DE45484C - Verfahren und Vorrichtung zur äufseren Reinigung von Dampfkesselröhren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur äufseren Reinigung von Dampfkesselröhren

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DE45484C
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DENDAT45484D
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L. SILBER in Kiew, Kreschtschatik, Haus Magose
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/10Rotary appliances having scrapers, hammers, or cutters, e.g. rigidly mounted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat zur Abtrennung des Kesselsteins von Kesselröhren , die durch die gewöhnliche Neben- und Uebereinanderordnung unmittelbarer Reinigung durch Menschenhand unzugänglich sind und somit nur nach dem Herausziehen aus den Kesselböden einem gründlichen Abschaben unterworfen werden können.
Dieses Abschaben geschieht im Kessel selbst mit Hülfe des vorliegenden Apparates in folgender Weise. Ein elastisches Band B, sei es aus Leder, Gummi oder sonst einem biegsamen Material, oder aus einem harten, in biegsamer Kette angeordneten Material, an dem Kratzer, Zähne oder Stifte K befestigt sind, wird um das zu reinigende Rohr mehrmals herumgeschlungen, und indem man diesem Band eine doppelte Bewegung von der Hand aus mittheilt, nämlich eine hin- und hergehende um das Rohr herum und eine allmählich der Rohrlänge nach fortschreitende, arbeiten die Kratzer den Kesselstein ab.
Das Umschlingen des Rohres besorgt man mit Hülfe des folgenden Apparates und Verfahrens. Eine schmale Metallhülse H dient einem mehrgliedrigen Schieber S zur Führung, von dessen Gliedern Sg um so mehr in Thätigkeit kommen, je tiefer das zu reinigende Rohr liegt. Das untere Schieberende bildet eine Spiralfeder F, die sich, in die gerade Hülse eingezogen, flach zu legen gezwungen ist. Aus der Hülse durch Abwärtsbewegung des Gliederschiebers heraustretend, nimmt dieselbe ihre natürliche Gestalt wieder an, indem sie sich mehrmals schraubenförmig um das zu reinigende Rohr herumlegt. Am äufsersten Ende der Feder F befindet sich eine elastische federnde Oese 0, in die man den Ring R einhakt, der an der biegsamen kräftigen Schnur des Kratzerbandes befestigt ist. Demgemäfs wird die Schnur gezwungen, sich ebenfalls mehrfach den Windungen der Spiralfeder entsprechend umzuwinden. Darauf wird mittelst eines dünnen entsprechend geformten Hakens H1 der Ring aus der federnden Oese gelöst und beim Heraufziehen der Schnur das biegsame Band gezwungen, sich den Windungen der Schnur gemäfs um den Rohrumfang zu legen. Die Reinigungsarbeit beginnt dann in oben beschriebener Weise, nachdem der Umschlingmechanismus eingezogen und entfernt wurde.
Um alle diese Operationen ausführen und die richtige Wirkung des Apparates beurtheilen zu können, wird zwischen die Rohre eine schmale Lampe L eingehängt, die auf der Aufhängestange α s auf- und abschiebbar ist und somit jede Stelle des meist sehr engen, be schränkten Raumes beleuchten kann.
Der Zweck der Herstellung des Schiebers aus mehreren Theilen (Scharniergliedern) ist der, den Einfädel- oder Umschlingapparat möglichst kurz zu erhalten, da bei zu grofser Länge des Schiebers sowohl bei liegenden als bei stehenden Rohrkesseln die Einführung des Apparates Schwierigkeiten machen würde. Aus eben diesem Grunde werden die Apparate für
Dupuis-Kessel kürzer gebaut als für horizontale, und auch die Gliederlänge für erstere ist kleiner.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die Reinigung von Dampfkesselröhren mittelst eines um dieselben geschlungenen, mit Zähnen oder Stiften besetzten Bandes.
2. Eine zum Umlegen des unter i. genannten Bandes dienende Vorrichtung, bestehend aus einer Stahlbandschraubenfeder mit daran befestigtem Schieber und einer geraden, flachen Hülse, in welche die Feder zwischen die Röhren eingeführt wird.
3. Die Herstellung des unter 2. genannten Schiebers aus einzelnen durch Gelenke verbundenen Gliedern.
4. Bei dem unter 1. genannten Verfahren der Rohrreinigung die Beleuchtung der Arbeitsstelle mittelst einer Lampe, welche aus einem schmalen, an einer Stange verschiebbaren Kasten besteht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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