DE45589C - Zither - Google Patents

Zither

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Publication number
DE45589C
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DE
Germany
Prior art keywords
zither
harp
strings
corpus
resonance
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45589D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. OELLER in Salzburg, Griesgasse 3
Publication of DE45589C publication Critical patent/DE45589C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81: Musikalische Instrumente.
CARL OELLER in SALZBURG. Zither.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1888 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zither, von dem Erfinder Harfenzither genannt, welche einen dem Ton einer Harfe ähnlichen, durch die Combination mit einem Resonanz-Zithercorpus aber verstärkten Ton geben soll. Diese Zither besteht aus dem mit dem Schallloch E versehenen Resonanz - Harfencorpus A, dem ebenfalls mit einer Schauöffnung F versehenen Resonanz-Zithercorpus B, dem Stimmbalken C und dem Stützbalken D.
Auf dem Harfencorpus A sind die Griffbretter G1 G2 (eventuell nach der Gröfse des Instrumentes auch nur ein Griffbrett) und sämmtliche Begleit- und Bafssaiten befestigt. Dieser Corpus dient zur Hervorbringung des dem Harfenton ähnlichen Tones, während der unter diesen Saiten liegende Zithercorpus B die Verstärkung dieses Tones bezweckt.
Der Stimmbalken C ist dem einer gewöhnlichen Harfe ähnlich und trägt die Stimmwirbel oder Stimmschrauben, an welchen die vorbenannten Saiten befestigt sind. Dieser Stimmbalken steht einerseits mit dem schmaleren Ende des Harfencorpus, andererseits mit dem einen Ende des Stützbalkens D in Verbindung, während sich das zweite Ende desselben an das breitere Ende des Harfencorpus schliefst. Die Theile ACD bilden auf diese Art ein Dreieck, unterhalb bezw. innerhalb dessen sich der Zithercorpus ausbreitet und befestigt ist (s. Fig. i, Querschnitt, und Fig. 2, Längenschnitt der Zither; dieser letztere parallel zum Stützbalken D geführt). Dieser Zithercorpus ist wie der Resonanzkasten gewöhnlicher Zithern beschaffen.
Die Zither hat 44 Bafs- und Begleitsaiten und 10, eventuell nach der Gröfse auch nur 5 Griffbrettsaiten, zusammen also 54 bezw. 49 Saiten, welche in Quinten gestimmt sind und in der Begleitung einen Tonumfang von as bis a contra haben. Das Notenpult, welches in der Zeichnung nicht dargestellt ist, wird an dem Stützbalken D auf gewöhnliche Weise befestigt oder sonstwie leicht übersichtlich angebracht. Zur Unterstützung der Unterarme der spielenden Person sind die Handstützen HH vorhanden, die sich über den Bafs- und Begleitsaiten befinden und einerseits auf dem Harfencorpus A, andererseits auf dem Stützbalken D aufliegen. Dieselben können indefs auch ganz fortgelassen sein.
Die Griffbretter sind derart angeordnet, dafs beim Spielen auf dem ersten Griffbrett G1 auch die höheren Begleitsaiten von einer Hand gespielt werden können, während das zweite Griffbrett G2 so liegt, dafs man von hier aus auch die tieferen Accorde und sämmtliche Bafssaiten zu fassen und zu spielen vermag. Die Zither steht mittelst dreier leicht abzuschraubender Füfse wie ein gewöhnliches Klavier direct auf dem Boden.
Wie bereits oben erwähnt, haben Harfenzithern kleinerer Gattung nur ein Griffbrett; bei dieser Anordnung laufen die Bafs- und Begleitsaiten von der Mitte des Corpus A parallel nach den bezüglichen Stimmwirbeln des Stimmbalkens C.
Wie denn auch die Gröfse des Instrumentes sei, die Mensur, d. h. die Griffbrettlänge ist
bei allen diesen Zithern dieselbe. Harfenzithern mit zwei Griffbrettern können auch vierhändig gespielt werden.
Die Harfenzithern können, statt direct auf dem Fufsboden, auch auf einen Tisch gestellt werden, haben aber dann statt der hohen Füfse ganz kurze, kleine Füfse, wie gewöhnliche Zithern.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Zither, charakterisirt durch den ein oder zwei Griffbretter tragenden Resonanz-Harfencorpus A in Verbindung mit dem Resonanz - Zithercorpus B, dem die Stimmwirbel aufnehmenden Stimmbalken C und dem die vorbezeichneten Theile verbindenden Stützbalken D.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45589D Zither Expired - Lifetime DE45589C (de)

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