DE4591C - Neuerungen an Filzmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Filzmaschinen

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DE4591C
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Germany
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rollers
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pressure
upper frame
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DENDAT4591D
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Original Assignee
N. H. DUBBERS in Altona, und J. HÜCKELS SÖHNE in Neutitschein (Mähren)
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H17/00Felting apparatus
    • D04H17/10Felting apparatus for felting between rollers, e.g. heated rollers
    • D04H17/12Multi-roller apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse 41.
N. H. DUBBERS in ALTONA und J. HÜCKELS SÖHNE in NEUTITSCHEIN (Mähren).
Neuerungen an Filzmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1878 ab.
Der Mechanismus zur Hervorbringung der hin- und hergehenden Bewegung und jener zur Erzeugung der fortlaufend drehenden Bewegung der Walzen bietet, mit einer einzigen Ausnahme, nichts neues, weshalb von einer Beschreibung abgesehen werden kann; dagegen ist zunächst die Lagerung der Walzen in folgender Weise vervollkommnet worden: Die oberen Walzen liegen mit ihren Zapfen in den Lagern A, Fig. i, 3, welche in einem Schlitz geführt sind, so dafs sie sich in verticaler Richtung bewegen können. Auf den Enden der Walzenwellen sitzen die Schenkel C, die an ihren entgegengesetzten Enden Zapfen D, Fig. 5, tragen, auf welchen die Zahnräder E lose laufen. Letztere dienen als Wechselräder und veranlassen dieselben, dafs die Bewegung ungeachtet des Hebens oder Senkens der Walzenwellen übertragen wird. Eine solche Einschaltung von Hülfsmechanismen ist bei den im unteren Rahmen gelagerten Walzen nicht nöthig.
Auf den Lagern A liegt je ein würfelförmiges Gummipolster F und darüber eine eiserne Platte G, auf welche eine Schraube Ή drückt. Durch entsprechende Einstellung der letzteren kann ein beliebiger Druck auf das Gummipolster und somit die Walzenlager ausgeübt werden. Aufserdem liegen die. Lager A selbst auf elastischen Unterlagen (Federn oder Gummiplatten), welche in gewissen Fällen den Druck der eigenen Schwere der Walzen zum Theil aufzunehmen haben.
Eine Modification der Vorrichtung zur Regulirung des Druckes zeigt Fig. 7. In Fig. 7 bezeichnet wiederum A die Lager der Zapfen der oberen Walzen, F die Gummipolster von cylindrischer Gestalt und von gröfserer Höhe; es sind ferner G1 Druckbolzen, an denen die ■Polster F Befestigung finden. Ueber sämmtlichen Druckbolzen ist eine Schiene V angeordnet, welche mittelst Handräder und Schrauben H1 beliebig betreffs ihrer Höhenlage eingestellt werden kann. Dadurch ist es möglich, die Walzen nach Befinden ganz ohne oder mit beliebigem Drucke arbeiten zu lassen.
Die auf der Seite der Rädergetriebebene liegenden Walzenlager erhalten ausgesparte Bolzen G', wie Fig. 7 zeigt, die auf der entgegengesetzten Seite liegenden dagegen voll gegossene. Dadurch, dafs man die letzteren direct auf den Polstern aufsitzen läfst, während man zweckmäfsigerweise im Falle von Fig. 7 Bolzen G1 und Gummipolster F an der Schiene V aufhängen kann, ist es möglich, das schädliche Uebergewicht der Walzen auf der Seite der Rädergetriebe auszugleichen.
Den Vortheil dieser elastischen Lagerung der Walzen erkennt man besonders bei Vergegenwärtigung eines bei den alten Maschinen häufig eintretenden Uebelstandes. Wird nämlich der zu walkende Stoff einmal etwas dicker zugeführt, so mufs sich nothwendigerweise mit der dadurch zunächst gehobenen Walze der ganze Oberrahmen heben; die Folge ist eine augenblickliche Ueberlastung der betreffenden Walze und gleichzeitig insofern eine periodisch unvollkommene Leistung der Maschine, als der Stoff die übrigen Walzen ohne genügenden Druck passirt.
Ein weiterer Vorzug der erwähnten Lagerungsweise liegt in der Möglichkeit einer leichten Regulirung des zu gebenden Druckes während der verschiedenen Stadien des Walkens. Bei Beginn des Processes, d. i bei den lockeren und losen Filzen, können die Gummipolster ganz fehlen und es wirkt als Druck nur das Eigengewicht der Oberwalzen, vermindert um die Kraft des unter ihren Lagern liegenden elastischen Mittels. Erst nachdem die Filze nach oftmaligem Durchgange eine gewisse Zähigkeit gewonnen haben, kommen die Gummipolster bei allmälig immmer stärkerem Anziehen der Druckschrauben H zur vollen Wirkung.
Das Hoch- und Tiefstellen in paralleler Lage des oberen Walzenrahmens ist ein weiterer Gegenstand der Verbesserung.
Die Fig. 1 und 2 legen dar, wie die vorliegende Construction den gestellten Bedingungen Genüge leistet. Im Untertheil des Maschinengestelles sind zwei Wellen /-und /' gelagert und durch vier kurze Hebel L mit den verticalen Stangen M verbunden. Die Stangen M tragen die bekannten Spurlager für die Spindeln N, auf denen der Rahmen der oberen Walzen aufruht. Eine Zugstange K steht durch Hebel in Verbindung mit den beiden Wellen //'.
Der auf ersterer sitzende längere Hebel O trägt in seinem Kopfe das Muttergewinde für die Schraubenspindel des Handrades P. Je nach der Einstellung des letzteren werden demnach die Spindeln N und das ganze Oberwalzengestell hoch oder tief gestellt werden können.
Zum Zwecke regelmäfsiger Förderung der Anfeuchtungsflüssigkeit ist eine kupferne Wasserschraube Q angeordnet, welche an ihrem unteren Ende eine siebartig durchlöcherte Umkleidung trägt, damit Unreinigkeiten und Schmutz nicht in das Schöpfwerk gelangen. Die Schraube erhält ihre Bewegung durch die auf der Zeichnung angedeuteten Schnurscheiben von der Hauptwelle Z aus. Das von ihr geförderte Wasser ergiefst sich in eine Rinne R, durch welche es dem oberen Wasserbecken zugeführt wird. S sind in letzteren angebrachte kupferne Siebrohre, die das Wasser auf und zwischen die Arbeitswalzen leiten. Die Ueberlaufsrinne T erhält den Wasserspiegel des unter den Walzen liegenden Beckens stets in gleicher Höhe. Sämmtliche drei Wasserbehälter (das über den Arbeitswalzen, das unter ihnen angeordnete Becken und der Behälter, aus welchem die Schnecke Q schöpft) werden durch unter einander verbundene Kupferschlangen mit Dampf geheizt.
Behufs Regulirung der den Walzen zuzuführenden Wassermenge befindet sich im oberen Becken ein verstellbares Ueberlaufrohr, dessen Construction sich deutlich aus Fig. 6 ergiebt. Je nachdem dessen oberer Theil (der Kelch) mehr oder weniger auf dem im Becken befestigten Untertheil hinauf- oder heruntergeschraubt ist, steigt oder fällt der Wasserstand im oberen
Becken, so dafs man je nach Bedarf viel, wenig oder gar kein Wasser durch die Siebrohre S auf die Walzen gelangen lassen kann. Ein unterhalb an das Ueberlaufrohr sich anschliefsendes Rohr führt die überlaufende Flüssigkeit dem unteren Becken zu. U ist ein endloses Leder, welches die zwischen den Walzen austretenden Filze aufzunehmen und dem Arbeitstisch zuzuführen hat.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    An der Laville'schen Filzmaschine:
    ι. Die durch Einschaltung elastischer Mittel in die Lager erzielte und durch Druckschrauben in ihrer Intensivität regulirbare Nachgiebigkeit der oberen Arbeitswalzen, wie beschrieben.
  2. 2. Die Combination des Mechanismus zur Uebertragung der drehenden Bewegung auf die erwähnten Oberwalzen mit dem Oberrahmen.
  3. 3. Zum Zwecke einer genau gleichmäfsig erfolgenden Parallelverschiebung des Oberrahmens in der Höhenrichtung die Combination von Stangen M, Hebeln Z, Wellen IP, der Zugstange K, des Hebels O und des
    • Handrades P mit der Maschine, wie erläutert.
  4. 4. Die Anwendung eines wie dargelegt beschaffenen, verstellbaren Ueberlaufrohres, Fig. 6, zum Zwecke einer regelmäfsigen Wasserförderung und einer auf leichteste Weise zu bewirkenden Einstellung des Grades der Anfeuchtung, welche den Walzen und dem zu walkenden Stoffe zu Theil werden "mufs.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4591D Neuerungen an Filzmaschinen Active DE4591C (de)

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