DE458673C - Anlassvorrichtung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen

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DE458673C
DE458673C DEF60719D DEF0060719D DE458673C DE 458673 C DE458673 C DE 458673C DE F60719 D DEF60719 D DE F60719D DE F0060719 D DEF0060719 D DE F0060719D DE 458673 C DE458673 C DE 458673C
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internal combustion
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cylinder internal
combustion engines
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DEF60719D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N9/00Starting of engines by supplying auxiliary pressure fluid to their working chambers
    • F02N9/04Starting of engines by supplying auxiliary pressure fluid to their working chambers the pressure fluid being generated otherwise, e.g. by compressing air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Attlaßvorrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen. Es ist bekannt, mehrzylindrige Brennkraftniaschinen mittels unter Druck gesetzten Brenngemisches anzulassen, welches den Zylindern durch einen als Drehschieber ausgebildeten Verteiler in der richtigen Reihenfolge zugeleitet wird. Bei der bekannten Einrichtung liegen die Öffnungen im Schieberspiegel in zwei konzentrischen Kreisen, so daß sich Überkreuzungen der vom Verteiler zu den Zylindern führenden Rohrleitungen ergeben. Derartige Überkreuzungen sind nachteilig für den Zusammenbau und für Reparaturen, weil dadurch das Abnehmen eines Rohres häufig die Entfernung auch. anderer Rohre bedingt und die Ausbesserung eines von anderen Rohren verdeckten Rohres an Ort und Stelle ausgeschlossen wird.
  • Diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daD die Verteilungsöffnungen im Schieberspiegel in zwei konzentrischen Halbkreisen angeordnet sind, die rechts und links von einem Durchmesser liegen und verschiedene Halbmesser besitzen. Die Umdrehungsgeschwindigkeit des Schiebers braucht dann nur halb so groß zu sein wie bei den bekannten Verteilungsvorrichtungen.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung für einen Zwölfzylindermotor beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schema im allgemeinen. Abb.2 ist eine Einzelheit des Verteilers im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i. Abb. 3 ist ein Schema der Steueröffnungen des Verteilers.
  • i bezeichnet den Verteilerkörper, aus dem die Rohre I, II, III, IV ... :LII abzweigen, die zu den zugehörigen Motorzylindern 2 führen.
  • Im Mittelpunkt des Körpers i ist ein Rohr 3 angebracht, das von dem Vergaser .I herkommt, dein durch das Rohr 5 Benzin und das Rohr 6 Druckluft zugeführt wird.
  • Der Körper i ist an ein Gehäuse 7 deckelartig angeschraubt, das auf dem Kurbelgehäuse 2 des Motors befestigt ist, in dem ein aus eineinr Ritzel 8 .und einem Rad 9 bestehendes Getriebe untergebracht ist. Das Kegelrad 9 ist- in einem Träger io drehbar und greife mittels einer Withworth-Verzahnung in ein rohrartiges Spindelventil i i ein, das den Sitz 12 abschließt und die Spindel 13 des Drehverteilers 14 enthält, der seinerseits %-;iederum mittels einerWithworth-Verzahnung mit dem Ventil i i verbunden ist und durch eine das Ventil i i im Sitz 12 haltende Feder 16 gegen den Sitz 15 angedrückt wird.
  • Der Verteiler 14 ist mit zwei diametral gegenüberliegenden Öffnungen 17 und 17' und zwei anderen ebenfalls diametral entgegeng,zsetzten Öffnungen 18, 18' versehen, welch letztere etwas entfernter von der Mitte und gegen erstere um einen Winkel gleich ;z versetzt sind, wobei n die Anzahl der z Motorzylinder ist. Im Körper i sind der Anzahl der Zylinder mit zugehörigen Speiserohren I, II, III, IV ... XII entsprechende Öffnungen ausgebohrt, die in zwei Halbkränzen angeordnet sind, deren Achse mit derjenigen der Öffnungen 17, 18 zusammenfällt.
  • Vermöge dieser Anordnung liegt immer wenigstens eine Öffnung ig gegenüber einer Öffnung des Verteilers 14, und es entspricht die Reihenfolge der Zuspeisung den in den Öffnungen selbst angegebenen Nummern, d. h. sie stimmt mit der Reihenfolge der Zündungen überein.
  • Die Veränderung der Zylinderanzahl bedingt selbstverständlich auch diejenige der Öffnungen und gegebenenfalls auch deren Durchmesser.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Will man den Motor anlassen, so führt man dem Röhr 6 Druckluft zu, die sich im Vergaser 4 mit Benzin schwängert, worauf das sich bildende Gemisch in den Verteiler i und aus diesem durch die abgedeckte Öffnung dem entsprechenden Zylinder zuströmt, dessen Kolben zurückgedrückt wird, so daß der Motor infolge des Luftdruckes sich zu drehen beginnt, bis die Zündung des eingeführten Gemisches erfolgt, was mittels eines Magneten oder aber einer Batterie und Vibrator bewerkstelligt wird, die dem Verteiler des Magneten Strom zuführen. Beim Anlassen wird die Zündungsphase zweckmäßig verzögert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlaßvorrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen, bei denen die Zylinder durch einen Drehschieber mit im Kreis angeordneten Verteilungsöffnungen mit Druckgemisch gespeist werden, das in den Zylindern entzündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungsöffnungen (ig) in regelmäßigen Abständen auf zwei entgegengesetzten Halbkränzen von verschiedenem Durchmesser verteilt sind und der Drehschieber zwei Paare diametral gegenüberliegender Öffnungen (17, 17', 18, 18') besitzt, derart, daß jedes Paar untereinander um den halben Abstand zweier benachbarter Öffnungen des Schieberspiegels versetzt ist.
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