DE454040C - Verfahren zum Abgleichen von Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen zwecks Verminderung des UEber- und Mitsprechens - Google Patents

Verfahren zum Abgleichen von Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen zwecks Verminderung des UEber- und Mitsprechens

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DE454040C
DE454040C DES58726D DES0058726D DE454040C DE 454040 C DE454040 C DE 454040C DE S58726 D DES58726 D DE S58726D DE S0058726 D DES0058726 D DE S0058726D DE 454040 C DE454040 C DE 454040C
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Germany
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balancing
over
cable
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Expired
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DES58726D
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English (en)
Inventor
Karl Kuepfmueller
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating
    • H04B3/34Reducing cross-talk, e.g. by compensating by systematic interconnection of lengths of cable during laying; by addition of balancing components to cable during laying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abgleichen von Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen zwecks Verminderung des Über- und Mitsprechens. Es ist bekannt, in Fernsprechleitungen außer elektrostatischen auch elektromagnetische Beeinflussungen zu beseitigen, und 'zwar durch Einschaltung von Kondensatoren. Die Erfindung hat ein Verfahren zum Gegenstand, das die Verminderung des durch elektrostatische und elektromagnetische Beeinflussung entstehendenÜber- und Mitsprechens in Fernsprechdoppelleitungen und Fernsprechdoppelkreisen bezweckt. Dieses Verfahren besteht darin, daß beim abschnittweisen Abgleichen der Leitung zum Abschluß jedes abzugleichenden Abschnittes die bereits abgeglichene Kabelstrecke, die ihrerseits am Ende mit einem den Wellenwiderstand näherungsweise wiedergebenden Gebilde besetzt ist, mitbenutzt wird. Man erzielt auf diese Weise die erforderliche Genauigkeit des Abschlusses während des Messens_, ohne daß besonders hohe Ansprüche an die Nachbildung, die besonders bei pupinisierten Leitungen schwierig ist, gestellt werden müssen. So ist es z. B. möglich, die in Abb. z und a gezeigte Widerstandsanordnung zum Abschluß eines Vierers in einem pupinisierten Kabel zu verwenden. Wie aus der Abbildung hervorgeht, sind die sogenannten Stammleitungen I und II des Vierers mit dem Widerstandsbetrage 2 R, der Vierer mit dem Widerstandswerte R belastet. Dieses Widerstandsverhältnis deckt sich genügend genau mit dem zwischen Stammleitungswellenwiderstand und Viererwellenwiderstand in einem normal pupinisierten Kabel. Der Mittelpunkt des Widerstandssterns ist geerdet, wodurch eine gewisse Berücksichtigung des Einflusses der Erdkapazitäten auf das Nebensprechen eintritt. Ist das Wellenwiderstandsverhältnis zwischen Stamm und Vierer im Kabel erheblich von 2 verschieden, so kann man leicht Widerstandskombinationen herstellen, die dem vorliegenden Verhältnis angepaßt sind, z. B. durch Parallelschalten zweier Ohmscher Widerstände zu den beiden Doppelleitungen I und II in Abb. 2.
  • Der Gang des Abgleiches eines Kabels geht dann so wie in Abb. 3 gezeigt vor sich, in welcher a das eben besprochene Abschlußgebilde, b den bereits abgeglichenen Teil der Leitung und c den abzugleichenden Kabelabschnitt schematisch darstellen. Nach dem Ausgleich des Abschnittes c wird die Leitung mit dem nächsten Abschnitt verlängert, dieser ausgeglichen usw. Praktische `'ersuche haben gezeigt, daß das Nebensprechen an dem Ende, an dem der Ausgleich endet, erheblich geringer ist als am Ausgangsort. Diesen Umstand kann man erfindungsgemäß so ausnutzen, daß man die Hauptstrecken der Fernleitungen, z. B. die Strecken zwischen zwei Verstärkerämtern, in der Mitte teilt und von hier aus nach den beiden Seiten hin abgleicht, wie es Abb.4 andeutet. Man erreicht so wegen der Leitungsdämpfung an den beiden wichtigen Endpunkten des Kabels die gewünschte Induktionsfreiheit. Dieses Vorgehen hat noch den Vorteil, daß zur Beschleunigung der Arbeit zwei Meßkolonnen angesetzt werden können.
  • Selbstverständlich ist der Gegenstand der Erfindung sinngemäß auch auf die Methode des- Kapazitätsausgleichs nach dem bekannten Kreuzungsverfahren anwendbar. Man -kann dabei beispielsweise wie folgt vorgehen. Für die Messung der Kapazitätsdifferenzen werden die Meßstücke durch Widerstände der beschriebenen Art abgeschlossen. Nach erfolgtem Zusammenhalten eines Spulenfeldes mit entsprechenden Kreuzungen wird nunmehr der erste Abschnitt des folgenden Spulenfeldes in Zusammenschaltung mit dem bereits abgeglichenen Spulenfeld gemessen. Die folgenden Abschnitte des zweiten Spulenfeldes werden wieder so behandelt wie die des ersten. Der Anfang des ersten Spulenfeldes bleibt dauernd durch die erwähnten Widerstände abgeschlossen. Das dritte und die weiteren Spulenfelder werden in ähnlicher Weise behandelt wie das zweite.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPRÜC33E: i. Verfahren zum Abgleichen von Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen zwecks Verminderung des durch elektrostatische und elektromagnetische Beeinflussung entstehenden Über-und Mitsprechens, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der abzugleichende Leitungs- oder Kabelabschnitt unter Zwischenschaltung der bereits abgeglichenen Streckenabschnitte mit einem den Wellenwiderstand der Leitung wiedergebenden Gebilde verbunden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß eines Vierers durch eine Widerstandskombination erfolgt, die im Viererkreis angenähert den Wellenwiderstand des Kabelvierers nachbildet und für die beiden Stammkreise den Stammleitungswellenwiderstand darstellt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandskombination aus vier einander gleichen Ohmschen Widerständen besteht, deren Symmetriepunkt mit Erde bzw. mit dem Kabelmantel verbunden ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgleich von dem mittleren Teil der ganzen Leitungs- oder Kabelstrecke nach den beiden Enden zu vorgenommen wird.
  5. 5. Verfahren zum Abgleich von Fernsprechdoppelleitungen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgleich selbst in an sich bekannter Weise durch Kreuzen .erfolgt.
DES58726D 1921-11-17 1922-01-24 Verfahren zum Abgleichen von Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen zwecks Verminderung des UEber- und Mitsprechens Expired DE454040C (de)

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