DE45282C - Farbenabbrennapparat - Google Patents

Farbenabbrennapparat

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DE45282C
DE45282C DENDAT45282D DE45282DA DE45282C DE 45282 C DE45282 C DE 45282C DE NDAT45282 D DENDAT45282 D DE NDAT45282D DE 45282D A DE45282D A DE 45282DA DE 45282 C DE45282 C DE 45282C
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Germany
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paint
filled
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45282D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. H. SWINGLER und F. H. Airey in Birmingham, Dymoke-Street 59, Shyne Street 15
Publication of DE45282C publication Critical patent/DE45282C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/16Implements or apparatus for removing dry paint from surfaces, e.g. by scraping, by burning
    • B44D3/166Implements or apparatus for removing dry paint from surfaces, e.g. by scraping, by burning by heating, e.g. by burning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 87: Werkzeuge und Geräthe.
in BIRMINGHAM.
F a r b e η a b b r e η η a ρ ρ a r a t.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1888 ab.
Der nachfolgend beschriebene und in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Farbenabbrennapparat ist gekennzeichnet durch einen mit durchbrochener Vorderwand versehenen GlUhbehälter oder Ofen und eine dahinter befindliche Anblasevorrichtung. Der Apparat dient zum Entfernen alter Farben an Holz- oder anderen Flächen, wie Fig. 6 zeigt, welche einen Arbeiter in Thätigkeit mit dem Apparat darstellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 der Querschnitt des Apparates; Fig. 4 zeigt in Seiten- und Oberansicht ein Regulirblech c, Fig. 5 eine Modification des Apparates bei Anwendung von Gasheizung, Fig. 7 eine Ventilanordnung.
Der Apparat besteht aus dem Behälter A, der an der Deck- und den Hinterseiten geschlossen ist, während die Vorderwand nur durch die Stäbe α gebildet wird. In diesen Behälter, der mit Kohlen oder anderen Brennstoffen gefüllt wird und an der Unterseite mit den Luftzuführungsöffnungen b b versehen ist, wird von hinten durch den Stutzen d Luft oder ein anderes Gas unter geringem Ueberdruck eingeblasen, wodurch sich das Feuer belebt und ein Ausströmen der heifsen Verbrennungsproducte an der durchbrochenen Vorderseite des Behälters stattfindet. An dem hinteren Stutzen d mit dem Zuführungsrohr h ist ein Schutzblech e, Fig. 2, angebracht, hinter welchem sich der Handgriff g befindet. An das Zuführungsrohr h schliefst sich der Stutzen m und weiter das Rückschlagventil ρ an. An dem Stutzen ο ist ein Gummischlauch η befestigt, der von der arbeitenden Person beim Blasen benutzt wird.
Der mit Kohlen oder einem anderen leicht brennbaren Material gefüllte Kasten wird, nachdem das Feuer in demselben entzündet worden ist, vom Arbeiter in die Hand genommen. Indem derselbe nun bei χ durch den Schlauch η in das Feuer bläst, erfolgt eine starke Hitzeausströmung an der vorderen, von den Stäben a gebildeten Seite des Feuerkastens, und wenn dieselbe gegen die von Farbe zu reinigende Holz- oder andere Fläche gehalten wird, so wird die Farbe schmelzen und sich leicht mit einem Messer abkratzen lassen.
Das Rückschlagventil ρ dient dazu, jeden Rückschlag der im Kasten A befindlichen Feuergase nach dem Schlauch η zu verhindern.
Ferner ist c ein Schiebeblech, welches über dem durchlöcherten Boden liegt und die Oeffnungen desselben mehr oder weniger bedecken kann, zur Regulirung des Feuers im Kasten.
Fig. 5 zeigt eine modificirte Anordnung des Apparates mit Gasheizung. Das Gas- und Luftgemisch wird in dem mit Asbest oder ähnlichem feuerfesten Material gefüllten Kasten verbrannt und durch den Druck der austretenden Gase zur durchbrochenen Vorderwand α geführt. Die Anordnung des eigentlichen Gasbrenners, dessen Düse bei j liegt, ist folgende:
Es ist h das im Handgriff liegende Zuführungsrohr für Gas und Luft; das Gas tritt durch den Schlauch o1 ein; s ist ein Hahn zum eventuellen Abschliefsen des Gases; r ist
eine Erweiterung mit einzelnen Durchbohrungen, durch die der Gasstrom Luft ansaugt, so dafs eine innige Mischung von Gas und Luft und dadurch bei j eine vollständige Verbrennung des Gemisches stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Abbrenn- und Schmelzapparat für Farb- und ähnliche Ueberzüge, bestehend aus einem mit durchbrochener Seite versehenen Heizofen A, der mit Brennmaterial gefüllt wird, und aus einem hinteren Zuführungsrohr h, Schutzblech e, Handgriff g und dem Rückschlagventil p, welches zwischen Zuleitung h und dem Mundschlauch η eingeschaltet ist.
    Bei dem unter i. geschützten Apparat die Abänderung, dafs der Heizbehälter mit feuersicherem Füllmaterial ausgefüllt ist und dafs ihm das Brennmaterial durch das Rohr h zugeführt wird, unter gleichzeitigem Ersatz des Rückschlagventils durch eine Abschlufsvorrichtung 5.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45282D Farbenabbrennapparat Expired - Lifetime DE45282C (de)

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