DE457638C - Kommutatormaschine mit Vorrichtung zur Umschaltung der Ankerspulen - Google Patents

Kommutatormaschine mit Vorrichtung zur Umschaltung der Ankerspulen

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DE457638C
DE457638C DEL68014D DEL0068014D DE457638C DE 457638 C DE457638 C DE 457638C DE L68014 D DEL68014 D DE L68014D DE L0068014 D DEL0068014 D DE L0068014D DE 457638 C DE457638 C DE 457638C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/66Structural association with auxiliary electric devices influencing the characteristic of, or controlling, the machine, e.g. with impedances or switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Kommutatormaschine mit Vorrichtung zur Umschaltung der Ankerspulen. Itn Hauptpatent ist eine Umschaltvorrichtung für die Kommutatormaschine beschrieben, welche einen drehbaren Ring mit-Kontaktstücken aufweist, deren eines Ende mit dein einen Ende einer Läuferspule fest verbunden ist. Diese Anordnung bedingt die Verwendung biegsamer Kabel zwischen Kontaktstücken und Spulen, was nicht immer genügend dauerhafte Bauart gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung ist nun die Anordnung derart, daß solche biegsamen Kabel vermieden und feste Anschlüsse ermöglicht werden.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, wobei Abb, i einen Achsialschnitt durch die Umschaltvorrichtung nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb. 2 eine Innenansicht eines Teiles derselben und Abb. 3 die Außenansicht dieses Teiles darstellen.
  • :1Iit der umlaufenden Ankerwelle i der Maschine, deren Anker selbst nicht dargestellt ist, ist eine Scheibe 2 aus Isoliermaterial fest verbunden. Diese ist innen mehrfach stufenförmig abgesetzt und enthält in den verschiedenen Absätzen Kontaktstifte 3, die auch radial gegeneinander versetzt sind und die durch Leitungen 4 j e mit dem Ende einer Ankerspule (nicht dargestellt) elektrisch -leitend fest verbunden sind. Die Verbindung der Leitungen 4 mit den Kontaktstiften 3 kann in irgendeiner- Weise, z.B. durch Löten, erfolgen.
  • An der Scheibe :2 -ist mittels Klammern 5 und Schrauben 6 ein Ring 7 aus Isoliermaterial so gehalten, daß er um seine Achse drehbar ist. Diese "Drehung wird durch Anschläge 8, gegen die sich der eine Halter - 5 legt, begrenzt (Abb. 3). An diesen Ring ; sind mittels Niete 9 V-förmige, federnde Schleifkontakte io stufenförmig angeordnet, so daß sie sowohl in radialer wie in achsialer Richtung gegeneinander versetzt liegen und deren Quersteg i i auf je einem der Kontaktstifte 3 aufliegt, also mit dem Ende j e einer Ankerspule elektrisch verbunden ist. Das Ende 12 des Steges der Kontakte io ist rechtwinklig umgebogen und liegt auf dem Umfang des Kommutators 13 auf je einem Steg desselben federnd auf. Die Stege sind durch die festen Verbindungen 14, die durch Bohrungen der Scheibe 2 hindurchgeführt sind, mit dem Anfang je einer Ankerspule verbunden. Die vorliegende Anordnung ist für eine Ankerwicklung mit 24 Spulen bestimmt. Es könnten natürlich auch mehr oder weniger Spulen vorhanden sein, auch könnten die Kontakte in mehr oder weniger als drei Stufen angeordnet sein.
  • Die gezeichnete Anordnung ermöglicht drei verschiedene Schaltungen: Eine solche, bei der sämtliche Spulen einer Ankerhälfte in Reihe geschaltet sind (I), eine solche, bei welcher zwei (II), und eine dritte, bei der drei parallel geschaltete Gruppen von unter sich in Reihe geschalteten Spulen auftreten (III). Angenommen, bei Stellung I (Abb. 2), bei welcher die Querstege r r der Schleifkontakte mit ihrem äußersten linken Ende auf den Kontaktstiften 3 aufliegen, sei das Ende jeder Läuferspule durch Vermittlung der Schleifkontakte und Kommutatorstege mit dem Anfang der nächsten Spule elektrisch verbunden. Stellt man nun den Ring 7 in Stellung II um, wobei die Kontaktstifte 3 die Querstege der Schleifkontakte in der Mitte berühren, so rückt das auf dem Kommutator schleifende Ende der Schleifkontakte im Sinne des Uhrzeigers um einen Kommutator-Steg weiter, so daß das Ende der mit dem Kontaktstift verbundenen Ankerspule nicht mehr mit dem Anfang der nächsten, sondern der zweitnächsten Spule verbunden wird, wodurch zwei parallel geschaltete Gruppen von Spulen auftreten. Bei Stellung III dagegen ist das auf "dem Kommutatör schleifende Ende der Schleifkontakte um zwei Kommutatorstege weitergerückt, so daß das Ende jeder Ankerspule mit dem Anfang der drittnächsten Spule verbunden wird, so daß drei parallel geschaltete Gruppen entstehen. Die drei Schaltstellungen können außen am Ring 7 eingestellt und abgelesen werden. Zu diesem Zwecke ist einer der Halter 5 als Zeiger 15 ausgebildet, und auf dem Ring sind entsprechende Ziffern (I, 1I, 11I) angebracht, die sich gegenüber dem Zeiger einstellen lassen.
  • Die Bürsten werden entsprechend der dritten Stellung bemessen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind hierzu keine biegsamen Verbindungen zwischen der Umschaltvorrichtung und der Ankerwicklung erforderlich. Außerdem läßt sich die Anordnung leicht auseinandernehmen; nach Lösen der Halter 5 läßt sich der Ring 7 wegziehen, und es werden dadurch sämtliche Kontakte freigelegt, so daß sie leicht nachgesehen werden können.
  • Statt der drei Schaltstellungen könnten auch nur deren zwei oder mehr vorhanden sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kommutatormaschine nach Patent 456 112 mit Vorrichtung zur Umschaltung der Ankerspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (ro) des verdrehbaren Stellringes (7) der Schaltvorrichtung zweckmäßig als federnde Lamellen von 1'-Form so ausgebildet sind, daß sie mit ihrem einen, vorteilhaft rechtwinklig umgebogenen Ende, etwa von der Breite eines Kommutatorsteges (1ß), auf den mit den Anfängen der Ankerspulen fest verbundenen Kommutatorstegen (i3) schleifen, während sie mit ihrem Querstege über die mit den Enden der Ankerspulen elektrisch fest verbundenen Kontakte (3) streichen, die in einer mit dem Anker umlaufenden Isolierscheibe (2) sitzen.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Isolierscheibe (2) sitzenden Kontakte (3) stiftförmig ausgebildet sind. .
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (3) in der Isolierscheibe (2) sowohl in radialer als in achsialer Richtung gegeneinander versetzt angebracht und dementsprechend auch die mit ihnen in Berührung kommenden Enden der Schleifkontakte (rö) stufenförmig angeordnet sind.
DEL68014D 1926-03-12 1927-02-22 Kommutatormaschine mit Vorrichtung zur Umschaltung der Ankerspulen Expired DE457638C (de)

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DEL68014D Expired DE457638C (de) 1926-03-12 1927-02-22 Kommutatormaschine mit Vorrichtung zur Umschaltung der Ankerspulen

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