DE4566C - Verfahren der Herstellung und Anwendung besonders wirksamer Contakt-Substanzen - Google Patents

Verfahren der Herstellung und Anwendung besonders wirksamer Contakt-Substanzen

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DE4566C DENDAT4566D DE4566DA DE4566C DE 4566 C DE4566 C DE 4566C DE NDAT4566 D DENDAT4566 D DE NDAT4566D DE 4566D A DE4566D A DE 4566DA DE 4566 C DE4566 C DE 4566C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVI 456 KLASSE
Das Verfahren zur Herstellung besonders wirksamer Contactsubstanzen beruht darauf, Edelmetalle oder Metalloxyde in feinster Zertheilung und dabei so festhaftend auf eine indifferente Unterlage niederzuschlagen, daß die Imprägnirung der Ausfärbung einer Gespinnst faser in einem Färbebade annähernd gleichkommt. Es gestattet dasselbe, einer derartigen Unterlage eine sehr bedeutende Menge des die Contactwirkung zeigenden Stoffes einzuverleiben und diesen gleichzeitig auf eine große Oberfläche auszubreiten.
Als eigentliche Contactsubstanz dient am besten Platin oder statt dessen ein anderes der Platingruppe angehörendes Metall, wie Iridium oder Palladium; unter Umständen können auch, jedoch mit geringerem Erfolge, die Oxyde unedler Schwermetalle, namentlich Eisenoxyd, Chromoxyd, Manganoxyd, Kobalt oxyd, Kupferoxyd, verwendet 'werden.
Zur indifferenten Unterlage, dem Träger der eigentlichen Contactsubstanz, eignen sich fast alle lockeren porösen Körper, besonders Asbest, nächstdem aber auch Glas- und Schlackenwolle, Bimsstein, Kieseiguhr, Thon und, sofern die Anwendung des Präparates keine höhere Temperatur erfordert, selbst organische Faserstoffe, wie Cellulose, Baumwolle, Schießbaumwolle, . Meerschwämme und dergl. mehr.
Die Imprägnirung dieser Körper mit der Contactsubstanz erfolgt auf chemischem Wege. Um z.B. einen Faserstoff wie Asbest mit fein zertheiltem Platin zu beladen, durchtränkt man denselben auf das innigste mit einer Auf- lösung von Platinchlorid, welche man vorher durch Natriumcarbonat alkalisch gemacht und der man eine zur Reduction des Platins ausreichende Menge ameisensauren Natriums zugesetzt hatte. Unter häufigem Durcharbeiten bringt man hierauf die breiige Masse am besten in einem Wasserbade zur Trockne, wobei das Platin in Gestalt von Platinschwarz zur Ausscheidung gelangt und sich fest auf die Faser niederschlägt. Durch Waschen mit Wasser lassen sich dann alle anhaftenden Salze entfernen,'ohne daß Platin mit fortgespült würde. Je concentrirter die Platinlösung angewendet wurde, desto größer ist auch die Menge des auf die Faser niedergeschlagenen Platins, und Asbest oder Baumwolle lassen sich auf solche Weise in dem Maße imprägniren, daß das Product einen Platingehalt von 8o und mehr Procenten aufweist.
Es ist selbstverständlich, daß man sich an Stelle des ameisensauren Natriums auch anderer Reductionsmittel für die Abscheidung des Platins bedienen und in gleicher Weise andere sich letzterem ähnlich verhaltende Metalle, z. B. Iridium oder Palladium, auf eine indifferente Unterlage niederschlagen kann.
Metalloxyde werden, da sie nur in höherer Temperatur Contactwirkung zeigen, ausschließlich auf feuerbeständige Körper übertragen. So läßt sich Asbest, Bimsstein und dergl. durch aufeinanderfolgendes Tränken mit Salpetersaurem Quecksilberoxydul und Ammoniumchromat, jedesmaliges Trocknen und schließlich gelindes Glühen auf das innigste mit Chromoxyd imprägniren; eine Auflösung von ausgewaschenem kohlensaurem Kupfer in Ammoniak über einer porösen. Unterlage abgedampft, schlägt auf deren Partikel festhaftend Kupfer-
(2. Auflage, ausgegeben am 20. Juli 1907·)

Claims (2)

Verbindungen nieder, die beim gelinden Glühen in reines gleichmäßig vertheiltes Kupferoxyd übergehen; oder aber Asbest, welchen man vorher mit einer Auflösung von Manganchlorür, Kobaltchlorür oder ähnlichen Schwermetall -:■ salzen getränkt und sodann getrocknet hatte,' erleidet beim nachherigen Eintragen in eine erwärmte Chlorkalklösung, oder in die Lösung' eines anderen geeigneten Fällungsmittels, abermaligem Eintrocknen und schließlichem Auswaschen und Glühen eine innige Impräghation mit den entsprechenden Metalloxyden. Die auf solche Weise präparirten Contactsubstanzen bewirken infolge ihrer gleichmäßigen. Beschaffenheit und der großen Oberfläche, . welche sie darbieten, bei höherer, zum Theil sogar schon bei gewöhnlicher Temperatur die: chemische Vereinigung von Gasen, wie z. B. diejenige von Wasserstoff mit Sauerstoff oder mit Chlor in freiem oder gebundenem Zustande; die Verbindung von schwefliger Säure mit Sauerstoff zu Schwefelsäureanhydrid, die Umwandlung des im Leuchtgase;, .enthaltenen Schwefelkohlenstoffes in SchwefeMasserstoff, die Oxydation von Alkoholdämpfen:"tu s.w.; sie finden demgemäß bei allen chemischen Processen vortheilhafte Anwendung, welche sich auf die Erscheinung der sogenannten. Contactwirkung zurückführen lassen. Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1. Die im vorstehenden beschriebenen, der Ausfärbung einer Zeugfaser gleichkommende chemische Uebertragung von sogenannten Contactsubstanzen auf voluminöse, an sich
■ indifferente Unterlagen.
2. Die Anwendung der auf solche Weise erhaltenen, besonders wirksamen Präparate zur Herbeiführung von chemischen Vereinigungen, Spaltungen und Umsetzungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882985C (de) * 1940-12-14 1953-07-13 Degussa Verfahren zur Durchfuehrung katalytischer Reaktionen, insbesondere zur Herstellung von Blausaeure
DE1057074B (de) * 1956-06-19 1959-05-14 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Erzeugung von heissen Verbrennungsgasen durch katalytische Verbrennung von Brenngasen und/oder -daempfen mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen
DE1060847B (de) * 1955-10-14 1959-07-09 Dr Johann Heinrich Helberger Verfahren zur katalytischen flammenlosen Verbrennung gasfoermiger und fluessiger organischer Verbindungen
DE1171901B (de) * 1958-07-15 1964-06-11 Girdler Suedchemie Katalysator Verfahren zur Entfernung von Acetylenen und Diolefinen aus Kohlenwasserstoffgasen oder deren Gemischen durch selektive Hydrierung
DE1173456B (de) * 1957-04-26 1964-07-09 Engelhard Ind Inc Palladium-Aluminium-Traeger-Katalysator zur Entfernung von geringen Mengen Acetylen aus Kohlenwasserstoffgasgemischen durch selektive Hydrierung

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DE1173456B (de) * 1957-04-26 1964-07-09 Engelhard Ind Inc Palladium-Aluminium-Traeger-Katalysator zur Entfernung von geringen Mengen Acetylen aus Kohlenwasserstoffgasgemischen durch selektive Hydrierung
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