DE45398C - Flaschenverschlufsbügel - Biege-Maschine - Google Patents

Flaschenverschlufsbügel - Biege-Maschine

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DE45398C
DE45398C DENDAT45398D DE45398DA DE45398C DE 45398 C DE45398 C DE 45398C DE NDAT45398 D DENDAT45398 D DE NDAT45398D DE 45398D A DE45398D A DE 45398DA DE 45398 C DE45398 C DE 45398C
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DE
Germany
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spindle
spindles
bracket
carriage
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45398D
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English (en)
Original Assignee
FRIED. MÜLLER in Berlin O., Markusstrafse 5
Publication of DE45398C publication Critical patent/DE45398C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/04Wire-working in the manufacture of other particular articles of elements, e.g. levers or links, for bottle stoppers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung bezweckt die Vereinfachung in der Fabrikation von Drahtbügeln für Flaschenverschlüsse. Es wird hierbei erreicht, dafs das eingelegte Stück Draht mit zwei Handgriffen zum fertigen Bügel hergestellt ist, welches bei den bisher existirenden Maschinen nur mit drei bis vier Griffen möglich wird.
Im allgemeinen sind die einzelnen Elemente der Maschine bekannt. Daher wird hier nur die Constructionsneuheit derselben in Betracht gezogen.
Die Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung stellt eine Oberansicht der gesammten Maschine dar; die Fig. 2, 3 und 5 erklären einige Schnitte und die Fig. 4, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13, 15, 16 und 17 erläutern die Beweglichkeit einzelner zusammengesetzter Mechanismen. Einige Details werden durch die Fig. 9 bis 14 veranschaulicht.
Die Bewegungen der Maschine werden mittelst der Kurbeln ArAr1, Fig. 1, durch die Spindeln α und b ausgeführt, wobei die Kurbel k einmal um ihre Achse herumgedreht wird und die Kurbel Ar1 nur eine Viertelumdrehung vor und zurück macht.
Die Spindeln c und d, Fig. 1 und 11, haben vorn eine Verstärkung, welche in einen Ansatz endigt. Beide Spindeln sind auf ihrer ganzen Länge durchbohrt zur Aufnahme eines Stiftes X3, Fig. 11, welcher mittelst einer Schraube ^2 auf die gewünschte Länge festgestellt werden kann. Die Spindel c kann sich innerhalb der Zahnräder s und S3 verschieben, .und ist dieselbe mit einem Verbindungsstück mit der ebenfalls in S3 verschiebbaren Spindel d gekuppelt. Das Verbindungsstück ^2 hat, neben einander angeordnet, einen Zahn fj, Fig. 11, und einen Bügel ^3, welche beide beständig mit der Spindel a in Berührung stehen. Der Querschnitt C der Spindel a, Fig. 11, wird durch die Fig. 7 veranschaulicht. Es ist die Spindel a, Fig. 7, an dieser Stelle dem Zahn ^1 entsprechend ausgespart. In Fig. 11 wird der Längsschnitt des Bügels ^3 erklärt, und findet sich hierzu der Querschnitt D in Fig. 10. Die Spindel a, Fig. 10, ist hier schwächer als bei C, und zwar um so viel, als die Höhe des Zahnes O1 ausmacht. Rotirt nun die Spindel a, so wird, wenn die Stellung wie in Fig. 11 oder M in Fig. 10 erreicht ist, mittelst des Zahnes O1 der Bügel ^3 mit dem Verbindungsstück ^2 und den beiden Spindeln c und d nach aufsen gezogen; ist die Stellung L in Fig. 7 erreicht, so wird der Zahn tt mit dem Verbindungsstück ^2 und den beiden Spindeln c und d nach innen geschoben. Hieraus erfolgt die Wechselstellung der beiden Spindeln c und d.
Zwischen den beiden Spindeln c und d, Fig. ι und 8, ist eine Matrize f angeordnet, so dafs sie der Patrize ρ gegenüber liegt.
Die Spindeln i und / sind auf den Schlitten g und h, Fig. 1 und 8, in g1 und Ar2 drehbar befestigt, jedoch derartig, dafs sie die seitlichen Bewegungen der beiden Schlitten g und h mit ausführen müssen.. Die Schlitten g und h, Fig. 2, haben je einen Anschlag »>, gegen welche die Federn χ anliegen, und geschieht hierdurch, wenn die Schlitten seitwärts geschoben sind, der selbstthätige Rückgang in die erste Stellung. Jede Spindel hat an einem
Ende einen Hebel m, welche mittelst der Bolzen mx bewegt werden können, wodurch die erwähnten ]/4- Umdrehungen der Spindeln erfolgen. Die Spindel b hat auf beiden Enden ein Zahnrad r]; welches mit den Rädern r im Eingriff steht. Die Mitte der Räder r mit Bolzen Jn1 liegt unter der Mitte der Spindeln i und /. Im mittleren Theil der Spindel b ist ein Stift v, Fig. 5 und 6, befestigt, welcher mittelst des um r3 schwingenden Hebels q, der durch den Bolzen η mit dem Schlitten e in Berührung steht, den letzteren vorwärts schiebt, wenn die Spindel b entsprechend gedreht wird. Hinten am Schlitten e ist ein Winkel \ befestigt, gegen welchen eine Feder y drückt, wodurch der selbsttätige Rückgang des Schlittens erfolgt.
Der Schlitten e, Fig. 1 und 8, hat vorn eine Patrize ρ und seitlich davon zwei schräge Flächen e15 welche, wenn der Schlitten e vorgeschoben wird, an die Rollen 0 der Schlitten g und h stofsen, wodurch der eine nach rechts und der andere nach links zur Seite geschoben wird.
Die Viertelumdrehung der Spindeln i und / und die Vorwärtsbewegung des Schlittens e kann auch in anderer Weise bewerkstelligt werden, und tritt dann die Anordnung, wie Fig. 15 zeigt, an Stelle der erstbeschriebenen. Hierbei fallen die Zahnräder r und rx und der um r3 schwingende Hebel q und der Stift ν weg; dafür bekommt die Spindel b einen Hebel q1, welcher sich ohne Vermittelung eines anderen Theiles an den Bolzen η des Schlittens e legt und die Verschiebung infolge dessen direct verursacht. Auf beiden Enden von b wird je ein Hebel t, der ein Gelenk haben kann, befestigt, welcher bei der Drehung der Spindel b gegen Hebel m der Spindeln i und / stöfst und somit die '/4-Drehung der beiden letzteren bewirkt.
Wird bei K, Fig. 5, ein Drahtstück von bestimmter Länge in der Richtung der Spindeln i und /, Fig. 1, von oben in die Maschine geworfen, so legt sich dieses Stück gegen die Patrize ρ und auf die Stifte.Jf3, Fig. 13. Bei der Rotation der Spindeln c und d werden diese gleichzeitig vorgeschoben und in die Stellung Fig. 12 gebracht, wobei die ersten Schleifen um die Stifte X3 herumgebogen und die Enden derselben zwischen den Ambos J1, Fig. 17, und den Ansatz U1 der Spindeln i bezw. / hineingelegt sind. Hierauf wird die Spindel b gedreht, wodurch zuerst die Ansätze ax der Spindeln i und / die Drahtenden um den Ambos J1 J1, Fig. 16, und somit jedes Ende zu einem Haken gebogen haben; dann schiebt sich der Schlitten e mit Patrize ρ vor und die Schlitten g und h, wie schon beschrieben, zur Seite, Fig. 8, und wird hiermit der Bügel, Fig. 14, fertig gebogen. Bei der Rückwärtsbewegung des Schlittens e fällt der fertige Bügel durch eine Oeffnung in der Maschine nach unten, und die beiden Schlitten g und h gehen wieder vor.

Claims (2)

Patent-Anspeuch: Eine Flaschenverschlufsbügel-Biege-Maschine, an welcher gleichzeitig folgende Vorrichtungen vorhanden sind:
1. eine Spindel α in Verbindung mit den durch ein Kupplungsstück ^2 zusammenhängenden Spindeln cd, wobei das Kup.plungsstück ^2 einen Bügel ^3 trägt und ein Zahn ij in eine Aussparung der Spindel; a eintreten kann, wenn durch die Rotation der Spindel α ein Zahn O1 den Bügel ^3, Fig. 10, mittelst der inneren Erhöhung V1 gehoben, d. h. beide Spindeln c und d an die Spindel α herangezogen hat, und umgekehrt ;
2. ein Schlitten e mit Patrize p, welcher seine Vorwärtsbewegung mittelst der Spindel, b bezw. durch den Hebel qx, Fig. 15, erhalten kann, wobei gleichzeitig durch die auf der Spindel b sitzenden Hebel if die Hebel m der Spindeln i und / bewegt werden und aufserdem die beiden "Schlitten g und h mit den Spindeln i und / nach aufsen geschoben werden können, letzteres verursacht durch die schiefen Flächen ex des Schlittens e und der beiden auf den Schlitten g und h befestigten Rollen 0.
Hierzu 1 Blatt .Zeichnungen.
DENDAT45398D Flaschenverschlufsbügel - Biege-Maschine Expired - Lifetime DE45398C (de)

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