DE457171C - Elsenbahnhuelsenpuffer - Google Patents
ElsenbahnhuelsenpufferInfo
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- DE457171C DE457171C DEW74885D DEW0074885D DE457171C DE 457171 C DE457171 C DE 457171C DE W74885 D DEW74885 D DE W74885D DE W0074885 D DEW0074885 D DE W0074885D DE 457171 C DE457171 C DE 457171C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G11/00—Buffers
- B61G11/16—Buffers absorbing shocks by permanent deformation of buffer element
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Dampers (AREA)
Description
Bei Eisenbahnhülsenpuffern wird bekanntlich der Federdruck und der Hub des Stößels
je nach den verschiedenen Wagen- und Lokomotivarten so bemessen, daß die Stößelhülse
bei einem die zugrunde gelegte Federkraft nicht übersteigenden Stoße bei ihrem Einschub den Boden nicht berührt, daß sie
aber bei stärkeren Stößen, um eine Beschädigung der Feder zu vermeiden, unmittelbar
auf die Bodenplatte des Puffers bzw. die Pufferbohle des Wagens auftrifft. Infolgedessen
werden bei derartigen außergewöhnlichen Stößen, die insbesondere bei einem unvorsichtigen oder die vorgeschriebene Gesdiwindigkeit
überschreitenden Rangierbetrieb auftreten, Verbiegungen der Pufferbohle und gegebenenfalls auch Beschädigungen des
Puffers hervorgerufen, die Außerdienststellung der Wagen und erhebliche Reparaturen
kosten verursachen.
Um in dieser Hinsicht Abhilfe zu schaffen, besteht das Neue der Erfindung gegenüber ,
solchen bekannten Anordnungen, bei welchen die von der Pufferfeder nicht aufgenommene j
Arbeit durch Aufweitung oder Zersprengen von auf die Stößelhülse lose aufgestreiften
konischen Ringen aufgezehrt werden soll, die ; sich gegen einen Flansch der Stößelhülse abstützen
und bei übermäßigen Stößen auf das entsprechend konisch ausgebildete Ende der Pufferhülse aufziehen, darin, daß zur Kenntlichmachung
eines die zulässige Federkraft überschreitenden Einschubes der Stößelhülse auf dieser im Abstand des zulässigen Hubes
vom Ende der Führungshülse lediglich ein einfacher Ring oder ein Kranz von Ringstücken
oder ähnlichen Anschlägen befestigt ist. welcher durch die Pufferhülse bei übermäßigem
Einschub deformiert oder abgeschoren wird und so Stöße, die über den vorgeschriebenen
Federdruck erheblich hinausgehen, in einfacher und billiger Weise äußerlich kenntlich macht.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel für
denjenigen Fall veranschaulicht, daß das Organ an der Stößelhülse angeordnet ist.
ι bezeichnet die in der Pufferhülse 2 verschiebbare
Stößelhülse, deren Ausschub durch zwischen Pufferhülse und Bodenplatte 3 befestigte
Haken 4 begrenzt wird, welche mit Knaggen 5 in eine Ringnut 6 der Stößelhülse ι eingreifen.
Bei der gewählten Ausführungsform ist eine Kegelfeder 7 mit einer Ringfeder 8 kombiniert,
es kann jedoch auch eine Federung anderer Art gewählt werden. Die Ringfeder
8 sitzt auf einem Ring 9 auf, an welchem eine Innenhülse 10, beispielsweise durch
Einwalzen, befestigt ist, die ihrerseits durch Anschläge 11 zentriert wird. Zwischen
Ringfeder 8 und Kegelfeder 7 ist eine Scheibe 12 angeordnet. Mit ihrem verjüngten Ende
stützt sich die Kegelfeder 7 gegen einen mutterartigen Ring 14, der auf das Gewinde
15 einer Hülse 16 aufgeschraubt ist. Die Hülse 16 sitzt ihrerseits auf einem Bolzen 17,
der sich an seinem vorderen Ende mit einer
Scheibe i8 gegen den Pufferteller bzw. eine | Zwischenscheibe 19 legt und mit seinem
anderen Ende durch eine öffnung 20 der Scheibe 12 hindurchtritt.
In der Zeichnung befinden sich die Federn in vorgespanntem Zustande, welcher durch
die Entfernung der Mutter 14 von der Scheibe 18 eingestellt ist. Hierbei ist der
Weg, um welchen die Kegelfeder 7 beim Einschub zusammengedrückt werden soll, mit a
und der entsprechende Weg für die Ringfeder 8 mit b bezeichnet. Der freie Hub der
Stößelhülse 1 wird etwas größer als der Gesamtweg der Federn 7 und 8 gewählt, und ist
infolgedessen in der Zeichnung mit a-\- b -\- c
bezeichnet.
Gemäß der Erfindung ist nun das Deformationsorgan 21 auf dem Umfang der Stößelhülse
ι in einem Abstand von dem vorderen Ende der Pufferhülse 2 befestigt, welcher
entweder gleich der Strecke α -f- b ist
oder zwischen der Länge a + b und a + b + c j
liegt. Die Folge ist, daß bei einem die der Strecke a -j- b entsprechende Federkraft über- j
schreitenden Stoß das Organ 21 gegen das | vordere Ende der Pufferhülse 2 trifft und
hierdurch deformiert, gegebenenfalls auch : abgeschert wird. Infolgedessen ist ein derartiger,
das zulässige Maß überschreitender Stoß und Einschub des Stößels ohne weiteres von außen an dem Organ 21 ersichtlich, so
daß beispielsweise beim Rangierbetrieb der Aufsichtsführende leicht an dem Organ 21
erkennen kann, ob beim Rangieren ordnungsgemäß gefahren worden oder die für das
Rangieren vorgeschriebene Fahrtgeschwindigkeit überschritten ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform
besitzt das Organ 21 die Gestalt eines Ringes,
welcher in eine Eindrehung 22 der Stößelhülse beispielsweise nach Art eines auswechselbaren Kolbenringes eingelassen ist.
Der Ring 21 kann jedoch auch in anderer Weise auf der Stößelhülse befestigt werden,
beispielsweise durch Befestigungsschrauben, durch schellenartige Ausbildung des Ringes
usw. Das Deformationsorgan braucht auch nicht als Vollring ausgebildet zu werden,
sondern kann die Gestalt von einzelnen Ringstücken oder sonstigen Ansätzen, wie Warzen,
Abscherstiften u. dgl., die in dem bezeichneten Abstande auf der Stößelhülse befestigt
sind, besitzen.
Es ist auch nicht nötig, das Organ 21 aus besonders widerstandsfähigem Material herzustellen,
sondern es ist unter Umständen vorteilhafter, für das Organ ein weicheres Material zu verwenden, wie beispielsweise
gewöhnliches Eisen, Blei, Bronze, Kupfer u. dgl.
Das Organ oder Kennzeichen 21 kann sinngemäß auch an einer geeigneten Stelle
der Pufferhülse statt an der Stößelhülse angebracht werden.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Eisenbahnhülsenpuffer, dadurch gekennzeichnet, daß ein die zulässige Federkraft übersteigender Einstoß der Stößelhülse durch Deformation oder Abscheren eines im Abstand des zulässigen Hubes vom Ende der Pufferhülse auf der . Stößelhülse befestigten Anschlages (21) in Gestalt von Ringen, Ringstücken oder sonstigen Ansätzen (Warzen, Scherstifte") äußerlich kenntlich gemacht wird. • 2. Eisenbahnhülsenpuffer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das Organ (21) ein verhältnismäßig weiches Material verwendet wird, wie Eisen, Kupfer, Blei ο. dgl.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW74885D DE457171C (de) | 1927-01-27 | 1927-01-27 | Elsenbahnhuelsenpuffer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW74885D DE457171C (de) | 1927-01-27 | 1927-01-27 | Elsenbahnhuelsenpuffer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457171C true DE457171C (de) | 1928-03-09 |
Family
ID=7609750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW74885D Expired DE457171C (de) | 1927-01-27 | 1927-01-27 | Elsenbahnhuelsenpuffer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457171C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2775240A1 (fr) * | 1998-02-25 | 1999-08-27 | Nantes Ecole Centrale | Perfectionnement aux tampons amortisseurs d'accostage pour vehicules ferroviaires |
| FR2836108A1 (fr) * | 2002-02-21 | 2003-08-22 | Acieries De Ploermel | Tampon absorbeur d'energie pour vehicule ferroviaire |
| EP2687417A1 (de) * | 2012-07-16 | 2014-01-22 | Voith Patent GmbH | Stoßsicherung, insbesondere in Gestalt eines Crashpuffers |
-
1927
- 1927-01-27 DE DEW74885D patent/DE457171C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2775240A1 (fr) * | 1998-02-25 | 1999-08-27 | Nantes Ecole Centrale | Perfectionnement aux tampons amortisseurs d'accostage pour vehicules ferroviaires |
| FR2836108A1 (fr) * | 2002-02-21 | 2003-08-22 | Acieries De Ploermel | Tampon absorbeur d'energie pour vehicule ferroviaire |
| EP2687417A1 (de) * | 2012-07-16 | 2014-01-22 | Voith Patent GmbH | Stoßsicherung, insbesondere in Gestalt eines Crashpuffers |
| EP2687416A1 (de) * | 2012-07-16 | 2014-01-22 | Voith Patent GmbH | Stoßsicherung, insbesondere in Gestalt eines Crashpuffers |
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