DE45589C - Zither - Google Patents
ZitherInfo
- Publication number
- DE45589C DE45589C DENDAT45589D DE45589DA DE45589C DE 45589 C DE45589 C DE 45589C DE NDAT45589 D DENDAT45589 D DE NDAT45589D DE 45589D A DE45589D A DE 45589DA DE 45589 C DE45589 C DE 45589C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- zither
- harp
- strings
- corpus
- resonance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000001755 vocal effect Effects 0.000 claims description 3
- 210000000245 forearm Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/12—Zithers, e.g. autoharps
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/02—Resonating means, horns or diaphragms
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81: Musikalische Instrumente.
CARL OELLER in SALZBURG. Zither.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zither, von dem Erfinder Harfenzither genannt, welche
einen dem Ton einer Harfe ähnlichen, durch die Combination mit einem Resonanz-Zithercorpus
aber verstärkten Ton geben soll. Diese Zither besteht aus dem mit dem Schallloch E
versehenen Resonanz - Harfencorpus A, dem ebenfalls mit einer Schauöffnung F versehenen
Resonanz-Zithercorpus B, dem Stimmbalken C und dem Stützbalken D.
Auf dem Harfencorpus A sind die Griffbretter G1 G2 (eventuell nach der Gröfse des
Instrumentes auch nur ein Griffbrett) und sämmtliche Begleit- und Bafssaiten befestigt.
Dieser Corpus dient zur Hervorbringung des dem Harfenton ähnlichen Tones, während der
unter diesen Saiten liegende Zithercorpus B die Verstärkung dieses Tones bezweckt.
Der Stimmbalken C ist dem einer gewöhnlichen Harfe ähnlich und trägt die Stimmwirbel
oder Stimmschrauben, an welchen die vorbenannten Saiten befestigt sind. Dieser Stimmbalken steht einerseits mit dem schmaleren
Ende des Harfencorpus, andererseits mit dem einen Ende des Stützbalkens D in Verbindung,
während sich das zweite Ende desselben an das breitere Ende des Harfencorpus schliefst.
Die Theile ACD bilden auf diese Art ein Dreieck, unterhalb bezw. innerhalb dessen sich
der Zithercorpus ausbreitet und befestigt ist (s. Fig. i, Querschnitt, und Fig. 2, Längenschnitt
der Zither; dieser letztere parallel zum Stützbalken D geführt). Dieser Zithercorpus
ist wie der Resonanzkasten gewöhnlicher Zithern beschaffen.
Die Zither hat 44 Bafs- und Begleitsaiten und 10, eventuell nach der Gröfse auch nur
5 Griffbrettsaiten, zusammen also 54 bezw. 49 Saiten, welche in Quinten gestimmt sind und
in der Begleitung einen Tonumfang von as bis a contra haben. Das Notenpult, welches
in der Zeichnung nicht dargestellt ist, wird an dem Stützbalken D auf gewöhnliche Weise
befestigt oder sonstwie leicht übersichtlich angebracht. Zur Unterstützung der Unterarme
der spielenden Person sind die Handstützen HH vorhanden, die sich über den Bafs- und
Begleitsaiten befinden und einerseits auf dem Harfencorpus A, andererseits auf dem Stützbalken
D aufliegen. Dieselben können indefs auch ganz fortgelassen sein.
Die Griffbretter sind derart angeordnet, dafs beim Spielen auf dem ersten Griffbrett G1
auch die höheren Begleitsaiten von einer Hand gespielt werden können, während das zweite
Griffbrett G2 so liegt, dafs man von hier aus auch die tieferen Accorde und sämmtliche
Bafssaiten zu fassen und zu spielen vermag. Die Zither steht mittelst dreier leicht abzuschraubender
Füfse wie ein gewöhnliches Klavier direct auf dem Boden.
Wie bereits oben erwähnt, haben Harfenzithern kleinerer Gattung nur ein Griffbrett;
bei dieser Anordnung laufen die Bafs- und Begleitsaiten von der Mitte des Corpus A parallel
nach den bezüglichen Stimmwirbeln des Stimmbalkens C.
Wie denn auch die Gröfse des Instrumentes sei, die Mensur, d. h. die Griffbrettlänge ist
bei allen diesen Zithern dieselbe. Harfenzithern mit zwei Griffbrettern können auch
vierhändig gespielt werden.
Die Harfenzithern können, statt direct auf dem Fufsboden, auch auf einen Tisch gestellt
werden, haben aber dann statt der hohen Füfse ganz kurze, kleine Füfse, wie gewöhnliche
Zithern.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Zither, charakterisirt durch den ein oder zwei Griffbretter tragenden Resonanz-Harfencorpus A in Verbindung mit dem Resonanz - Zithercorpus B, dem die Stimmwirbel aufnehmenden Stimmbalken C und dem die vorbezeichneten Theile verbindenden Stützbalken D.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45589C true DE45589C (de) |
Family
ID=320748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45589D Expired - Lifetime DE45589C (de) | Zither |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45589C (de) |
-
0
- DE DENDAT45589D patent/DE45589C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US1475345A (en) | Nut for guitars and similar instruments | |
| DE45589C (de) | Zither | |
| DE1497821A1 (de) | Musikinstrument | |
| DE72716C (de) | Saitenhalter für Guitarren, Lauten und dergl | |
| DE261945C (de) | ||
| DE354922C (de) | Bassgitarre | |
| DE58760C (de) | Anordnung von Bunden und Saiten auf dem Rücken des Griffbrettes von Guitarren, Mandolinen und ähnlichen Saiteninstrumenten | |
| DE227417C (de) | ||
| DE4007738C2 (de) | ||
| DE598164C (de) | Einrichtung zur Tonverbesserung bei Saiteninstrumenten | |
| DE381386C (de) | Saitenanordnung bei Musikinstrumenten | |
| DE69984C (de) | Harfen-Guitarre | |
| DE62830C (de) | Streichinstrument mit Klaviatur | |
| DE159491C (de) | ||
| AT31569B (de) | Streichapparat für Zithern u. dgl. Instrumente. | |
| DE1797328B2 (de) | Saiteninstrument mit mehreren saitengruppen | |
| DE95087C (de) | ||
| DE4332972A1 (de) | Gitarre mit Stufenhals und Zusatzsaiten als auch Zusatzpickups | |
| DE37265C (de) | Isolirte Resonanzböden für Saiten-Instrumente | |
| DE88772C (de) | ||
| Heyde | The Bass Horn and Upright Serpent in Germany Part 3: Bombardon and Ophicleide: Sound and Musical Use of the Bass Horn, Serpent, and Ophicleide | |
| DE371946C (de) | Musikinstrument mit im Innern angeordneten Hilfssaiten | |
| DE337166C (de) | Saiteninstrument nach Art einer Gitarre | |
| DE109900C (de) | ||
| DE385434C (de) | Harfe |