DE452900C - Brennkraftmaschine mit aeusserer Verbrennung - Google Patents

Brennkraftmaschine mit aeusserer Verbrennung

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DE452900C
DE452900C DER61237D DER0061237D DE452900C DE 452900 C DE452900 C DE 452900C DE R61237 D DER61237 D DE R61237D DE R0061237 D DER0061237 D DE R0061237D DE 452900 C DE452900 C DE 452900C
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combustion
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HEINRICH ROSENHAMER DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit äußerer Verbrennung. Brennkraftmascbinen mit äußerer Verbrennung, bei denen in bekannter Weise Brennstoff und Verbrennungsluft durch eine Düse in eine Verbrennungskammer geleitet werden und dort in Reaktion treten, ermöglichen es, den Verbrennungsvorgang über einen größeren Zeitraum als den der Füllung d( r Arbeitszylinder zu erstrecken, so daß diese Maschinen für die Verarbeitung schwer brennbarer Brennstoffe bei hohen Umdrehungszahlen geeignet werden.
  • Eine Ausfübrung einer Maschine mit äußerer Verbrennung nach diesen Gesichtspunkten wird im folgenden beschrieben und durch die Zeichnung schematisch dargestellt. In der Verbrennungskammer a befinden sich Verbrennungsgase, die mittels der Rohrleitung b dem Arbeitszylinder c zugeführt werden. Zu Beginn des Arbeitshubs öffnet sich das gesteuerte Ventil d, und es strömt in den Zylinder c Druckgas aus der Kammer a, welches nach Schließung des Einlaßventils d expandiert. Der nächste, nach oben gehendeHub des Kolbens c verdrängt die expandierten Verbrennungsgase möglichst vollkommen, ohne Zurücklassung eines schädlichen Raumes, durch das ebenfalls gesteuerte Auslaßventil e, und derdarauffolgende Hub ist wiederum ein Arbeitshub; es wiederholen sich von hier an die oben beschriebenen Vorgänge.
  • Zu Beginn des Arbeitshubs des Zylinders c befindet sich der Kolben des Zylinders f in seiner untersten Stellung, und der Zylinder f selbst ist dabei vollkommen mit Luft von Atmosphärendruck gefüllt. Während des Arbeitshubs des Zylinders c wird im Zylinder f, da ja- die Kolben beider Zylinder miteinander gekuppelt sind, diese Luft verdichtet und durch das Ventil g in die die Verbrennungskammer a umschließende Druckluftkammer h geschoben. Ist der Verdichtungshub im Zylinder f beendet, so öffnet sich dessen Einlaßventil i, und der Zylinder f saugt während des folgenden Hubs frische Luft von außen an, die während des übernächsten Hubs wiederum verdichtet wird.
  • Außer den Kolben der Zylinder c und f ist mit der Kurbelwelle auch noch der Kolben einer Treibölpumpe l gekuppelt, derart, daß der Kolben beim Abwärtsgehen Treiböl aus dem Treiböltank n in den Zylinderteil m ansaugt und beim Aufwärtsgang das Öl unter Druckerhöhung in den Zylinderteil o und die Leitungen P und q preßt. Der Druck des Treiböls in o, P und q wird durch die Federbelastung des Ventils y eingestellt, das bei Überschreitung dieses Druckes die- Verbindung mit dem Treiböltankn freigibt und das überschüssige Treiböl dorthin abfließen läßt.
  • Infolge des Druckgasverbrauchs im Arbeitszylinder c würde nun der Druck in der Verbrennungskammer a sinken. Dies zu verhindern, ist der Zweck der Erfindung. Nach derselben ist eine Düse t für Druckluft und Brennstoff eingebaut, in welcher ein Kolben s spielt. Sobald die Drucksenkung in a eintritt, bewegt sich Kolben s der Brennerdüse t nach rechts, da ja dann der auf die rechte Seite des Kolbens wirkende Gasdruck der Kammer a geringer wird als der auf die linke Seite wirkende Druck der Luft. Dann öffnet die mit ihm verbundene Düsennadel den Brennstoffkanal q und den Druckluftkanal u der Düse t. Treiböl (das beim Austritt aus der Düse zerstäubt wird) und Druckluft strömen aufeinander und entzünden sich sofort infolge der hohen Temperatur der Druckluft sowie der Verbrennungsprodukte. Diese Verbrennung bewirkt aber, da das Volumen des Aufnehmers a konstant ist, Druckzunahme in letzterem, und zwar so lange, bis der Druck auf beiden Seiten des Kolbens s wieder gleich geworden ist, worauf sich letzterer wieder nach links bewegt, die Düse t schließt und damit die Verbrennung beendet.
  • Durch entsprechende Bemessung des Düsenquerschnitts kann nun dieser Verbrennungsvorgang so geleitet werden, daß er sich über einen ganzen Arbeitstakt, solange eben Treiböl gefördert wird, erstreckt. Sorgt man ferner noch durch entsprechende Ausbildung der Treibölpumpe dafür, daß über die Dauer einer ganzen Periode hin Treiböl gefördert wird, so findet überhaupt kein Pendeln des Kolbens s mehr statt; es wird sich viehmehr bei einer bestimmten Motorleistung ein Gleichgewichtszustand ausbilden, derart, daß der Kolben s in einer Stellung verharren wird, in der er jeweils so viel Brennstoff und Luft einläßt, als zur Deckung des Leistungsbedarfes nötig ist. Die Verbrennung erfolgt dann kontinuierlich.
  • Durch Anordnung einer die Verbrennungskammer a umschließenden Druckluftkammer h findet eine Temperatursteigerung der Druckluft durch Wärmemitteilung von seiten der Verbrennungsprodukte statt. Ein über dem Arbeitsdruck liegender Druck der Verbrennungsg:ise kann durch Drosselung mittels des Ventils v auf den Arbeitsdruck vermindert werden.

Claims (1)

  1. PATEN'TANSPRUCI3: -Brennkraftmaschine mit äußerer Verbrennung, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Einführung von Brennstoff und Verbrennungsluft in die Verbrennungskammer (a) eine unter Wirkung der Druckluft einerseits und der Verbrennungsprodukte anderseits stehende Brennerdüse (s, t) die Verbrennung derart regelt, daß der Druck von Luft und Verbrennungsgasen dauernd auf ein bestimmtes Verhältnis abgeglichen wird.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2655787A (en) * 1949-11-21 1953-10-20 United Aircraft Corp Gas turbine combustion chamber with variable area primary air inlet
US2657527A (en) * 1949-12-30 1953-11-03 Philips Lab Inc Hot-gas engine fuel control
US2765619A (en) * 1950-05-03 1956-10-09 Bendix Aviat Corp Air-fuel ratio control system for ram-jet engines
US2779158A (en) * 1951-06-26 1957-01-29 Dungan Richard Thomas Control for non-hypergolic liquid propellant rocket engines
DE4231812A1 (de) * 1992-09-23 1993-04-01 Josef Lipinski Antriebsaggregat bestehend aus einem generator fuer hochverdichtete verbrennungsgase und einer 2-stufigen kreiskolben-expansionsmaschine sowie das 5-takt-verfahren

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