DE454108C - Drehkeilkupplung mit Rueckschlagsicherung - Google Patents

Drehkeilkupplung mit Rueckschlagsicherung

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DE454108C
DE454108C DESCH73133D DESC073133D DE454108C DE 454108 C DE454108 C DE 454108C DE SCH73133 D DESCH73133 D DE SCH73133D DE SC073133 D DESC073133 D DE SC073133D DE 454108 C DE454108 C DE 454108C
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DE
Germany
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shaft
wedge
rotary wedge
pawl
disk
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Expired
Application number
DESCH73133D
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English (en)
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Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Publication date
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Priority to DESCH73133D priority Critical patent/DE454108C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE454108C publication Critical patent/DE454108C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/02Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
    • F16D11/06Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable otherwise than only axially, e.g. rotatable keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Drehkeilkupplung mit Rückschlagsicherung. Drehkeilktipplungen mit Rückschlagsicherung werden meistens bei Scheren, Pressen, Walzen und ähnlichen Maschinen angewendet, die durch ein ständig umlaufendes Antriebsrad zeitweilig in Bewegung zu setzen sind, wobei die angetriebene Welle gegen Voreilen durch eine sogenannte Rückschlagsicherung gesperrt werden muß.
  • Es sind Drehkeilkupplungen bekannt, bei welchen Drehkeil und Rückschlagklinke auf der mitzunehmenden Welle angeordnet sind. Hierbei greift die Rückschlagklinke stets gleichzeitig, aber unabhängig von der Bewegung des mitzunehmenden Drehkeiles in eine Sperrnut des laufenden Triebrades. Die Rückschlagklinke wird, nach Ausschaltung des Drehkeiles, durch das weiterlaufende Triebrad in Ruhestellung zurückgedrängt und an einer besonderen federbelasteten Klinke festgehalten. Diese Kupplung erfordert getiaueste Präzisionsarbeit, und bei geringem natürlichen Verschleiß der Rückschlagorgane kommt der Eingriff des besonderen federbelasteten Sperrgliedes nicht mehr zur Wirkung. Dadurch gleitet die Rückschlagklinke und verursacht das bekannte klappernde Geräusch.
  • Ist die Rückschlagsicherung in Gestalt einer Klinke an dem treibenden Rad befestigt, derart, daß sie bei eingerücktem Drehkeil in eine Sperrnut des mit der mitzunehmenden Welle verbundenen Wellenhutes eingreift und beim Ausrücken des Drehkeiles durch eine bewegliche Scheibe zwarigläufig durch den Drehkeil mittels Hebelübersetzung aus der Sperrnut herausgedrückt wird und während der Dauer des Stillstandes der mitzunehmenden Welle auf den Peripherien des Wellenhutes und der beweglichen Scheibe geräuschlos gleitet, dann werden gegenüber den bestehenden Drehkeilkupplungen folgende Vorteile erzielt: Abgesehen von der kleinen Feder an der Klinke, die gegebenenfalls auch wegfallen kann, ist nur eine einzige Feder vorhanden, die das Einrücken des Drehkeiles und der Sperrklinke tätigt; das Ausrücken derselben geschieht zwangläuüg durch eine starre Hebelübertragung, deren Wirkung erst durch sehr große Abnutzung der Rückschlagorgane beeinträchtigt werden kann, so daß das Klappern sicher vermieden wird.
  • Die Zeichnungen stellen dar in Abb. i einen Längenschnitt der Kupplung, in Abb.2 eine Stirnansicht in entkuppeltem Zustand, in Abb. 3 eine Stirnansicht in eingekuppeltem Zustand.
  • Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende: Mittels Fußtritts wird der damit verbundene Kolben l heruntergezogen, dadurch kommt die Nase 11- des Anschlagkolbens L aus dem Bereiche des Drehkeilnockens al und wird der Drehkeil a mittels Zugfeder m. nach rechts gedreht. Durch die hervorgerufene Drehung des Keiles a findet in an sich bekannter Weise ein Kuppeln der Nabe des Treibrades b mit der Welle c statt, indem der Keil a durch die Drehung in eine der Mitnehmernuten b2 der in die Radnabe b festgekeilten Büchse b1 eintritt. Der Drehkeil a findet eine Lagerung in dem Wellenhut d, welcher mit der Welle c durch den Keil cl fest verbunden ist. Der Bund dl des Wellenhutes d ist mit Sperrnuten d2 versehen. Der Drehkeil a ragt durch die schlitzartige Öffnung e2 der auf dem Wellenhut d drehbar angeordneten Scheibe e und ist mit einem Hebel a2 versehen. Die Lasche f verbindet zwangläufig den Drehkeilhebel a durch die Bolzen g mit der Scheibe e, welche mit Aussparungen J versehen ist. Als Lagerung der Sperrklinke h dient der an der Nabe b des Triebrades befestigte Bolzen i. Die Sperrklinke h wird durch die Feder k leicht an die Peripherie des Wellenhutbundes dl und der Scheibe e gedrückt, denn die Breite der Sperrklinke h entspricht der Breite des Wellenhutbundes und der Scheibe.
  • Wird die Kupplung durch Herunterziehen des Kolbens l eingerückt, so bewirkt die hierbei auftretende Drehung des Kupplungskeiles a mittels der Verbindungslasche feine -zwangläufige Bewegung der Scheibe e, deren Aussparung el die Sperrnut d2 des Wetlenhutbundes dl für das Eintreten der Sperrklinke h freigibt. Hierdurch sind Welle c und ihr treibender Teil b nach beiden Richtungen hin gekuppelt bzw. gesperrt. Die Lage des Drehkeiles a und der Sperrnuten d2 des Wellenhutbundes dl sowie die Lage der Sperrklinke lt, und der *Mitnehmernliten b2 der Nabenbüchse b" sind in einem bestimmten Verhältnis zueinander angeordnet. Das Ausrücken der Kupplung erfolgt durch das Anlaufen des Drehkeilnockens a1 an dem wieder aufwärts bewegten Anschlagkolben 1, wodurch der Drehkeil a aus seiner Mitnehmernut b2 heraus in die Stellung der Abb. 2 zurückgedreht wird. Dabei dreht sich die Scheibe e durch die zwangläufige Verbindung f und d mit dem Drehkeil a aus der Stellung der Abb. 3 in die Stellung der Abb. 2 zurück, und die Sperrklinke h wird durch die keilartig wirkende Aussparung e1 der Scheibe e aus der Nut d2 des Wellenhuthundes d' herausgehoben. Ferner'werden durch die Drehung der Scheibe e die Sperrnuten d2 des Wellenhutbundes dl sowie die Aussparungen et der Scheibe e so überschnitten, daß Scheibe e und Wellenhutbund dl zusammen eine geschlossene gleichförmige, Laufbahn bilden, über welche die am weiterlaufenden Rad b befestigte Sperrklinke h geräuschlos weitergleitet, bis die Kupplung wieder eingerückt wird.
  • Durch Lösen der Mutter iz. läßt sich der Schutzdeckel o leicht abilehmen, und sind die Teile der Kupplung zur Beobachtung ihrer Wirkungsweise während des Betriebes freigelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.: Drehkeilkupplung mit kückschlagsicherung, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der mitzunehmenden Welle.(c) angeördnete Drehkeil (a) zwangläüfig eine Scheibe (e) steuert, deren Aussparungen (el) bei eingeschaltetem Drehkeil (a) das Einklinken des auf dem treibenden Rade angeordneten Sperrorganes (h) in einen Zahn- (d2) der mitzunehmenden Welle (c) zuläßt, und daß bei Ausschaltung des Drehkeiles (a) das Sperrorgan (k) zwangläufig durch die Scheibe (e) außer Wirkung gebracht wird und auf der Peripherie des Wellenbundes (d) und der Scheibe (e) gleitet.
DESCH73133D 1925-02-19 1925-02-19 Drehkeilkupplung mit Rueckschlagsicherung Expired DE454108C (de)

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DESCH73133D DE454108C (de) 1925-02-19 1925-02-19 Drehkeilkupplung mit Rueckschlagsicherung

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DESCH73133D DE454108C (de) 1925-02-19 1925-02-19 Drehkeilkupplung mit Rueckschlagsicherung

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DE454108C true DE454108C (de) 1927-12-27

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ID=7440615

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DESCH73133D Expired DE454108C (de) 1925-02-19 1925-02-19 Drehkeilkupplung mit Rueckschlagsicherung

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DE (1) DE454108C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056098A1 (de) * 1981-01-09 1982-07-21 Textilma AG Kupplungsvorrichtung, insbesondere für eine Textilmaschine
EP0080547A1 (de) * 1981-11-30 1983-06-08 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Verfahren für den Betrieb einer Kupplungsanordnung zum Steuern der Schäfte einer Webmaschine und zugehörige Kupplungsanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056098A1 (de) * 1981-01-09 1982-07-21 Textilma AG Kupplungsvorrichtung, insbesondere für eine Textilmaschine
EP0080547A1 (de) * 1981-11-30 1983-06-08 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Verfahren für den Betrieb einer Kupplungsanordnung zum Steuern der Schäfte einer Webmaschine und zugehörige Kupplungsanordnung

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