DE45543C - Maschine zum Stofsen und Strecken von Leder - Google Patents
Maschine zum Stofsen und Strecken von LederInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/01—Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Maschine, welche hier beschrieben werden soll, ist zur Ausführung eines Theiles der
bei der Zubereitung von Leder vorkommenden Arbeiten bestimmt, nämlich zu dem Stofsen
und Strecken. Wenn auch die Maschine diese Arbeiten nicht automatisch mit Maschinenkraft
ausführt, sondern mit Handkraft, so erleichtert sie doch deren Ausführung in hohem Grade
im Vergleich mit den zu diesem Zwecke bis jetzt angewendeten primitiven Werkzeugen.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Maschine in Fig. ι in horizontaler Projection dargestellt,
wobei der oberste Theil des Gestelles ν weggeschnitten
gedacht ist. Fig. 2 zeigt in doppelt so grofsem Mafsstabe einen senkrechten Längenschnitt
der Maschine gleichfalls mit weggenommen gedachtem obersten Theil des Gestelles.
Fig. 3 zeigt in doppelt so grofsem Mafsstabe wie für Fig. 2 den Theil der Maschine, in
welchen das eigentliche Werkzeug hineingesetzt wird, von vorn gesehen. Da vorliegende Maschine
besonders zum Plattstofsen des Leders bestimmt ist, besteht dieses Werkzeug aus einem
flachen, am Ende abgerundeten Stein a oder aus einem auf gleiche Weise geformten Stück
Hartholz. Das zu bearbeitende Leder wird auf dem Tisch b ausgebreitet und das Werkzeug,
also der Stein oder das Holzstück a, zur Bearbeitung des Leders über dasselbe hin- und
zurückgeführt, wobei man zugleich mit gröfserer oder geringerer Kraft, je nach Bedarf, mit Hülfe
von zwei mit Handgriffen c versehenen Hebelarmen d das Werkzeug gegen das Leder niederprefst.
Zu diesem Zwecke ist das HoIzstück α in einem aus den zwei Seitenstücken/1
und den Querstücken f2 bestehenden Schlitten
angebracht, welcher zwischen den beiden Ständern g1 eines Bügels g1 g1 auf- und niederbewegt werden kann, an dessen Querverbindung
g1 zwei auf einander winkelrecht gestellte
Bretter h1 und h2 befestigt sind. Das
Brett h1 ist mil seinen freien Enden zwischen
den Coulissen ll und /2 auf jeder Seite des
Gestelles ν und das Brett h? zwischen den
Coulissen k1 und k2 auf der Rückseite des
Gestelles ν geführt. Die Enden der Bretter hl
und h? reichen über die Coulissen Z1 P bezw.
Zf1A2 hinaus. Dadurch, dafs alle Coulissen
parallel oder nahezu parallel mit dem Tische b angeordnet sind, wird man infolge der eigenartigen
Aufhängung des Bügels g1 g2 in den
Stand gesetzt, letzteren mit den Hebelarmen d vor- und rückwärts über alle innerhalb des
Gestelles in gleicher oder ungefähr gleicher Höhe über dem Tisch b liegenden Punkte zu
führen. Damit man das Werkzeug a mit gröfserer oder geringerer Kraft gegen das Leder
auf dem Tische niederdrücken, sowie dasselbe auch auf- und niederbewegen kann mit Hülfe
der Hebelarme d, sind diese um Zapfen oder Bolzen i drehbar, welche in passenden Löchern
in den Bügeln z2 auf den Ständern g1 angebracht
sind. Die Schlittenseitenstücke fl sind
mit Zapfen jl versehen, welche in passenden Schlitzen der Hebelarme d ruhen, und sind
für diese Zapfen Schlitze in den Bügelständern gl ausgeschnitten, so dafs der Schlitten
flf2 durch die Hebelarme d auf- und niedergeführt
werden kann.
Die Steuerung des Schlittens zwischen den Bügelständern g1 geschieht durch die Querstücke
/2 und die Längenstreifen g& auf der
Innenseite der Bügelständer gl. Die Hebelarme
d selbst werden in den Bügeln i3 auf den Ständern gl geführt.
Das Holzstück, der Stein α oder das Werkzeug wird am besten nicht direct im Schlitten
/■y2 angebracht, sondern in einem Rahmen m1,
in welchem es vermittelst einer Schraube w1
befestigt wird.
Dieser Rahmen ist auf den Spitzen zweier Schrauben n2· in den Seitenstücken fl aufgehängt,
so dafs er vor- und rückwärts geschwungen werden kann. Die Stellungen des Rahmens
sind sowohl vor- wie rückwärts von zwei Querstangen m2 begrenzt, von welchen die eine
vor und die andere hinter dem Rahmen in Querschlitzen am unteren Ende der Seitenstücke
f1 angebracht ist. Durch die Schrauben
n3 kann man die Lage der Stangen m2 so
reguliren, dafs der Rahmen ml je nach Umständen entweder eine feste, mehr oder weniger
vor- oder rückwärts geneigte, oder eine senkrechte Stellung bekommt, oder auch, dafs derselbe
einen gewissen Spielraum nach vorn und nach hinten erhält.
Noch praktischer ist es, den Rahmen m1
nicht direct durch Schrauben n2 aufzuhängen, sondern, wie in Fig. 4, durch aufrechte Lappen q,
welche am Rahmen angebracht sind, zu befestigen. Die schräge Stellung, welche der
Rahmen zugleich mit dem Werkzeug α hierdurch erhält, ist günstiger für die Arbeit. Dazu
kommt noch, dafs die hintersten Haltstangen m2 mit dazugehörigen Schrauben n3 überflüssig
werden und deshalb fortgelassen werden können, wodurch man wieder den bedeutenden Vortheil
hat, dafs, wenn der Arbeiter das Werkzeug gegen sich zuführt, eine ganz unbedeutende
Hebung des Werkzeuges vermittelst der Hebelarme d genügt, dafs das Werkzeug, um. die
Schrauben n2 drehend, sich nach rückwärts
schwingen kann über jedes Hindernifs, welches es auf dem Arbeitstische b antreffen könnte.
Das Werkzeug α wird rückwärts von einer Schraube ρ im Rahmen m1 gehalten, damit
man es weiter nach vorn einstellen kann, wenn es allmälig im Gebrauche abgenutzt wird.
Wenn das Leder auf dem Tische b angebracht ist, stellt sich der Arbeiter bei A auf
und führt mit Hülfe der Handgriffe c das Werkzeug über die ganze Fläche des Leders
und bearbeitet dasselbe.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 2, ersichtlich, haben sowohl die Coulissen /' und P als auch
der Tisch b eine schwache Neigung, wodurch der Ablauf des Wassers und der Schmiere, die
beim Bearbeiten des Leders benutzt werden müssen, erleichtert wird.
Claims (3)
1. Bei Lederbearbeitungsmaschinen die Anwendung
eines Bügels gl g2 mit verschiebbarem
Schlitten f1/2, in welchem das
Werkzeug angebracht ist, und mit den zwei Brettern oder Stangen hl und /?2, wovon h1
mit seinen freien Enden zwischen den Coulissen /1Z2 auf den Seiten des Maschinengestelles
und h? zwischen den Coulissen kl Ar2
auf der Rückseite des Maschinengestelles hinausreicht, so dafs der Bügel und damit
auch das Werkzeug rück- und vorwärts und nach den Seiten über den Tisch geführt
werden kann, auf welchem das Leder, das bearbeitet werden soll, ausgebreitet
wird und wodurch das Werkzeug selbst gleichzeitig willkürlich nach Bedarf vom Leder gehoben oder mit mehr oder weniger
Kraft gegen dasselbe niedergedrückt werden kann.
2. Bei den unter 1. genannten Maschinen die Anwendung drehbarer Hebelarme d zur
Führung des Bügels gl g2 sammt dem
Werkzeug vor- und rückwärts und zu den Seiten des Tisches b wie auch des Werkzeuges
in seinen Bewegungen auf und nieder gegen den Tisch b oder gegen das auf diesem angebrachte Leder.
3. Bei den unter 1. genannten Maschinen die Anbringung des Werkzeuges im Schlitten
flf2 mit Hülfe des drehbaren oder einstellbaren
Rahmens m1, in welchem das Werkzeug befestigt und welcher selbst im
Schlitten Z"1/2 vermittelst der Schrauben n2
aufgehängt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45543C true DE45543C (de) |
Family
ID=320704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45543D Expired - Lifetime DE45543C (de) | Maschine zum Stofsen und Strecken von Leder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45543C (de) |
-
0
- DE DENDAT45543D patent/DE45543C/de not_active Expired - Lifetime
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