DE460286C - Mauerwerk fuer mit fliessender Schlacke in Beruehrung kommende Wandungen - Google Patents
Mauerwerk fuer mit fliessender Schlacke in Beruehrung kommende WandungenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F23M5/00—Casings; Linings; Walls
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Mauerwerk für mit fließender Schlacke in Berührung kommende Wandungen. Bei Brennstaubfeuerungen oder sonstigen Anlagen, wo an den @V andungen heiße. flüssige Schlacke herunterfließt, leidet das 'Mauerwerk darunter. daß sich die Schlacke in den senkrechten Steinfugen festsetzt. Da das Bindemittel in diesen Fugen rauher ist als die glatte Oberfläche der Steigre, bleibt die Schlacke in den senkrechten Fugen leichter haften, fließt darin langsam herunter und setzt sich schließlich fest. Die langsamer fließende Schlacke hält auch die über die Steine fließende Schlacke auf, so daß die meiste Schlacke von den senkrechten Fugen geführt wird und ein großer Teil. daran haftenbleibt. Diese an den Fugen haftende Schlacke kann infolge der innigen Verbindung mit den rauhen Fugen sehr schlecht entfernt werden und führt beim Abstoßen mit Eisenstangen sehr leicht zu Beschädigungen des '-Iauerwerks.
- Nach der Erfindung werden deshalb die an der Wandfläche in Erscheinung tretenden, von oben nach unten gehenden Steinfugen des mit fließender Schlacke in Berührung kommenden Mauerwerks so angeordnet, daß sie geneigt verlaufen. Diese Fugen können dadurch erreicht werden, daß die auf der Wandfläche sichtbaren Längsseiten der Steine in bekannter Weise die Gestalt eines Parallelonramms, Trapezes, Dreiecks o. d-1. haben. Die geneigt verlaufenden Fugen können aber auch durch parkettartigen Aufbau von rechtwinkli`en \ orrnalsteinen gebildet werden. Da die Schlacke zu schwer und zu dünnflüssig ist, um sich durch die geneigten Fugen aus ihrer senkrechten Bahn ableiten zu lassen, ,wird sie bei der neuen Anordnung quer über die Fugen hinwegfließen, also bedeutend weniger mit diesen in Berührung kommen und sich dementsprechend auch weniger daran festsetzen. ' In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Brennstaubfeuerung, Abb. 2 die Vorderansicht eines 'fauerwerlcstückes aus Formsteinen mit parallelogrammförmigen Seitenflächen, bei dem die schrägen Fugen in einer Richtung verlaufen, Abb.3 die Vorderansicht eines aus denselben Steinen hergestellten lIauerwerks, bei dein die schrägen Fugen entgegengesetzt, also winklig zueinander verlaufen, Abb. 4 die Vorderansicht eines llauerwer kstückes aus trapezförmigen Steinen, Abb.5 die Vorderansicht eines Mauer-,verkstückes, das durch parkettartigen Aufbau rechtwinkliger Steine gebildet ist.
- Die in Abb. i dargestellte Drennstaubfeuerung zeigt kreuzweise schraffiert die mit flüssiger Schlacke in Berührung kommende Wandung einer Verbrennungskammer zu einer für Schräg- oder Steil rohrkessel bestimmten ßrennstatibfeuerung. Wie die Abbildung erkennen läßt, ist die Wandung in dem für die Verbrennung in Betracht koinmenden Teil der Kammer gerundet, während in dein nach oben gehenden Flammenabzug die Wandungen flach verlaufen. Da die Flamme heiße Schlacketeilchen mit sich führt, kann sieh an allen Wandflächen der Kammer flüssige Schlacke niederschlagen. Am meisten davon betroffen wird die Wandung im unteren Teil des Ofens, weil die nach unten fallende Schlacke darauffällt. Zwecks besseren Abfließens verjüngt sich deshalb die Verbrennungskammer nach unten, so daß eine schräge \Vandfläche entsteht.
- Um zu vermeiden, daß die Schlacke sich in (leg von oben nach unten gehenden Fugen festsetzt, verlaufen diese nicht mehr wie bisher in senkrechter Richtung, sondern geneigt. In Abb. i ist das Mauer-,verk gebildet aus den bekannten Formsteinen mit parallelogrammförmigen Seitenflächen. Die schrägen Fugen a können dabei in den einzeln übereinandergeschichteten Steinlagen winklig zueinander verlaufen, wie in Abb. 3 in vergrößertem @-Iaßstabe dargestellt ist. Dieser Fugenverlauf erscheint als der vorteilhafteste und wird auch durch die trapezförmigen Formsteine erzielt (Abb.:1). Es können auch parallelogr amin- und trapezförmige Steine nebeneinander benutzt werden.
- Während bei den Ausführungen nach Abb. i bis 4 wagerechte und schräge Fugen vorhanden sind, die durch Formsteine mit schräg verlaufenden Kopfflachen gebildet werden, kann (las AIauerwerk auch durch schrägen Aufbau rechtwinkliger Steine so ge. bildet sein, (laß sämtliche Fugen geneigt verlaufen. Ein sehr festes Lauerwerk mit solchen schrägen Fugen bildet z. B. der in Abb. 5 dargestellte parkettartige Aufbau rechtwinkliger Steine.
- Es sollen also nach der Erfindung alle senkrechten Fugen vermieden werden, damit die nach unten fließende Schlacke nicht mehr durch diese geführt wird und daran haftenbleibt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE. i. Mauerwerk für mit fließender Schlacke in Berührung kommende Wandungen, insbesondere für Brennstaubfetierungen, dadurch gekennzeichnet, dal3 die an 'der inneren Wandfläche vorhandenen, von oben nach unten gehenden Fugen (a) zwischen _ den aneinanderliegenden Steinen geneigt verlaufen.
- 2. Mauerwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigt verlaufenden Fugen durch parkettartigen Aufbau der Steine gebildet werden (Abb. 7).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH107200D DE460286C (de) | 1926-07-03 | 1926-07-03 | Mauerwerk fuer mit fliessender Schlacke in Beruehrung kommende Wandungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH107200D DE460286C (de) | 1926-07-03 | 1926-07-03 | Mauerwerk fuer mit fliessender Schlacke in Beruehrung kommende Wandungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE460286C true DE460286C (de) | 1928-05-26 |
Family
ID=7170246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH107200D Expired DE460286C (de) | 1926-07-03 | 1926-07-03 | Mauerwerk fuer mit fliessender Schlacke in Beruehrung kommende Wandungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE460286C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918832C (de) * | 1950-04-01 | 1954-10-07 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Brennkammer mit Schlackentisch fuer Schmelzkammerfeuerungen |
| US3603050A (en) * | 1969-08-22 | 1971-09-07 | Myron Coleman | Ladle lining |
-
1926
- 1926-07-03 DE DEH107200D patent/DE460286C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918832C (de) * | 1950-04-01 | 1954-10-07 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Brennkammer mit Schlackentisch fuer Schmelzkammerfeuerungen |
| US3603050A (en) * | 1969-08-22 | 1971-09-07 | Myron Coleman | Ladle lining |
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