AT113111B - Verfahren zur Gewinnung von Kupfersulfat. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Kupfersulfat.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Gewinnung von Kupfersulfat. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Gewinnung von Kupfersulfat aus Abfällen von Legierungen des Kupfers mit Zinn, Blei und Antimon oder aus den bei der Verarbeitung solcher Legierungen oder von Gemischen von Kupfer mit den genannten Metallen abfallenden Rückständen, wie Aschen und Krätzen. Bisher hat man Kupfer aus Legierungen der bezeichneten Art nur durch Seigerungs-und Verblaseverfahren zu gewinnen versucht, es ist indessen auf diesem Wege nicht möglich, eine vollständige Trennung des Kupfers von den andern Metallen herbeizuführen, da man bestenfalls eine Legierung von Kupfer und Zinn zu etwa gleichen Teilen erhält, in der das Zinn gegenüber dem reinen Metall entwertet und das Kupfer vollkommen wertlos ist, weil die Trennung der Bestandteile ausserordentlich schwierig ist. Für die Rückstände gibt es bisher keine wirtschaftlichen Methoden zur Gewinnung des Kupfers. Gemäss der Erfindung gelingt es nun, das Kupfer aus derartigen Legierungen oder Gemischen vollständig und in wertvoller Form zu gewinnen, indem man diese Ausgangsmaterialien durch geeignete Behandlung, z. B. durch Zusammenschmelzen mit Schwefel, in ein Gemisch der Sulfide der anwesenden Metalle überführt, dieses Gemisch abröstet und aus dem Röstprodukt das gebildete Kupferoxydul,-oxyd und-sulfat mittels Schwefelsäure auslaugt. Die Lauge enthält alles im Rohstoff anwesende Kupfer in Form von Kupfersulfat, das in beliebiger bekannter Weise isoliert oder weiterverarbeitet wird. In gleicher Weise werden die bei der Verarbeitung von Legierungen oder Gemischen des Kupfers mit den genannten Metallen abfallenden Rückstände, wie Aschen und Krätzen, verarbeitet und daraus Kupfer gewonnen. Etwa im Ausgangsmaterial vorhandene geringe Mengen von Zink gelangen in das Kupfer, sind aber nicht störend. Aus dem erhaltenen Kupfersulfat kann man gewünsehtenfalls metallisches Kupfer auf bekannte Weise gewinnen. Ebenso kann der beim Auslaugen verbleibende Rückstand in beliebiger bekannter Weise zur Gewinnung des Zinns, Bleis und Antimons aufgearbeitet werden. Die einzelnen Operationen des Verfahrens sind an sich bekannt. Sie sind aber bisher noch nicht in der angegebenen Weise zusammen und vor allem nicht auf die erwähnten Ausgangsstoffe angewendet worden, obwohl diese ein höchst lästiges Nebenprodukt des Hüttenbetriebs bildeten, das für sich keinen Wert hatte und, wie erwähnt, nur nach sehr umständlichen und kostspieligen und auch nur zu geringwertigen Produkten führenden Verfahren verarbeitet werden konnte. Demgegenüber ermöglicht das vorliegende Verfahren in bisher nicht bekannter Weise die Verarbeitung der erwähnten Abfallprodukte auf zwei wertvolle Produkte, nämlich einerseits auf Kupfersulfat und anderseits auf Zinn, Blei und Antimon oder deren Legierungen. Beispiele : 1. Ein Metall mit 40% Zinn, 12% Antimon, 10% Blei, 38% Kupfer wird mit der äquivalenten Menge Schwefel zusammengeschmolzen und das gebildete Sulfid geröstet, wobei Oxydule, Oxyde und Sulfate entstehen. Das Röstprodukt wird mit einer dem Kupfer-und Bleigehalt entsprechenden Menge verdünnter Schwefelsäure gelaugt, wobei das gesamte Kupfer in Sulfat umgewandelt wird. Der zurückbleibende Schlamm enthält die gesamte Menge von Zinn, Antimon und Blei und wird auf bekannte Weise in die Metalle umgewandelt. EMI1.1 Sauerstoff und Verunreinigungen werden mit einer äquivalenten Menge Schwefel zusammengeschmolzen, diese Masse geröstet und in der vorher beschriebenen Weise mit Schwefelsäure behandelt. Das Kupfersulfat lässt sich als Lauge vollkommen vom Schlamm trennen, und der verbleibende Schlamm enthält die gesamte Menge des Zinns, Bleis und Antimons. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von Kupfersulfat, dadurch gekennzeichnet, dass man Abfälle von Legierungen des Kupfers mit Zinn, Blei und Antimon oder die bei der Verarbeitung solcher Legierungen oder von Gemischen von Kupfer mit den genannten Metallen abfallenden Rückstände, wie Aschen und Krätzen, in an sich bekannter Weise in ein Gemisch der Sulfide der genannten Metalle überführt, dieses Gemisch abröstet und aus dem Röstprodukt das gebildete Kupferoxydul,-oxyd und-sulfat mittels Schwefel- säure auslaugt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE113111X | 1926-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT113111B true AT113111B (de) | 1929-05-10 |
Family
ID=5653210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT113111D AT113111B (de) | 1926-01-13 | 1927-01-08 | Verfahren zur Gewinnung von Kupfersulfat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT113111B (de) |
-
1927
- 1927-01-08 AT AT113111D patent/AT113111B/de active
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