DE459060C - Vorrichtung zur Verhinderung des UEberschaeumens der Milch beim Kochen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des UEberschaeumens der Milch beim Kochen

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DE459060C
DE459060C DEF62462D DEF0062462D DE459060C DE 459060 C DE459060 C DE 459060C DE F62462 D DEF62462 D DE F62462D DE F0062462 D DEF0062462 D DE F0062462D DE 459060 C DE459060 C DE 459060C
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milk
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riser pipe
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DEF62462D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk
    • A47J27/62Preventing boiling over, e.g. of milk by devices for automatically controlling the heat supply by switching off heaters or for automatically lifting the cooking-vessels
    • A47J27/64Preventing boiling over, e.g. of milk by devices for automatically controlling the heat supply by switching off heaters or for automatically lifting the cooking-vessels for automatically lifting the cooking-vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung des Überschäumens der Milch beim Kochen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhütung des Überschäumens der Milch beim Kochen, welche im wesentlichen aus einem auf dem Boden des Kochgefäßes aufstellbaren, mit seitlichen (=)ffnungen versehenen hohlen Fuß, einem an sich bekannten. voll diesem Fuß getragenen, mit dein Fußinnern verbundenen und oben mindestens mit einer seitlichen Austrittsöffnung versehenen Steigrohr und einem außerhalb des Rohres unter dessen Austrittsöffnung artgeordneten Verteiler für die im Rohr emporgestiegene Milch besteht. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht der Verteiler aus einem am Rohr fest angebrachten schirmartigen Kragen, der gegebenenfalls zur Vergrößerung seiner Oberfläche gewellt ist. Demgegenüber liegt das Neue am Erfindungsgegenstand im wesentlichen darin, daß der Verteiler aus einem drehbar gelagerten Schaufel- oder ähnlichen Rad besteht, das durch die darüber ins Kochgefäß zurücklaufende Milch in Umdrehung versetzt wird. Durch diese neue Ausbildung wird die Kühlwirkung des Verteilers ganz wesentlich erhöht. und zwar ist dies darauf zurückzuführen, daß die Milch durch las Auftreffen auf die Schaufeln des umlaufe-:iden Rades fein zerteilt wird und so besonders große, mit der Luft in Berührung tretende Abkühlungsflächen erhält. Das Schaufelrad wird zweckmäßig alt einem auf dein Steigrohr in der Hölle verstellbaren Schieber gelagert, Zoobei das Steigrohr entweder einen durch den Schieber auf einer beliebigen Höhe abdeckbaren Längsschlitz oder mehrere übereinander angeordnete, ebenfalls durch den Schieber beliebig abdeckbare Öffnungen erhält. Oberhalb des Schaufelrades kann gegebenenfalls am Schieber ein nach dein Rad hin abfallendes rinnenartiges Leitblech für die Milch angeordnet werden. Um die Vorrichtung gegen Umfallen zu sichern, kann endlich am Steigrohr noch ein ebenfalls in der Höhe verstellbarer Greifer zur Befestigung der Vorrichtung am Rand des Kochgefäßes angebracht sein.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen Abb. r das erste Beispiel in Seitenansicht mit Längsschnitt durch das Kochgefäß, Abb. a eine Ansicht von oben mit Schnitt durch das Steigrohr nach der Linie 2-2 der Abb. r , Abb. 3 das zweite Beispiel in Seitenansicht und Abb. .4 eine Ansieht von oben mit Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3.
  • Die Vorrichtung gemäß Abb. r und a besitzt einen auf dem Boden 5 des Kochgefäßes 6 aufstellbaren hohlen Fuß 7, der am einfachsten aus einer gepreßten oder gezogenen Blechplatte bestellt. Dieser Fuß weist eine oder mehrere seitliche Öffnungen auf, die im Beispiel durch vier am unteren Rande des Fußes 7 angebrachte Ausschnitte 8 gebildet sind. Auf dein Fuß 7 ist einseitig zu dessen Mitte, nämlich in der Nähe des Außenrandes des Fußes, ein vierkantiges Roltr g befestigt, das unten und oben offen ist und an seinem unteren Ende mit dem Fußinnenraum in Verbindung steht. Die der Fußmitte zugekehrte Wandung io des vorteilhaft aus Blech gebildeten Rohres 9 erstreckt sich- nicht über die ganze Rohrlänge, sondern nur über den unteren Teil des Rohres. Ihr oberes Ende ist in Abb. i mit i i bezeichnet. Das Rohr 9 weist somit oberhalb der Wandung io einen bis zum oberen Rohrende sich erstreckenden Längsschlitz 12 auf. Dieser Längsschlitz kann auf einer beliebigen Höhe durch einen ebenfalls aus einer gebogenen Blechplatte gebildeten Schieber 13 mehr oder weniger abgedeckt werden, der mit seinen Seitenrändern an den Schlitzrändern des Rohres q auf und ab beweglich geführt ist. Der Schieber 13 besitzt an seinem oberen Ende ein schräg nach abwärts gerichtetes rinnenartiges Leitblech 14, das mit dem Schieber 13 aus einem Stück bestehen kann. Unterhalb dieses Leitbleches 14 ist an zwei durch einen am Schieber angelöteten oder angenieteten U-förmigen Blechstreifen gebildeten Armen 15 ein nach Art eines Schaufel- oder Wasserrades ausgebildetes Rad 16 um eine wagerechte Achse 17 drehbar gelagert, das gleichfalls zweckmäßig aus Blech hergestellt ist. Die Achse 17 des Rades 16 befindet sich dabei etwa senkrecht über der Mitte des Fußes 7. Auf der dem Schieber 13 entgegengesetzten Seite ist am Steigrohr 9 ein zweiter Schieber 18 geführt, der einen als Federklemme ausgebildeten winkligen Arm i9 trägt, mit dem die Vorrichtung am Rand des Kochgefäßes 6 befestigt und so gegen Umfallen gesichert werden kann.
  • Die Vorrichtung wird, wie in Abb. i dargestellt, mit ihrem Fuß 7 auf den Boden 5 des Kochgefäßes 6 gestellt und mit der durch entsprechende Verschiebung am Rohr 9 auf die geeignete Höhe eingestellten Federklemme i9 am Topfrand gehalten. Nachdem die Milch in das Gefäß 6 eingefüllt ist, wird der das Schaufelrad 16 tragende Schieber 13 so eingestellt, daß das Schaufelrad 16 sich oberhalb des Milchspiegels im Gefäß befindet. Die Wirkungsweise der Vorrichtung bei der Beheizung des Gefäßes 6 ist dann folgende: Sobald der jeweils am Boden des Gefäßes befindliche und dadurch am stärksten erhitzte Teil der Milch den Siedepunkt erreicht hat, steigt er im Rohr 9 bis über die Oberkante des Schiebers 13 empor. Die Milch tritt hierauf oberhalb des Schiebers in einer dünnen Schicht durch den Schlitz 12 aus und fließt über das Leitblech 14 und das dabei von der Milch in der Pfeilrichtung (4bb. i) gedrehte Schaufelrad 16 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in das Gefäß 6 zurück, wobei die Milch sich wieder unter die Siedetemperatur abkühlt. Die Abkühlung wird dabei wesentlich dadurch gefördert, daß die Milch durch das Auftreffen auf die Schaufeln des Rades 16 fein zerteilt wird und so eine große, mit der Luft in Berührung tretende Abkühlungsfläche erhält. Die jeweils aus dem hohlen Fuß 7 durch das Rohr 9 emporsteigende Milch wird dadurch ersetzt, daß die im Gefäß 6 nachsinkende Milch durch die Öffnungen 8 in das Innere des Fußes 7 eintritt. Es findet somit, wie ersichtlich, ein ständiger Kreislauf der Milch statt, bei dem immer nur verhältnismäßig kleine Milchmengen auf einmal auf Siedetemperatur gebracht und dann immer wieder abgekühlt werden. Auf diese Weise ist mit Sicherheit verhindert, daß die Milch als Ganzes aufschäumt und über den Rand des Kochgefäßes 6 austritt.
  • Nach Gebrauch kann die Vorrichtung leicht gereinigt werden, da sowohl die beiden Schieber 13, 18 vom Rphr 9 als auch das Rad 16 vom Schieber 13 abgenommen werden können.
  • Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Abb.3 und 4 ist einerseits der hohle Fuß 7 statt mit Randausschnitten mit ringsum begrenzten Löchern 8 für den Eintritt der Milch versehen. Anderseits enthält das hier beispielsweise runde Steigrohr 9 an Stelle eines Längsschlitzes mehrere, beispielsweise drei übereinander angeordnete Austrittsöffnungen 21, ?2, 23. Auf dem Rohr 9 führt sich ein, dieses vollständig umschließender Schieber 13, mit dessen Hilfe die jeweils unterhalb des Milchspiegels liegenden Öffnungen, beispielsweise die untere Öffnung 2i oder die beiden unteren Öffnungen 2i, 22, abgedeckt werden können. An dem Schieber 13 ist wiederum in zwei durch einen angelöteten U-förmigen Blechstreifen gebildeten Armen 15 ein Schaufelrad 16 gelagert, das als Verteiler für die aus der dem Schieber 13 zunächstgelegenen freien Öffnung des Rohres 9 austretende Milch dient. Das Leitblech 1.4 des Beispiels nach Abb. i und 2 ist hier fortgelassen, und die Milch fließt unmittelbar aus der Rohröffnung auf das Schaufelrad 16, wobei letzteres sich im entgegengesetzten Sinne wie in Abb. i und 2 drehen kann. Natürlich könnte auch bei dieser Ausführung oberhalb des Schaufelrades am Schieber 13 ein schräg nach abwärts gerichtetes Leitblech angeordnet sein, ferner könnte am Steigrohr 9 wiederum ein in der Höhe verstellbarer Greifer für den Topfrand vorgesehen werden. Die Wirkung der Vorrichtung nach Abb. 3 und 4 ist im wesentlichen die gleiche wie bei der Vorrichtung nach Abb. i und 2.
  • Natürlich sind im Rahmen der Erfindung mancherlei Abänderungen der gezeichneten Beispiele sowie auch andere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes möglich, insbesondere könnte . die Vorrichtung ganz oder teilweise aus einem anderen Werkstoff als Blech bestehen. Ferner könnte die Vorrichtung mit zwei Steigrohren sowie einem Turbinenrad ausgestattet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verhinderung des Überschäumens der Milch beim Kochen, bestehend aus einem auf dem Boden des Kochgefäßes aufstellbaren, mit seitlichen Üffnungen versehenen hohlen Fuß, einem von diesem getragenen, mit dem Fußinnern verbundenen Steigrohr, das oben mindestens eine seitliche Austrittsöffnung für die im Rohr emporsteigende Milch besitzt. -und aus einem außerhalb des Rohres unter der Austrittsöffnung angeordneten Verteiler für die im Rohr emporgestiegene Milch, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler aus einem drehbar gelagerten Schaufel- oder ähnlichen Rad(16) besteht, das durch die darüber in das Kochgefäß zurücklaufende Milch in Umdrehung versetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufel-oder ähnliche Rad (16) an einem auf dem Steigrohr (9) in der Höhe verstellbaren Schieber (13) gelagert ist, wobei das Steigrohr entweder einen durch den Schieber auf einer beliebigen Höhe abdeckbaren Längsschlitz (12) oder mehrere übereinander angeordnete, ebenfalls durch den Schieber beliebig abdeckbare Öffnungen (2i bis 23) enthält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber (13) oberhalb des Schaufelrades (16) ein nach diesem hin abfallendes, rinnenartiges Leitblech (14) für die Milch angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch i mit einseitig zum Fuß angeordnetem Steigrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (9) derart einseitig angeordnet ist, daß das am Schieber (13) gelagerte Schaufelrad (16) sich etwa über der Fußmitte befindet.
DEF62462D 1926-11-13 1926-11-13 Vorrichtung zur Verhinderung des UEberschaeumens der Milch beim Kochen Expired DE459060C (de)

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DE (1) DE459060C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2574587A (en) * 1948-02-04 1951-11-13 Elliott M Feinberg Hot water circulator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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