DE404366C - Feuerung fuer Grudekoks - Google Patents

Feuerung fuer Grudekoks

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DE404366C
DE404366C DEB108257D DEB0108257D DE404366C DE 404366 C DE404366 C DE 404366C DE B108257 D DEB108257 D DE B108257D DE B0108257 D DEB0108257 D DE B0108257D DE 404366 C DE404366 C DE 404366C
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ribs
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green coke
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Feuerung für Grudekoks. Die Erfindung bezieht sich auf solche Feuerungen für .Grudekoks und ähnliche feinkörnige, oft ,mit Staub vermischte Brennstoffe, bei denen zum Zwecke wirtschaftlich vorteilhafter Verbrennung eine dünne, die nötige Verbrennungsluft hindurchlassende Brennstoffschicht durch zwei rostartige, jalousieförmig oder ähnlich gestaltete, sich. dicht gegenüberstehende ebene Platten erzeugt wird, zwischen denen sich der Brennstoff abwärts bewegt und von denen die eine Platte derart verschiebbar ist, daß der Abstand der Platten und damit die Dicke der Brennstoffschicht verändert werden kann. Selbst bei dieser Einrichtung kommt es vor, daß, namentlich bei Ingangsetzung der Feuerung, deiSchornsteinzug nicht genügt, die Luft in erforderlichem Maße durch die Brennstoffschicht hindurchzusaugen. Für diesen Fall wird nach der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, die Verbrennungsluft, soweit sie die Brennstoffschicht nicht zu durchdringen vermag, an der Oberfläche des Brennstoffes entlang streichen zu lassen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Abb. i ist ein senkrechter, Abb. a ein wagerechter Schnitt. Abb. 3, q. und 5 zeigen verschiedene Ausbildungen der Rostplatte, durch die die Luft ,eintritt, von der Feuerseite aus gesehen, die beiden letzteren in größerem Maßstabe.
  • An den Füllraum a schließt sich der Verbrennungsraum an, der einerseits von dem wagerecht verschlebbaren, jalousieförmigen Rost b, anderseits von der gleichfalls jalousieförmigen, aus feuerfestem Werkstoff bestehenden Wand c gebildet wird.
  • Nach der Erfindung sind an der dem Feuer zugekehrten Seite des Rostes b Rippen oder kanalbildende Ansätze e (Abt. 3, ¢ und 5 ) angebracht, die bei. engster Einstellung des Verbrennungsraumes an die feste Wand c anstoßen und so den freien Durchtritt der Verbrennungsluft von einer Seite des Verbrennungsraumes auf die andere durch die von ihnen gebildeten, oben abgedeckten Kanäle gestatten. Dadurch kommt die Verbrennungsluft in innige Berührung mit dem sich unter den Kanälen böschenden Brennstoff (Abt. q.).
  • Die Größe der Kanäle und damit der Grad der Verbrennung dies Brennstoffes an seiner Oberfläche hängt von der senkrechten Erstreckung der Rippen oder .Ansätze e ab. Diese kann man einstellbar machen; indem man sie z. B. mit Schiebern versieht, die ihre Verlängerungen bilden und durch Langlöcher und Schrauben verstellbar sind (Abb. 5), so daß sie für jeden Bedarfsfall passend eingestellt werden können. :: Fr .q Zweckmäßig ist- es, wih gezeichnet, dem Verbrenüungsraum. eine größere Breite zu geben als dem Rost b, so daß der Brennstoff nicht nur von oben, sondern auch von den Seiten in den Bereich des Rostes gelangen kann.
  • Die Entaschung kann in beliebiger Weise z. B. durch .ein von Zeit zu Zeit in Umdrehung zu versetzendes Schaufelrad o. dgl. stattfinden.
  • Zur Regelung des Zuges wird zweckmäßigerweise auf der dem Feuer abgewendeten Seite des Rostes b eine Regelungsvorrichtung, z. B. wie in Abb. i angedeutet, drei Lufteinlaßklappenoder .Schieber g angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Feuerung für Grudekoks und ähnlichen feinkörnigen Brennstoff mit aufrechtem, durch zwei rastartige, gegeneinander verstellbare ebene Wände gebildetem Verbrennungsraum, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Rostwand (b) auf der Feuerseite mit vorspringenden Rippen (e) versehen ist, die oben abgedeckte Luftkanäle bilden. z. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (e) zwecks Veränderung der Kanalgrößen in ihrer Länge einstellbar sind. 3. Feuerung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsraum breiter ist als die verschiebbare Rostwand (b).
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