnitt eine Ausführungsform des Steuermittels des Einlaßv entils, Abb. ; im Schnitt eine Ausführungsform der zwischen den Druckmittelbehälter und das Steuermittel nach Abb. z eingebauten Vorrichtung.
  • Wie in Abb. i gezeigt, saugt der irgendeinem Typ angehörende Kompressor A das Druckmittel durch ein Saugventil a und drückt es durch das Druckventil b in ein Leitungsrohr c. Diese Rohrleitung c bildet die Verbindung mit dem Behälter B, welcher das Druckmittel unter Druck enthält und aus welchem es durch die Ableitung d zu den Verbrauchsstellen abgeführt wird. Zwischen dem Saugventil a und dem Behälter B ist eine Vorrichtung eingebaut, welche mittels des Druckmittels die Stellungen des Ventils a dergestalt regelt, daß in jedem Augenklick die Fördermenge des Kompressors dem Druck des Behälters angepaßt wird.
  • Diese Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus einem Behälter C, in welchem ein bewegliches Element (in Abb. r nicht dargestellt j unter der Einwirkung des Druckes verstellt wird, welcher in dem Behälter B herrscht und der durch das Leitungsrohre übertragen wird, um mehr oder weniger die Verbindung zwischen den beiden Leitungen zu drosseln, die von der Druckleitung c zum Saugventil a führen.
  • In die Leitung ä kann ein Hilfsbehälter eingebaut sein, um Schwingungen des auf die Klappe a wirkenden Druckmittels zu dämpfen.
  • Wenn die Anlage mehrere Kompressoren umfaßt, die mit einem oder mehreren Behältern in Reihe oder anders angeordnet sind, genügt es, die gleichartigen Verbindungen durch Rohre geeigneter Form zwischen dem oder den Behältern und den Einlaßklappen der verschiedenen Kompressoren derart herzustellen, daß die erzielte Regelung die gleiche ist wie die der weiter unten näher beschriebenen Anordnung.
  • Das Saugventil des Kompressörs hat die Gestalt einer kreisrunden Scheibe i, welche beständig in die Höhe gedrückt wird durch Federn 2, die sich auf den mit dem Boden 7 des Ventilgehäuses 4 durch einen Bolzen 6 fest verbundenen Sockel 3 stützen. Das Gehäuse 4 ist seitlich von öffnungen 5 für den Einlaß des Arbeitsstoffes durchbrochen. öffnungen 8 und 9 im Boden 7 führen das Druckmittel gegen die Scheibe i.
  • Eine Druckfeder i o stützt sich einerseits gegen den in dem Boden 7 befestigten Bolzen 6 und andererseits gegen eine bewegliche Hülse i i, welche frei auf dem oberen Ende des Bolzens 6 gleitet und einen Bügel 17 trägt, dessen Schenkel 12 bis in die Nähe der Scheibe i reichen. Ein Kolben 13, der in einer im oberen Teil des Gehäuses 4 festen Büchse 14 geführt ist, unterliegt an seiner Oberfläche der Druckwirkung des durch die Leitung g zugeführten Druckmittels.
  • Der Kolben 13 ist mit seiner Unterfläche i 5 ständig in freier Berührung mit dem Körper i i und wirkt auf ihn entgegen der Spannung der Feder i o.
  • Entsprechend dem stärker und stärker werdenden, durch g übertragenen Druck drückt der Bügel 17 immer stärker auf die Scheibe i der Klappe a und hält sie ün Laufe der Kompression in teilweise geöffneter Stellung fest, bis sich der Druck, welcher im Innern des Arbeitszylinders des Kompressors erreicht worden ist, genügend erhöht hat, um der Druckwirkung des Bügels 17 entgegen, das Saugventil zu schließen.
  • Wie oben näher erläutert, ändert sich diese Wirkung nach dem augenblicklichen Druck, welcher im Innern. des Druckmittelbehälters B herrscht. Daraus folgt, daß bei hohem Druck in B der Bügel 17 sich kräftig auf die Klappe L stützt, um ihre Schließung bei der Kompression zu verlangsamen, und daß bei niederem Druck im Behälter die auf die Klappe L übertragene Wirkung schwach oder gleich Null ist, so daß die Leistung des Kompressors erhöht wird.
  • Die Steuerung der Klappe durch Mitwirkung des Kolbens 13 und des Bügels 17 geht mittels der in Abb. 3 genauer gezeigten Drosselungsanordnung vor sich.
  • Die vom Behälter B kommende Zuleitung e mündet am Boden eines Behälters 2o, in welchem ein Kolben 21 gleitet, dessen oberen Teil den Stangenkopf 23 eines Drosselschiebers 24 beliebiger Bauart lose umfaßt. Dieser Schieber stellt eine Verbindung her zwischen den Leitungsrohren f und g, in welchen das dem Druckrohr des Kompressors entnommene. Druckmittel fließt.
  • Diese Strömung kann dadurch erzeugt werden, daß man geeignete Sickerstellen zwischen dem Ventil a4 und der Klappe a vorsieht, beispielsweise indem man hinreichendes Spiel zwischen dem Kö1ben 13 und der Büchse 14 läßt oder besondere, ein gewisses Durchsickern bewirkende Einrichtungen verwendet, deren Durchlaß entsprechend eingestellt werden -kann. Eine geeignete Drosselung. des Druckluftstromes kann selbst bei sehr geringem Durchsickern erzielt werden, wenn man detnentsprechend-,dien Drosselquerschnitt relativ zu dem Querschnitt der Sickerstellen vermindert.
  • Das Druckmittel wirkt also mit bestimmtem Druck auf die Klappe a je nach der Stellung, die der Schieber 24 in Abhängigkeit von dem im Behälter herrschenden Druck einnimmt. Wenn dieser Druck steigt, hebt sich der Kolben 21, und der Schieber gibt mehr und mehr die Eintrittsöffnung 25 der Rohrleitung g frei, so daß das durch die Leitung/ geförderte Druckmittel mit wachsendem Druck auf die Klappe a, einwirkt. Der Kompressor schickt also eine geringere Menge Druckmittel in den Behälter. Wenn der Druck im Behälter sinkt, geht der Kolben 21 abwärts und drosselt mehr und mehr die Eintrittsöffnung25 der Zuleitung b. DieKlappe a steht also unter einem sinkenden Druck, der sich immer weniger ihrer Schließung im Laufe der Kompression widersetzt.
  • Diese Wirkungsweise wird dadurch erzielt, daß man den Kolben außer mit einem an Stangen 27 aufgehängten Gewicht 26 der Kraft entsprechend, mit welcher die Druckluft bei normalem Behälterdruck auf den Kolben 21 einwirkt, mit einem elastischen Zwischeumittel, z. B. einer Feder 28, belastet, die sich gegen einen festen Teil der Anlage und gegen den Kolben mit einer Kraft abstützt, die proportional dem derzeitigen Drucküberschuh der Behälterluft über dem normalen Behälterdruck sich ändert.

Claims (1)

  1. PATrNTAXsrri,cliE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Fördermenge eines Kolbenkompressors, bei der der in dem Druckbehälter herrschende überschüssige Druck benutzt wird, um mittels eines belasteten Kolbens die Einstellungen des Einlaßorgans des Kompressors zu steuern, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (21) durch .ein elastisches Mittel (28) gestützt wird, dessen Spannung sich entsprechend dem Druck der Luft im Behälter allmählich ändert, und daß mit dem Kolben (21) ein Drosselschieber (24) unmittelbar verbunden ist, der die vom Luftbehälter nach dem Kompressoreinlaßventilkolben ströinende Luft um so stärker drosselt, je geringer der Vberdruck im Behälter ist. _. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Kompressoreinlaßventilkolben einwirkende Druckmittel aus der Druckleitung des Kompressors vor dem Druckluftbehälter entnommen wird.
DES69669D 1925-04-19 1925-04-19 Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Foerdermenge eines Kolbenkompressors Expired DE460375C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135611B (de) * 1958-05-29 1962-08-30 Motoren Werke Mannheim Ag Ventilaushebevorrichtung fuer das Saugventil von Luftverdichtern
DE1190601B (de) * 1959-04-20 1965-04-08 Borsig Ag Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Foerderleistung von Kolbenverdichtern
DE1273116B (de) * 1960-03-03 1968-07-18 Ingersoll Rand Co Daempfungseinrichtung fuer das Saugventil eines Verdichters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1190601B (de) * 1959-04-20 1965-04-08 Borsig Ag Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Foerderleistung von Kolbenverdichtern
DE1273116B (de) * 1960-03-03 1968-07-18 Ingersoll Rand Co Daempfungseinrichtung fuer das Saugventil eines Verdichters

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