DE185065C - - Google Patents
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- DE185065C DE185065C DENDAT185065D DE185065DA DE185065C DE 185065 C DE185065 C DE 185065C DE NDAT185065 D DENDAT185065 D DE NDAT185065D DE 185065D A DE185065D A DE 185065DA DE 185065 C DE185065 C DE 185065C
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- intermediate chamber
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B43/00—Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2710/00—Gas engines
- F02B2710/03—Two stroke engines
- F02B2710/032—Two stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/10—Internal combustion engine [ICE] based vehicles
- Y02T10/30—Use of alternative fuels, e.g. biofuels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
cliahez-C'tcfpi ι afal'w ιI'cnni
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 185065 -KLASSE
46 β. GRUPPE
HERMANN PAPE in HAMBURG und EMIL JOSSE in BERLIN.
' Es sind Zweitaktgasmaschinen bekannt, bei denen beim Kolbenrückgang der Auspuff der
verbrannten Gase vor Erreichung des Totpunktes unterbrochen wird, worauf die noch
im Zylinder enthaltenen verbrannten Gase gemeinschaftlich mit vorverdichtetem, abgekühltem , brennbarem Gemisch bis zu einer
zur Entzündung erforderlichen höheren Endspannung verdichtet werden.
ίο Das die Erfindung bildende Arbeitsverfahren unterscheidet sich von den bekannten
Arbeitsverfahren für Zweitaktgasmaschinen dadurch, daß die zur Überführung des vorverdichteten
Gemisches in den Arbeitszylinder erforderliche Verschiebearbeit durch Anordnung
einer Zwischenkammer, welche sowohl einen Teil des Pumpenzylinders als auch einen Teil des Arbeitszylinders bildet, erspart
wird.
Das Verfahren besteht darin, daß nach der Vorverdichtung des Brennstoffluftgemisches
durch einen besonderen Pumpenkolben in eine Zwischenkammer hinein, die Zwischenkammer
vom Pumpenzylinder abgeschlossen und mit dem Arbeitszylinder nach Schluß des Ausguffventils
verbunden wird, worauf der Arbeitskolben den Rest der Verbrennungsgase und
das in der Zwischenkammer befindliche Brennstoffluftgemisch auf die zur Verbrennung erforderliche
Schlußspannung bringt.
Eine Maschine, welche nach diesem Verfahren arbeitet, ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Der Pumpenzylinder α mit dem Pumpenkolben d besitzt ein Ansaugeventil e,,
durch welches bei dem Hingang des Pumpenkolbens das brennbare Gemisch in den Pumpenzylinder
eingesaugt wird. Bei dem Rückgang
- des Pumpenkolbens wird das Ansaugeventil e selbsttätig geschlossen-und das Druckventil/
selbsttätig geöffnet, sobald der Druck im Pumpenzylinder α über den Druck in der
Zwischenkammer c steigt, so daß das brennbare Gemisch in die Zwischenkammer c, in
welcher vor Öffnen des Ventils / die Auspuffspannung des Arbeitszylinders herrscht,
hineingedrückt wird. Auf dem Wege vom Pumpenzylinder α zur Zwischenkammer c
wird das brennbare Gemisch zweckmäßigerweise etwa durch Vorbeistreichen an Kühlflächen,
Kühlschlangen usw. gekühlt. Auch die Zwischenkammer ist gekühlt. Während
der ganzen Verdichtungsperiode bleibt die
, Verbindung des Pumpenzylinder α mit der Zwischenkammer c erhalten.
Die Zwischenkammer c ist nun durch ein Ventil g, das mit einem Kolben h zwecks
selbsttätiger Steuerung verbunden ist, das auch zwangläufig gesteuert werden kann, mit
dem Arbeitszylinderraum b verbunden. Beim Beginn des Druckhubes des Pumpenkolbens d
wird das Ventil g sich schließen, da der Kolbenraum α durch Rohr i mit dem Raum
über dem Kolben h in Verbindung steht und der Kolben h größeren Querschnitt als das
Ventil g besitzt, während der Raum unter dem Kolben h durch öffnung k mit dem Arbeitszylinder
in Verbindung steht, in dem annähernd Auspuffspannung herrscht.
Nach Beendigung der Vorverdichtung und bei Beginn des Saughubes des Kolbens d
sinkt der Druck im Pumpenzylinder α rasch, so daß das Ventil / selbsttätig- sich sofort
schließt, während das Ventil g durch den Überdruck in der Zwischenkammer c aufgestoßen
wird. Unterdessen ist der Arbeitskblben / des Arbeitszylinders b derart bewegt
worden, daß die verbrannten Gase durch das
ίο Auslaßventil m zum größten Teil hinausgedrückt
worden sind. Das Auslaßventil m wird dabei so rechtzeitig geschlossen, daß bei
Beginn des öffnens des Ventils g die in dem Arbeitszylinder verbliebenen verbrannten Gase
auf etwa den gleichen Druck, welchen das brennbare Gemisch in der Zwischenkammer c
besitzt, vorverdichtet sind. Bei weiterem Rückgange des Arbeitskolbens / werden diese
verbrannten Gase alsdann durch das geöffnete Ventil g hindurch zusammen mit dem
vorverdichteten Gemisch in der Zwischenkammer c auf den gewünschten Enddruck
zusammengedrückt. Das Ventil g bleibt dabei während des Kolbenrückganges stets geöffnet,
da die untere Fläche des Kolbens h durch die öffnung k mit dem Arb.eitszylinderraum
verbunden ist. Bei oder kurz vor Erreichung des erforderlichen Enddruckes erfolgt
die Zündung in der Zwischenkammer oder im Arbeitszylinder und nach erfolgtem Hubwechsel des Arbeitskolbens die Expansion
der verbrannten Gase aus der Zwischenkammer c in den Arbeitszylinder b bis zur
Auspuffspannung.
Das Arbeitsverfahren kann auch so ausgeführt werden, daß bei öffnung des Ventils/
das Ventil g noch einen Augenblick offen ist, so daß das durch Ventil f einströmende Gemisch
die in der Zwischenkammer c enthaltenen verbrannten Gase austreibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Laden von Zweitaktgaskraftmaschinen, bei welchen vorverdichtetes Brennstoffluftgemisch in eine besondere Zwischenkammer geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Vorverdichtung des Brennstoffluftgemisches durch einen besonderen Pumpenkolben (d) in eine Zwischenkammer (c) hinein, diese Zwischenkammer vom Pumpenzylinder (a) abgeschlossen und mit dem Arbeitszylinder (b) nach Schluß des Auspuffventils (ni) verbunden wird, worauf der Arbeitskolben (I) den Rest der Verbrennungsgase und das in der Zwischenkammer (c) befindliche vorverdichtete Brennstoffluftgemisch auf die zur Verbrennung erforderliche Schlußspannung bringt, zum Zweck des vollständigen Rückgewinnes der für die Vorverdichtung des Brennstoffluftgemisches aufgewendeten Arbeit.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185065C true DE185065C (de) |
Family
ID=448946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185065D Active DE185065C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185065C (de) |
-
0
- DE DENDAT185065D patent/DE185065C/de active Active
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