DE458610C - Stickmaschinenschiffchen - Google Patents

Stickmaschinenschiffchen

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DE458610C
DE458610C DER69135D DER0069135D DE458610C DE 458610 C DE458610 C DE 458610C DE R69135 D DER69135 D DE R69135D DE R0069135 D DER0069135 D DE R0069135D DE 458610 C DE458610 C DE 458610C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stickmaschinenschiffchen. Die beim Abziehen des Fadens von der im Schiffchen der Stickmaschine befindlichen Bobire häufig auftretenden Fadenbrüche haben zum größten Teil ihre Ursache in der Fadenführung innerhalb des Schiffchens. Der Faden ist bekanntlich durch den Deckel des Schiffchens ,geleitet, indem er eine kurze Strecke auf der Oberfläche des Deckels gleitet und dann durch eine in der Seitenwand des Schiffchens vorgesehene Öffnung aus diesem tritt. Durch die Fadenführung erfährt der Faden an der Stelle, an der er durch den Deckel des Schiffchens hindurchtritt, einen scharfen Knick. An dieser Stelle drückt gleichzeitig die die Fadenspannung regulierende, auf dem Deckel des Schiffchens vorgesehene Bremsfeder. Die Folge dieser Anordnung ergibt beim Abziehen des Fadens von der Bobire eine Drehung derselben, so daß der Draht des Fadens an der scharfen Kante des Loches nach innen zurückgedrängt wird und sich somit zum Teil auf das freie Fadenstück zwischen Deckelloch und Bobire immer mehr zurückschlägt. Haben sich größere Drehungen auf diese Weise längere Zeit zurückgeschlagen, so überwirft sich alsdann der scharf gedrehte Faden zu einer Schlinge. Hieraus ergibt sich dann die Neigung zur Schlingenbildung und als weitere Folbe das Reißen des Fadens. Um nun eine Knotenbildung des Fadens zu verhindern, ist man dazu übergegangen, den Deckel um die Austrittsöffnung des Fadens muldenförmig zu vertiefen und die darüberliegende Bremsfeder mit einer Ausbuchtung zu versehen, so daß ein Hohlraum entsteht, in dem eintretende Schlingen oder Knoten entwirrt werden sollen. Doch auch diese Ausführung von Stickmaschinenschiffchen hat nicht den erhofften Erfolg, weil der Weg von der scharfen Knickstelle am Loch bis an die Bremsstelle der Feder noch zu kurz ist, um dem Faden Gelegenheit zu geben, den Draht allmählich unter die Feder zu führen. Um diesen Nachteil zu- vermeiden, wird gemäß vorliegender Erfindung der Weg von der Knickstelle des Fadens am Deckelloch bis zu der Stelle, wo die Feder anfängt, zur Wirkung zu kommen, erheblich verlängert, so daß dem Draht die Möglichkeit gegeben ist, sich über die Knickstelle leichter nach vorn durchzuschlagen. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung im Dekkel eine schräg verlaufende Nut angeordnet, die unter der Feder nach dem Deckelloch führt. Dadurch kann die Bremsfeder nicht mehr direkt an der Austrittsstelle aus dem Loch auf den Faden wirken. Der letztere ist bei seinem Austritt aus dem Deckelloch zwischen der Bremsfeder und der Nut eingebettet. Das sich notwendig machende Bremsen des Fadens kommt nunmehr nicht mehr an der Austrittsstelle an dem Deckelloch zustande, sondern setzt jetzt am Ende der Nut ein. Dadurch hört auch das Zurückdrängen des Drahtes im Faden beim Abziehen von der Bobire auf, und auf diese Weise ist ein besseres glattes Abziehen bzw. Auslaufen von der Bobire gewährleistet. Die Anordnung der Nut ergibt aber auch andere Vorzüge; so können evtl. im Faden befindliche Knötchen und kleine Verstärkungen, die auch bisher Veranlassung zum Reißen des Fadens gegeben haben, glatt über den Deckel hinweglaufen, ohne Hemmungen zu verursachen bzw. ein Reißen des Fadens zu veranlassen.
  • Wenn der Faden durch das Deckelloch hindurchgetreten ist, läuft er rin Stück über die Oberfläche des Deckels und tritt dann durch ein weiteres Loch wieder durch den Deckel hindurch. Auch diese zweite Deckelöffnung erhält nach der Neuerung eine Nut, die dieselbe Ausdehnung wie diejenige des ersten Deckelloches besitzt, deren Neigung jedoch entgegengesetzt zu dieser liegt. Beide Nuten liegen in einer die beiden Öffnungen im Dekkel verbindenden Geraden. Eine Berührung des Fadens mit der Bremsfeder findet also nur noch an der Stelle statt, die sich zwischen den beiden Nuten befindet. Diese an der zweiten Austrittsöffnung des Deckels vorgesehene Nut trägt im wesentlichen mit dazu bei, die eingangs erwähnten Übelstände zu beseitigen, da auch- evtl. im Faden vorkommende Knötchen und Schalenteilchen an der Austrittsöffnung glatt durchlaufen können.
  • Auf der Zeichnung ist das Strickmaschinenschiffchen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt, während Abb. 2 eine Draufsicht zeigt.
  • Der von der im Schiffchen i liegenden Bobine 2 abgeleitete Faden 3 ist in bekannter `'(reise durch eine im Deckel 4. vorgesehene Öffnung 5 hindurchgeführt, läuft eine ganze Strecke über die Oberfläche des Deckels q. und ist dann wieder durch eine Öffnung 6 unter den J)eckel 4 hindurchgeleitet, um durch eine in der Seitenwand des Schiffchens vorgesehene Öffnung 7 ins Freie zu treten. Die erforderliche Spannung des Fadens kommt durch die Bremsfeder i o zustande, die sich mit ihrem vorderen freien Ende gegen den über die Oberfläche des Deckels ,4 hinweggeleiteten Faden legt.
  • Bei seinem Austritt aus dem Deckel wird der Faden um eine kurze Strecke in einer Nut 8 geführt. Die letztere mündet auf die Öffnung und läuft, schräg nach oben steigend, auf der Oberfläche des Deckels q. aus. Eine in gleiches Wei-,e ausgebildete Nut 9 mündet auf die Öffnung 6 und ist entgegengesetzt zur Nut 8 abgeschrägt. Die die Spannung des Fadens beeinflussende, in bekannter Weise regulierbare Bremswirkung, die durch die Feder i o erfolgt, tritt an der zwischen den beiden Nutenienden befindlichen Stelle i i ein. Die Anordnung der Nut 8 verhütet ein Zurückdrängen des Drahtes des Fadens beim Austritt aus dem Schiffchendeckel ¢ und siclhert in Verbindung mit der Nut 9 ein hemmungsloses Gleiten des Fadens, der dadurch gegen Reißen gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sticlmaschinenschiffchen, bei dem an der der Bremsfeder gegenüberliegenden Seite der Fadenlöclher eine Versenkung im Schiffchendeckel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die Öffnung der Fadenlöcher (5 und 6) sich auf der der Feder gegenüberliegenden Seite des Deckels (q.) unter der Feder derart verlaufende Nuten (8 und 9) anschließen, daß sie nach den beiden Fadenlöchern im Deckel schräg abfallen und in der Mitte eine kurz ansteigende Bremsfläche (i i) ergeben.
DER69135D 1926-10-30 1926-10-30 Stickmaschinenschiffchen Expired DE458610C (de)

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