DE459052C - Gaserzeugungsanlage, bei der der feinkoernige Brennstoff durch Ruehrwerke ueber mehrere hintereinandergeschaltete Teller nach dem Vergasungsraum gefoerdert wird - Google Patents
Gaserzeugungsanlage, bei der der feinkoernige Brennstoff durch Ruehrwerke ueber mehrere hintereinandergeschaltete Teller nach dem Vergasungsraum gefoerdert wirdInfo
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Description
- Gaserzeugungsanlage, bei der der feinkörnige Brennstoff durch Rührwerke über mehrere hintereinandergeschaltete Teller nach dem Vergasungsraum gefördert wird Gaserzeugungsanlagen, bei denen der feinkörnige Brennstoff durch Rührwerke über mehrere hintereinandergeschaltete Teller nach dem Vergasungsraume gefördert wird, sind bekannt. Diese hintereinandergeschalteten Teller haben den Nachteil, daß die Trennung der Gase in wertvolle Schwelgase und minderwertige Generatorgase nur unvollkommen und schwierig durchführbar wird.
- Die Erfindung schafft eine Weiterausgestaltung, indem die Rührwerke der nebeneinanderliegenden und durch Fördervorrichtungen miteinander verbundenen Teller unabhängig voneinander angetrieben werden. Das bietet den Vorteil, daß der Gutdurchlauf in den einzelnen Tellern verschieden schnell vorgenommen werden kann und dadurch eine äußerst günstige Anpassung an die jeweils erwünschte Destillation erreicht wird.
- Wichtig für die Erfindung ist weiter, daß der Generator die Gestalt eines überdeckten Tellers mit einem Rührwerk besitzt, dessen hohle radiale Rührflügel an der vorauslaufenden Seite unten Öffnungen für Dampf- und Luftzufuhr tragen. Hierdurch ergibt sich ein äußerst günstiger Zusammenbau der Teller, dergestalt, daß der Gegenstromweg des herabkommenden Gutes zu den aufsteigenden Heizgasen gegeben ist.
- Vorteilhaft für die Erfindung sind noch eine Reihe von weiteren Einzelheiten, die später beschrieben sind. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar ist Abb. i Längsschnitt einer Einrichtung mit drei hintereinandergeschalteten Entgasungsretorten und dahintergeschalteter Vergasungsretorte, Abb.2 Oberansicht dazu, Abb. 3 abgewickelte Schnittdarstellung durch die Rührflügel des Generators, Abb. q. Teilschnitt der Generatorwelle mit Dampf- und Luftzuleitungen und Rührflügelanschluß.
- Die vorgeschaltete Entgasungsanlage für das fein zerkleinerte Gut, das aus Ölschiefer, Kohle, Braunkohle, Torf oder vegetabilischen Abfällen bestehen kann, setzt sich aus drei Retorten i, z, 3 zusammen, deren jede auf einer Welle q. ein Rührflügelwerk 5 trägt, mittels dessen das über dem Retortenboden 6 liegende Gut während der Entgasung in langsamer Bewegung erhalten wird. Unter der dritten Retorte 3 ist eine vereinfacht angedeutete Gasfeuerung 7 vorhanden, und von dieser geht .ein Feuerkanal 8 unter den beiden anderen Retorten 2, i im Gegenstrom zum durchlaufenden Gut entlang und zum Rauchgasabzug g. Dadurch sind die Retorten, von der ersten angefangen, zunehmend beheizt, und es ergibt sich eine fraktionierte Destillation, deren Erzeugnisse durch Gasabzugsrohre i o abgeführt werden. Ein Aufgabetrichter i i führt das Gut zur ersten Retorte i. Dicht neben ihm ist im Retortenboden 6 eine Ausfallöffnung, und unter dieser läuft eine Förderschnecke i--, entlang, die sich bis in die nächste Retorte 2 hinein erstreckt, um dieser das teilweise entgaste Gut zuzuführen. Ähnliche Förderschnecken sind auch unter den anderen Retorten vorhanden, und die letzte von diesen mündet in einem Schacht 13, der in eine ähnlich wie die Entgasungsretorten gebaute Vergasungs- oder Generatorretorte 14 führt. Der Boden 15 dieser Retorte und gegebenenfalls die ganze Retorte ist aus feuerfestem Baustoff, wie beispielsweise Schamotte, hergestellt. Im Schacht 13 sind zwei Flügelwellen oder Kammerwalzen 16 von kreuzförmigem oder mehrstrahligem Querschnitt eingebaut, um das zuzuführende Koksgut unter gutem Luftabschluß -und in gleichmäßiger Mengenzumessung zum Generator zu führen.
- Der Schacht 13 mündet mit Abdeckflanschen 17 über einem Rührwerk, das an einer Rührwelle 18 hängt und aus -Flügeln i9 besteht.
- Die Rührflügel i9 des Generators haben die in Abb.3 wiedergegebene Gestalt hohler Arme mit rückwärts gerichteten Flanschen 2o, die in Verbindung mit den Flanschen 17 des Zuführungsschachtes 13 für Begrenzung der Auffüllung mit zufallendem Gut sorgen, so daß zwischen den Rührflügeln sich immer nur kleinere, bestimmte Gutmengen befinden. Längs der unteren Ränder der Rührflügel ig sind in deren nach vorn gerichteten Wandungen schräg abwärts verlaufende Bohrungen 21 vorhanden, durch die Luft und Dampf in die vor diesen öffnungen entstehenden Gutanhäufungen zu deren. Überführung in Gas eingeblasen werden können.
- An der Rührwelle 18 sind die Rührflügel 19 mittels einer Nabe 22 befestigt, in deren H,ohlraunz sie offen münden. Zur Verteilung der Luft- und Dampfzuführung ist in dieser Nabe ein nur roh abdichtender Schieber 23 eingesetzt, der mittels einer durch die Welle 18 längs hindurchlaufenden und eben am Austritt festgehaltenen Stange 24 gegen Drehung festgehalten ist. Dieser Schieber 23 besitzt eine obere Kante 25, die gemäß einem Umlauf einer Schraubenlinie so abgeschnitten ist, daß die Mündungen der Rührflügel i 9 an der Nabe 22 durch ihn in verschiedenen Größen abgedeckt sind, und zwar ist seine Lage so gewählt, daß jeweils der Rührflügel, der gerade unter dem Zulaufsehacht 13 liegt, voll geöffnet ist, während die öffnung der übrigen Rührflügel im Drehsinne der Welle immer kleiner wird, bis sie dicht neben dem Zulaufschacht 13, wo eine nicht dargestellte Aschenabfuhrschleuse liegt, gänzlich abgedeckt sind. Hierdurch ist .erreicht, daß am Zufuhrschacht 13 die größten Luft-und Dampfmengen eingeblasen werden, -und dann entsprechend der Verminderung des zu behandelnden Gutes auch die Luft- und Dampfmengen immer mehr abnehmen.
- Zur Zufuhr der Luft- und Dampfmengen enthält die Welle 18 eine Bohrung 26, und sie trägt außerhalb der Retorte eine Hohlnabe 27, die an die Bohrung mittels Querbohrung 28 angeschlossen ist und eine oder mehrere Zutrittsdurchbrechungen 29 aufweist. Diese Nabe 27 ist von einem Zuleitungskasten 3o umgeben, der an sie dichtend anschließt und durch eine Querwand 31 im Luft- und Dampfraum unterteilt ist. An der einen Seite des Zuleitungskastens 3o mündet eine Luftzuleitung 32 und an der anderen Seite eine Dampfzuleitung 33, und Durchbrechungen 34, 35 sind so gegenüber der Nabe 27 vorgesehen, daß ,abwechselnd Luft- und Dampfstöße zum Inneren der Welle und somit zu den Rührflügeln Zutritt fxn*n.
- Die Anlage ergibt zunächst in dem Entgasungsteile i bis 3 die Wirkung der üblichen Anlagen für fraktionierte Destillation, bei der Leichtöle, Schweröle und Urteer gewonnen werden. Von der letzten Entgasungsretorte 3 kommt das glühende Gut in den Vergasungsgenerato.r 1q., wo es sich durch die Luftzufuhr entzündet und zu Kohlenoxydgas verbrenat; genaue Luftmengenregelung ist durch Regelung des Luftdruckes möglich, und die im gleichen Sinne regelbare Dampfzufuhr ermöglicht eine derartige Abstimmung der Vergasung, daß im Generator die zu richtiger Kohlenoxyd- und Mischgasbildung erforderlichen Verhältnisse .geschaffen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gaserzeugungsanlage, bei der der feinkörnige Brennstoff durch Rührwerke über mehrere hintereinandergeschaltete Teller nach denn Vergasungsraum gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwerke der nebeneinanderliegende.n und durch Fördervorrichtungen miteinander verbundenen Teller unabhängig voneinander angetrieben werden.
- 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Teller Förderschnecken (12) je von der Ausfallöffnung des einen Tellers zur Zuführungsvorrichtung des nächsten Tellers und schließlich zur Zuführungsvorrichtung des Generators geführt sind.
- 3. Anlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator die Gestalt eines überdeckten Tellers mit einem Rührwerk besitzt, dessen hohle
Priority Applications (1)
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| DEW66653D DE459052C (de) | 1924-07-20 | 1924-07-20 | Gaserzeugungsanlage, bei der der feinkoernige Brennstoff durch Ruehrwerke ueber mehrere hintereinandergeschaltete Teller nach dem Vergasungsraum gefoerdert wird |
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| DE459052C true DE459052C (de) | 1928-07-30 |
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1924
- 1924-07-20 DE DEW66653D patent/DE459052C/de not_active Expired
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