DE457948C - Einrichtung zum Schutz von Schuhlaufflaechen gegen Abnuetzung - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Schuhlaufflaechen gegen Abnuetzung

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DE457948C
DE457948C DEW75292D DEW0075292D DE457948C DE 457948 C DE457948 C DE 457948C DE W75292 D DEW75292 D DE W75292D DE W0075292 D DEW0075292 D DE W0075292D DE 457948 C DE457948 C DE 457948C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/04Cleats; Simple studs; Screws; Hob-nails

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schutz von Schuhlaufflächen gegen Abnützung. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz von Schuhlaufflächen gegen Abnützung, bei welcher in mindestens eine Höhhing des Laufkörpers jeweils ein gegen Herausfallen gesicherter Tragkörper in Kugelform aus nachgiebig elastischem Stoff eingelegt ist.
  • Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ruhen in kugelförmigen Aussparungen des Absatzes Kugeln aus Gummi, die ü er die Absatzlaufläche hervorragen. Die Federwirkung und die Beweglichkeit der Kugelei ist infolge der sich der Kugelform vollständig anpassenden Absatzaussparungen sehr Leschränkt. Bei einer anderen Einrichtung ragen kleine, auf einer in die Sohle eing,-lassenen Gummiunterlage gebettete Metallkugeln durch Öffnungen aufgenagelter Blechplättchen aus der Sohlenfläche heraus, um die Sohlc zu schonen; hierbei drücken sich aber die Gummieinlagen zusammen, man läuft hart, und die Köpfe der Nägel, mit denen die Blechplatten befestigt sind, laufen sich rasch ab, so daß die letzteren abfallen und der Sohlenschutz illusorisch wird. Hauptfehler aller bekannten Bauarten ist der Mangel an Einfachheit.
  • Um diese l@längel zu beseitigen, ruhen gein:iß der Erfindung die Kugeln in zylindr i->chen oder schwach kegeligen Bohrungen de Laufkörpers von einem etwa mit dein Kugeliurchmesser übereinstimmenden Durchmesser, aber etwas kleinerer Austrittsöffnung. Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. t zeigt in Vorderansicht eine Fußbekleidung t mit Absatz 2, der verkürzt ist und auf dessen Schnittfläche 3 ein Laufkörper d. (im Schnitt gezeichnet) mit Höhlungen 5 und mit eingesetzten Tragkörpern 6 befestigt ist. 211b. 2 zeigt den Erfindungsgegenstand in Seitenansicht, während Abb.3 den vom Abs. 2 weggenommenen und im Schnitt gezeichneten Laufkörper 4. mit zylindrischen Aussparungen 5 uni mit beispielsweise vier Weichgummikugeln 6 als Tragkörper im Horizontalszh-iitt, von oben gesehen, dargestellt.
  • ist die Einführungsöffnung für den Tragkörper 6. Sie ist etwas kleiner als der Tragkörper selbst, damit letzterer nach dem Einpressen in die Aussparung 5 gegen Herausfallen gesichert ist, aber immerhin so groß, daß sich die elastische Kugel noch durch sie hindurchpressen läßt. Die Bohrung 5 ist weniger tief als der Durchmesser, aber tiefer als der Halbmesser der Kuge16, damit sich diese auf den Boden der Bohrungen abstützt und trotzdem ü':er die Lauffläche hervorragt. Der Durchmesser der Aussparung 5 kann etwas größer gemacht werden als der größte Umfang der eingepreßten Tragkugel 6, damit letztere sich frei in der Aussparung bewegen kann.
  • Bei neu anzufertigenden Fußbekleidungs-,#tücken kann ein besonderer Laufkörper 4 wegfallen und der Absatz 2 selbst mit den Aussparungen 5 versehen werden. Der Laufkörper zkann aus einem Stück gefertigt werden, er kann aber auch aus mehreren Horizontalschichten bestehen, die aufeinander und auf den Absatz genagelt, geschraubt oder geklebt werden. Insbesondere ist es zweckmäßig, denjenigen Teil des Laufkörpers q., welcher die kleineren Öffnungen 7 enthält, aus einer besonderen, verhältnismäßig dünnen Platte herzustellen, die auf den mit den Höhlungen 5 versehenen Absatz 2 oder Laufkörper q. befestigt wird und sogar aus Metallblech be-5tehen kann. Diese Blechplatte kann mit Gewinde versehen und von innen auf den Absatz aufgeschraubt werden. Der Laufkörper mit den Höhlungen 5 wird zweckmäßig aus Hartholz, Vulkanfiber, Aluminium oder auch aus Schichten von Leder verfertigt; er kann auch mit dem Absatz identisch sein.
  • Selbstverständlich kann auch, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung Leeinträchtigt wird, *die Schuhsohle selbst oder eine auf dieser befestigte Platte mit in entsprechende Aussparungen eingepreßten Gummikugeln zum Schutz gegen Abnützung der Schuhsohle versehen werden.
  • Die hauptsächlichsten Vorteile einer Fußbekleidung nach der Erfindung sind: Ein nach erfolgtem Verschleiß unbrauchbar gewordener Tragkörper kann vom Verbraucher der Fußbekleidung selbst ohne Werkzeug und Hilfe eines Fachmannes auf rascheste Weise ersetzt werden. Die Lebensdauer eines in der Aussparung 5 beliebig einstellbaren oder gar frei sich bewegenden Tragkörpers 6 ist erheblich größer als bei einem am Ansatz fest angebrachten Schutzmittel, da die zur Verfügung stehende Abnützungsfläche der drehbaren Tragkugel erheblich größer ist. Die einzelnen Kugeln können bei ungleicher Abnützung unter sich ausgewechselt werden. Da die Tragkörper aus Weichgummi hergestellt werden, so bieten sie vermehrten Schutz gegen Ausgleiten auf schlüpfrigem Boden und gewährleisten nicht nur einen geräuschlosen und federnden Gang, sondern schützen auch infolge ihrer Federwirkung die Kleider gegen Kotspritzer.
  • Die Zahl der Tragkörper ist nach oben und unten unbegrenzt; für den schmalen; spitzen Absatz eines Damenschuhs genügt unter Umständen ein einziger Tragkörper, der in den Absatz eingelassen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schutz von Schuhlaufflächen gegen Abnützung, bei welcher in mindestens eine Höhlung des Laufkörpers jeweils ein gegen Herausfallen gesicherter Tragkörper in Kugelform aus nachgiebig elastischem Stoff eingelegt ist, der zum Teil über die Lauffläche hervorragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (6) in zylindrischen oder schwach kegeligen Bohrungen (5) des Laufkörpers (4.) von einem etwa mit dem Kugeldurchmesser üöereinstimmenden Durchmesser, aber etwas kleinerer Austrittsöffnung (7) ruhen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Bohrungen (5) etwas größer ist als der Kugelhalbmesser.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Bohrungsdurchmesser etwas größer ist als der Kugeldurchmesser. .. Einrichtung nach Anspruch j, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (7) der Laufplatte (q.) so groß sind, daß sich der elastische Tragkörper (6) gerade noch durch dieselben hindurchpressen läßt.
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