DE456703C - Abaenderung des Verfahrens zur Gewinnung von Antimon - Google Patents

Abaenderung des Verfahrens zur Gewinnung von Antimon

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DE456703C
DE456703C DEH105032D DEH0105032D DE456703C DE 456703 C DE456703 C DE 456703C DE H105032 D DEH105032 D DE H105032D DE H0105032 D DEH0105032 D DE H0105032D DE 456703 C DE456703 C DE 456703C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B30/00Obtaining antimony, arsenic or bismuth
    • C22B30/02Obtaining antimony

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Description

  • Abänderung des Verfahrens zur Gewinnung von Antimon nach Patent 431984. Gegenstand der Erfindung ist eine Abände rung des Verfahrens zur Gewinnung von , Antimon nach dem Hauptpatent 431 984.
  • Es hat sich bei weiteren Versuchen herausgestellt, daß man aus Metallrückständen, wie Asrchen, hrätzen u. dgl., die Antimon neben anderen Metallen ganz oder teilweise in gebundener Form enthalten, das Antimon ebenso gewinnen kann wie aus den gemäß dem Hauptpatent zu behandelnden antimonhaltigen Legierungen.
  • Gemäß der Erfindung werden die Rückstände mit einer Menge Schwefel zum Schmelzen erhitzt, die äquivalent der Gesamtmenge der in den Rückständen außer dem Antimon frei oder gebunden vorhandenen anderen Metalle, z. B. Zinn, Blei und Kupfer. ist. Das Antimon scheidet sich metallisch ab und wird abgelassen, während die Sulfide der anderen Metalle im Ofen verbleiben.
  • Das Antimon kann ebenso wie bei dem Verfahren nach dem Hauptpatent von den geringfügigen darin enthaltenen Verunreinigungen, insbesondere gelösten Teilen der Schwefelverbindungen, in bekannter Weise befreit werden. Ebenso können aus den, Sulfiden die an Schwefel gebundenen Metalle, insbesondere Zinn, Blei und Kupfer, in bekannter Weise gewonnen werden. Es ist bekannt, zinn- und aniimonhaltige Ausgangsstoffe mit Bleiglanz zu verschmelzen, der als Schwefelungsrnittel dient, um das Antimon zu gewinnen. Hierbei bilden sich aber neben dem metallischen Antimon Oxyde der anderen anwesenden Metalle. Es handelt sich also um eine grundsätzlich andere Reaktion wie bei dem vorliegenden Verfahren. Bei anderen bekannten ähnlichen Verfahren wird kein reines Antimon, sondern ein durch andere Metalle, insbesondere Blei, verunreinigtes erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Die Anwendung des Verfahrens nach Patent 431 984 auf Metallrückstände, wie Aschen, Krätzen u. dgl.. die Antimon neben anderen Metallen ganz oder teilweise in gebundener Form enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß diese Rückstände mit einer Menge Schwefel zum Schmelzen erhitzt werden, die der Gesamtmenge der in den Rückständen außer dem Antimon frei oder gebunden vorhandenen Metalle äquivalent ist, worauf das geschmolzene metallische Antimon von den gebildeten Sulfiden der anderen Metalle getrennt wird.
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