DE457882C - Fluessigkeitsgetriebe fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fluessigkeitsgetriebe fuer Kraftfahrzeuge

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DE457882C
DE457882C DEF60672D DEF0060672D DE457882C DE 457882 C DE457882 C DE 457882C DE F60672 D DEF60672 D DE F60672D DE F0060672 D DEF0060672 D DE F0060672D DE 457882 C DE457882 C DE 457882C
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turbine
blades
motor vehicles
fluid transmission
shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/48Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
    • F16H61/50Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit
    • F16H61/52Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by altering the position of blades
    • F16H61/54Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by altering the position of blades by means of axially-shiftable blade runners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Flüssigkeitsgetriebe für Kraftfahrzeuge. Das Flüssigkeitsgetriebe für Kraftfahrzeuge gemäß der Erfindung besitzt die Vorteile, daß es weite Grenzen der Geschwindigkeitsänderungen sowie die Umkehrbarkeit des angetriebenen Gliedes in bezug auf den treibenden Teil aufweist und ebenfalls die selbsttätige Regelung der Treibkraft im Verhältnis zu 'dem Widerstand ermöglicht. Durch diese Eigenschaften wird der Erfindungsgegenstand insbesondere für Motorfahrzeuge anwendbar. Die Erfindung verwendet zu diesem Zweck die bekannte Anordnung von zwei Flüssigkeitsturbinen, von welchen die eine als Treibmittel ausgebildet und auf einer von einer Kraftquelle angetriebenen Welle angeordnet ist, während das betriebene Glied als eine mit Schaufeln für den Vorwärts- und den Rückwärtsgang ausgestattete Turbine ausgebildet ist. Erfindungsgemäß sitzen die Leitschaufeln für den Rückwärtsgang an einem nicht drehbaren Gestell in Reihe mit den drehbaren Rückgangsschaufeln, während das Gestell gemeinsam mit der angetriebenen Turbine axial in bezug auf die Treibturbine verschiebbar ist: zwischen der getriebenen Turbine und deren Welle sind ferner Rollen derart eingeschaltet, daß die getriebene Turbine gegenüber ihrer Welle verschiebbar, aber undrehbar ist.
  • Die Turbinen sind derart angeordnet, daß die Kanäle in denselben radial verlaufen und einen Teil eines geschlossenen Kreislaufes für die Flüssigkeit bilden, welche während des Betriebes in dauerndem Umlauf durch die Antriebsturbine gehalten wird. Die Schaufeln der Antriebsturbine sind derart gestaltet, daß die Flüssigkeit beim Durchgang derselben eine Steigerung der Geschwindigkeit proportional zu der aufgebrauchten Energie - erhält und beim Einlauf in die sekundäre oder angetriebene Turbine der letzteren den größten Teil der verfügbaren Energie abliefert.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist ein axialer Schnitt.
  • Abb. a zeigt in der oberen Hälfte den axialen Schnitt der Umkehrturbine in der Arbeitslage.
  • Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie c-d der Abb. a.
  • A ist die Scheibe der Antriebsturbine und B die Welle, auf welcher sie befestigt ist. C ist die Scheibe der Rückwärtsturbine, «-elche an der Scheibe der Vorwärtsturbine F auf der angetriebenen Welle D befestigt ist, v, # iihrend E ein Kanal ist, durch welchen die Flüssigkeit hindurchgeht, wenn eine von den Turbinenscheiben A und C bzw. A und F im Betrieb ist. Die Turbinenscheibe C bildet ein Ganzes mit der Scheibe F und trägt die Rückwärtsschaufeln C. Die umkehrenden ortsfesten Schaufeln C2 sind an einer ortsfesten Scheibe O befestigt, «-elche von der Scheibe P festgehalten wird, welch letztere :in der Muffe L befestigt ist. Der Kanal E ist durch ein Außengehäuse 0 und -ein Innenstück R gebildet, welch letzteres mit dem Außengehäuse 0 ein Ganzes bilden kann oder -in dem Außengehäuse 0 mittels Stege S befestigt ist. Das Innenstück besitzt einen Ausschnitt T, in welchem die Scheibe O, die Rückwärtsschaufeln C' und die umkehrenden ortsfesten Schaufeln C2 sowie die Turbinenscheibe C eingeschlossen sind, wenn die Turbinenschaufeln F' in Zusammenwirkung mit (ien Antriebsschaufeln A' der Turbine A stehen. Die Flüssigkeit geht durch diese 'cliaufeln A' und beaufschlagt die Vorwärtsschaufeln F' und geht dann durch die Leitschaufeln G zu dem Kanal E, wodurch die Turbinenschaufeln F', die an der Scheibe F befestigt sind, angetrieben werden. Die Scheibe F ist mit der Gleithülse 11I verbunden, welch letztere auf der angetriebenen Welle D längsverschiebbar ist. N sind Rollen, welche teilweise in die Hülse Il und teilweise in die angetriebene Welle D eingreifen. Diese Rollen ermöglichen eine axiale Verschiebung der beiden Teile 111 und D zueinander und verhindern eine gegenseitige Drehung dieser Teile. Die angetriebene Welle D wird von Kugellagern H gestützt, die von der treibenden Welle B getragen werden. Die Schaufeln C' der Rückwärtsturbine C werden in Reihe mit denjenigen der Antriebsturbine A mittels eine Hebels I gebracht, welcher an dem Arm T drehbar gelagert ist und in einen Ausschnitt K der Muffe L eingreift, welche auf der Gleithülse M gleitend, aber nicht drehbar gelagert ist, so daß der Hebel eine Längsverschiebung der Muffe L bewirken kann. Durch die entsprechende Bewegung des Steuerhebels kommen die Turbinenschaufeln C' in Reihe mit den Schaufeln A' der Antriebsturbine A.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsgetriebe für Kraftfahrzeuge mit einem mit Schaufeln für Vor- und Rückwärtsgang versehenen getriebenen Glied, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem getriebenen Glied und dessen Welle Rollen derart eingeschaltet sind, daß das getriebene Glied gegenüber seiner Welle verschiebbar, aber uridrehbar ist, und daß die Leitschaufeln für den Rückwärtsgang an einem nicht drehbaren Gestell in Reihe mit den drehbaren Rückwärtsschaufeln sitzen und das Gestell gemeinsam mit dem angetriebenen Glied in dessen Achsrichtung verschiebbar ist.
DEF60672D 1925-05-26 1926-01-16 Fluessigkeitsgetriebe fuer Kraftfahrzeuge Expired DE457882C (de)

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DE457882C true DE457882C (de) 1928-03-26

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DEF60672D Expired DE457882C (de) 1925-05-26 1926-01-16 Fluessigkeitsgetriebe fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE457882C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765827C (de) * 1940-12-03 1953-08-24 Maybach Motorenbau G M B H Turbowandler, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE767867C (de) * 1933-04-07 1954-04-22 Hermann Foettinger Dr Ing Aus Pumpen-, Turbinen- und Leitraedern bestehendes Fluessigkeits-wechselgetriebe fuer selbsttaetige Momentsteigerung beim Anfahren, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE932398C (de) * 1936-08-02 1955-09-01 Svenska Rotor Maskiner Ab Mehrstufiger hydraulischer Momentwandler

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE767867C (de) * 1933-04-07 1954-04-22 Hermann Foettinger Dr Ing Aus Pumpen-, Turbinen- und Leitraedern bestehendes Fluessigkeits-wechselgetriebe fuer selbsttaetige Momentsteigerung beim Anfahren, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE932398C (de) * 1936-08-02 1955-09-01 Svenska Rotor Maskiner Ab Mehrstufiger hydraulischer Momentwandler
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