DE457490C - Einrichtung zur Funkenloeschung bei selbsttaetigen Reglern mit durch die Fliehkraft gesteuerten Kontakten zur Schaltung von Korrektionswiderstaenden - Google Patents

Einrichtung zur Funkenloeschung bei selbsttaetigen Reglern mit durch die Fliehkraft gesteuerten Kontakten zur Schaltung von Korrektionswiderstaenden

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DE457490C
DE457490C DED53176D DED0053176D DE457490C DE 457490 C DE457490 C DE 457490C DE D53176 D DED53176 D DE D53176D DE D0053176 D DED0053176 D DE D0053176D DE 457490 C DE457490 C DE 457490C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/063Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current using centrifugal devices, e.g. switch, resistor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Einrichtung zur,Funkenlöschung bei. selbsttätigen Reglern mit durch die Fliehkraft gesteuerten Kontakten zur--Schaltung von Korrektionswiderständen. Es ist bekannt, zwecks genauester Drehzahlregelung durch Zentrifugalkraft geschleuderte Kontakte zu benutzen, die Korrektionswiderstände einschalten. Gewöhnlich steht ein Kontakt fest, während der Gegenkontakt auf einer starken biegsamen Stahlfeder sitzt. Bei Änderungen innerhalb der für Hochfrequenzmaschinen erforderlichen Genauigkeit von mindestens o, i Prozent beschreibt aber so ein beweglicher Kontakt nur einen sehr kleinen Weg, der selbst bei geringen Spannungen von einigen Volt nicht genügt, um den Trennungsfunken auszulöschen. Durch den verhältnismäßig langen Funken wird die Zeitkonstante der Einwirkung auf den Motor vergrößert, und es tritt Neigung zum Pendeln zwischen zwei Drehzahlen auf.
  • Dieser unangenehme Zustand wird noch besonders durch die Tatsache begünstigt, daß sich bekanntlich bei einer wagerechten Achse das Eigengewicht von Feder und Kontakt einmal zur Zentrifugalkraft addiert, dann wieder subtrahiert, je nachdem, ob sich Feder und Kontakt gerade unter- oder oberhalb der Achse befinden. Auch wenn der #Iotor theoretisch absolut konstant liefe, würde dennoch bei jeder Umdrehung des Motors ein öffnen und Schließen der Kontakte eintreten müssen, was gar nicht erwünscht ist, zumal da noch ein Störungen hervorrufender Funke entsteht. Diesen Funken wegzubringen, sind schon verschiedene Mittel vorgeschlagen worden, z. B. das, mittels geteilter Schleifringe den Kontakten nur während einer halben Umdrehung Strom zuzuführen, während der öffnungszeit die Kontakte also stromlos zu machen. Natürlich wird dadurch während der halben Zeit der Zentrifugalregler unwirksam, und es muß dann schon ein zweiter Regler mit 18o° Verschiebung benutzt werden, um über die ganze Zeit Regulierfähigkeit zu behalten. Ein anderer Vorschlag ist der, die Polarität des den Kontakten zugeführten Gleichstromes bei jeder Umdrehung einmal zu ändern, d. h. die Kontakte gewissermaßen mit Wechselstrom, wenn auch rechteckiger Kurvenform, zu speisen.
  • Durch alle diese Schaltungen zieht sich der falsche Gedanke, als ob nur ein Funke an einer bestimmten Stelle am Umfange entsteht, nämlich allein .der Trennungsfunke, der durch das bekannte Zusammenwirken von Zentrifugalkraft und Eigengewicht entsteht. Der Kontakt öffnet sich aber selbstverständlich an beliebiger Stelle bei plötzlich eintretender Tourenänderung, und der Funke könnte auch nach vorgenannten Vorschlägen verhältnismäßig lange stehenbleiben, gegebenenfalls, sich über den halben Umfang erstrecken.
  • Der Zweck der Erfindung ist, einen entstandenen Funken, gleichgültig an welcher Stelle und wodurch er entsteht, denkbar schnell zu löschen. In der als Beispiel gezeichneten Ausführungsform ist i ein Korr ektionswiderstand im Felde, Anker, Stator, Rotor o. dgl. eines Motors, 2, 2' sind Schleifringe, denen der Strom durch die Bürsten 3, 3' zugeführt wird. 4 ist eine durch Fliehkraft geschleuderte Feder mit Kontakt, und 5 ist ein feststehender Kontakt. 6 ist ein Kollektor (evtl.Relais) mit beliebig vielfacher Unterteilung, dessen Lamellen abwechselnd' an die Schleifringe 2 und 2' angeschlossen sind. Die Lamellen wechseln in ihrer Polarität ab. Nun schleift auf diesem Kollektor 6 eine Bürste 7, die breiter ist als die Isolation zwischen den Lamellen. Die Korrektionswiderstände bzw. Kontakte werden also durch die Bürste so viele Male' bei jeder Umdrehung kurzgeschlossen, als Lamellen vorhanden sind, bei z. B. 3000 Umdrehungen in der Minute und 8 Lamellen somit 400mal in der Sekunde. An welcher Stelle des Umfanges sich auch die Kontakte öffnen und damit Funken entstehen, immer, werden diese in gewünscht kurzer Zeit durch Kurzschluß gelöscht werden.
  • Die Zeichnung gibt die Anordnung nur in einfachster, leichtverständlicher Form wieder, die eine Kombination von Schleifringen und Kollektor darstellt; es könnte aber auch ein Schleifring zahnartig hervorstehende Lamellen o. dgl. haben, die von der anderspoligen Bürste mitberührt und kurzgeschlossen werden.
  • Bei der bekannten Anwendung mehrerer Zentrifugalkontakte (Patentschrift 374 56o) können die Kollektoren zweckmäßig gegeneinander versetzt werden, so dah die Kurzschlüsse nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erfolgen. Dadurch wenden Stromstöße vermieden, und der ganze Betrieb wird elastischer.

Claims (1)

  1. -PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Funkenlöschung bei selbsttätigen Reglern mit durch die Fliehkraft gesteuerten Kontakten zur Schaltung von Korrektionswiderständen zur Konstanthaltung der Drehzahl von Elektromotoren, insbesondere zum Antrieb von Hochfrequenzumformern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (4, 5) zwangläufig und unabhängig von der Lage, z. B. mittels an die Lamellen eines .Kollektors (6) .abwechselnd angeschlossener Schleifringe (2, 2'), beliebig oft rhythmisch kurzgeschlossen werden. Ergänzungsblatt zur Patentschrift 457 490 Klasse 21 c Gruppe 59. Das Patent 457 490 ist durch rechtskräftige Entscheidung des Reichspatentamts vom 21. November 1929 dadurch teilweise für nichtig erklärt, daß dem Patentanspruch der Satz angehängt ist:" ohne daß ein Stromwechsel zwischen den Kontakten (49 5) stattfindet." Zugleich ist auf Zeile 5 von unten das Wort "der" in "ihrer" umgeändert.
DED53176D 1926-07-16 1926-07-16 Einrichtung zur Funkenloeschung bei selbsttaetigen Reglern mit durch die Fliehkraft gesteuerten Kontakten zur Schaltung von Korrektionswiderstaenden Expired DE457490C (de)

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