DE459240C - Verfahren zum Zusammenbau von zwei Kaefigteilen - Google Patents
Verfahren zum Zusammenbau von zwei KaefigteilenInfo
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- DE459240C DE459240C DER70477D DER0070477D DE459240C DE 459240 C DE459240 C DE 459240C DE R70477 D DER70477 D DE R70477D DE R0070477 D DER0070477 D DE R0070477D DE 459240 C DE459240 C DE 459240C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
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- F16C33/3862—Massive or moulded cages having cage pockets surrounding the balls, e.g. machined window cages comprising two annular parts joined together
- F16C33/3875—Massive or moulded cages having cage pockets surrounding the balls, e.g. machined window cages comprising two annular parts joined together made from plastic, e.g. two injection moulded parts joined by a snap fit
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- F16C19/02—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows
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Description
- Verfahren zum Zusammenbau von zwei Käfigteilen. Vorliegende Erfindung betrifft Käfige für Kugel-, Rollen-, Scheibenlager usw., deren ringförmige Hälften mit Ausnehmungen versehen sind, welche zur Aufnahme von Reibung vermindernden Organen, Kugeln u. dgl. bestimmt sind. Nach Einführung der letzteren werden die Ringhälften zu einem geschlossenen Käfig vereinigt.
- Die Erfindung besteht in einem neuartigen Zusammenbau solcher Käfighälften, die durch unmittelbares Formen aus synthetischen Harzen hergestellt sind, denen gegebenenfalls natürliches Harz und weitere Füllstoffe hinzugefügt werden.
- Die Vereinigung von zwei vollen und metallenen Käfigteilen zu einem Käfig erfolgt unter Zuhilfenahme von Nieten; das Nietverfahren ist bekanntlich rasch bewerkstelligbar, da der verwendete Stoff widerstandsfähig ist.
- Es ist auch bekannt, Käfigteile durch Bügel o. dgl. zu vereinigen.
- Gemäß vorliegender Erfindung erfolgt die Vereinigung von Käfigteilen, die aus Stoffen bestehen, welche dem Stoß, Schlag usw. weniger Widerstand als das Metall entgegensetzen, durch Treiben oder Fassen, zu welchem Behufe rohrförmige Elemente verwendet werden, deren Enden auf jeder Außenseite des Käfigs durch einen Fasser o. dgl. nach außen getrieben werden.
- In den bekannten metallenen Vollkäfigen ist die Dichte der Nieten in der Mehrzahl der Fälle jener des Käfigstoffs gleich, so daß die Vereinigung durch Nieten eine merkliche Gewichtsänderung nicht nach sich zieht.
- Bei den Vollkäfigen gemäß der Erfindung ist hingegen die Dichte der metallenen Nieten drei- bis viermal größer als jene des Käfigs, die ungefähr 2,4 beträgt. Während also die Vereinigung durch Nieten bei derartigen Käfigen unmittelbar eine merkliche Gewichtserhöhung zur Folge haben würde, weist die Vereinigung mittels rohrförmiger, durch Treiben, Fassen o. dgl. festgelegter Elemente folgende Vorteile auf: i. die beim Nieten notwendigerweise auftauchenden Stöße werden vermieden; das Gewicht wird verringert; 3. die Abkühlungsfläche wird vergrößert; q.. der Zusammenbau wird beschleunigt und erleichtert; 5. Ersparnis an Material.
- In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
- Abb. i stellt einen Teil im Grundriß, teilweise im Schnitt, dar; Abb. 2 ist eine der Abb. i ähnliche Ansicht, die der anderen Ausführungsform entspricht. Der Kugellagerkäfig besteht aus zwei kreisförmigen Ringen i und 2, die durch Formen aus synthetischen Harzen hergestellt werden, denen gegebenenfalls natürliches Harz und Füllstoffe hinzugefügt werden. Die Ringe i und 2 weisen an den anliegenden Seiten einerseits halbkugelförmige Ausnehmungen 3 und 4 auf, die zu Kugelsitzen sich ergänzen und die Kugeln in der erforderlichen Entfernung voneinander halten, und andererseits Bohrungen 7, die sich decken und zur Aufnahme rohrartiger, die Ringe i und 2 verbindender Elemente 5 dienen: Die endgültige Verbindung der beiden Ringei und 2 erfolgt leicht und rasch dadurch, daß durch einen Fasser o. dgl. z. B. die Ränder der rohrförmigen Elemente 5 nach außen gedrückt werden. Der behufs Drückens dieser Ränder erforderliche Kraftaufwand ist sehr gering und ohne Schläge oder Stöße vollführbar, so daß der die Ringe i und 2 bildende Stoff nicht beschädigt wird, was beim Stauchen der Nietköpfe der Fall sein könnte.
- Die durch Fassen der Ränder 6 der Elemente 5 erzielten Umbördelungen können die Seitenwände des Käfigs (Abb. r) überdecken oder in einer Flucht mit ihnen gelegen sein (Abb. 2 rechts) ; im letzteren Falle wird eine kleine Ausnehmung in den Ringen r und 2 am äußeren Ende jeder ' Bohrung 7 vorgesehen.
- Die äußeren Enden der Bohrungen 7 könnten auch konische Ausnehmungen aufweisen, in welche entsprechende konische Erweiterungen 6 der rohrförmigen Elemente sich legen. In diesem Falle sind diese Erweiterungen derart gestaltet, daß sie genau in die zugehörigen Ausnehmungen der Ringe i und 2 (Abb. 2 links) sich einfügen.
- Da die Elemente 5 hohl sind, so ist ihr Gewicht wesentlich jenem des die Durchbrechengen sonst ausfüllenden Materials gleich, so daß das Gewicht des Käfigs im Vergleich mit einem genieteten Käfig vermindert ist.
- Die mittlere Bohrung dieser rohrförmigen Elemente 5 sichert überdies eine freie Luftströmung, wodurch die Abkühlungsfläche des Lagers vergrößert wird.
- Um die Arbeit des Zusammenbaues der beiden Ringe r und 2 möglichst zu verringern, können die rohrförmigen Elemente 5, noch bevor sie an Ort und Stelle angeordnet werden, an einem ihrer Enden erweitert sein. Auch könnten sie mit einem ihrer Enden in einen der Käfigringe beim Formen versenkt werden, so daß das Fassen oder Treiben o. dgl. nur am anderen Ende bewirkt zu werden braucht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Zusammenbau von zwei Käfigteilen, die durch unmittelbares Formen aus svnihetischen Harzen, gegebenenfalls unter Zusatz von natürlichem Harz sowie Füllstoffen, hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß man die beiden Teile des Käfigs durch rohrförmige Glieder verbindet, von denen nur die Enden in kaltem Zustande auf jeder Seite des Käfigs umgelegt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der Enden der rohrförmigen Glieder vor der Vereinigung umgelegt wird, um die für das Umlegen erforderliche Deformierungskraft zu verringern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER70477D DE459240C (de) | 1927-03-06 | 1927-03-06 | Verfahren zum Zusammenbau von zwei Kaefigteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER70477D DE459240C (de) | 1927-03-06 | 1927-03-06 | Verfahren zum Zusammenbau von zwei Kaefigteilen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE459240C true DE459240C (de) | 1928-04-30 |
Family
ID=7413884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER70477D Expired DE459240C (de) | 1927-03-06 | 1927-03-06 | Verfahren zum Zusammenbau von zwei Kaefigteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE459240C (de) |
-
1927
- 1927-03-06 DE DER70477D patent/DE459240C/de not_active Expired
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