DE452726C - Handgeraet fuer Leibesuebungen - Google Patents

Handgeraet fuer Leibesuebungen

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DE452726C
DE452726C DES75393D DES0075393D DE452726C DE 452726 C DE452726 C DE 452726C DE S75393 D DES75393 D DE S75393D DE S0075393 D DES0075393 D DE S0075393D DE 452726 C DE452726 C DE 452726C
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Germany
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hand
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DES75393D
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ERICH SURUP
KARL SURUP
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ERICH SURUP
KARL SURUP
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/06User-manipulated weights
    • A63B21/072Dumb-bells, bar-bells or the like, e.g. weight discs having an integral peripheral handle
    • A63B21/0728Dumb-bells, bar-bells or the like, e.g. weight discs having an integral peripheral handle with means for fixing weights on bars, i.e. fixing olympic discs or bumper plates on bar-bells or dumb-bells
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. NOVEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77a GRUPPE
Karl Surup und Erich Surup in Berlin-Lichtenberg.
Handgerät für Leibesübungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1926 ab.
Es sind zur Ausführung von Leibesübungen bereits Handgeräte der verschiedensten Ausführungsart bekannt, die im wesentlichen aus einer oder mehreren Stangen bestehen, an deren Ende Belastungsgewichte vorgesehen sind. Man hat diese verschiedentlich so ausgeführt, daß der Entfernungsabstand der an den Enden der Stangen befestigten Belastungsgewichte beliebig verändert werden kann. Gemäß der neuen Erfindung wird ein Handgerät zur Ausführung von Leibesübungen geschaffen, deren Neuheitsmerkmale darin zu erblicken sind, daß die Belastungsgewichte an einem Ende eines besonderen Rohres angeordnet sind und sich die Rohre selbst teleskopartig ineinanderschieben. Fernerhin werden gemäß der neuen Erfindung in den Rohren an sich bekannte Zugfedern vorgesehen, die an den Ansätzen der Kugel, die in das Innere der Rohre hineinreichen, befestigt werden. Im übrigen sieht die neue Erfindung zum Zwecke eines besseren Angriffs der Hände an je einem der ineinandergesteckten Rohre Streben vor, und ferner werden zum Ausgleich des Rohrumfanges der beiden ineinanderlaufenden Rohrstücke auf das schwächere derselben solche Rohrenden aufgesteckt und befestigt, die einerseits den Unterschied in dem äußeren Rohrdurchmesser ausgleichen und andererseits als Hubbegrenzung dienen. Schließlich sieht die neue Erfindung die Zusammenstellung zweier ausziehbarer und federbelasteter Gewichtsstangen durch Stege vor, so daß diese zu einem rahmenartigen Ganzen verbunden werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung eines solchen Handturngerätes mit nur einem Stabe gezeigt und ferner eine Ausführung eines Doppelstabes mit Stegen verbunden. Es veranschaulichen
Abb. ι eine Seitenansicht einer einzelnen Gewichtsstange mit teilweisem Schnitt,
Abb. 2 Ansicht einer anderen Ausführungsart nach Abb. 1,
Abb. 3 eine Draufsicht auf eine Ausführung eines solchen Stabes in Doppelausbildung in teilweisem Schnitt und
Abb. 4 eine schaubildliche Darstellung schräg von oben auf die Ausbildung nach Abb. 2.
Die einzelne Gewichtsstange besteht aus zwei entsprechend langen teleskopartig ineinander verschiebbaren Rohren α und b. Bei dem Beispiel verschiebt sich das Rohr b, welches einen entsprechend geringeren Durchmesser hat, in dem Rohre a. An dem freien Ende der Rohre α und b ist je eine Kugel d fest oder auswechselbar angeordnet. Wenn man also diese so ausgebildete Kugelstange an· den Enden kurz vor den Kugeln faßt, so hat man nicht nur die Möglichkeit, nach Art der bisherigen .Kugelstangen Übungen zu machen, sondern man kann auch den Abstand der Kugeln bei den verschiedenen Übungen oder während der Übungen verändern; und wird demgemäß die Gewichtsbelastung wäh-
rend der Übungen, soweit jemals Hebelwirkung vorliegt, eine ganz verschiedene sein und dadurch die Muskeln' des Übenden in günstiger Weise verschiedenartig beanspruchen.
Diese Veränderung der Gewichtsbelastung kann noch verbunden werden mit einer Federbelastung. Zu diesem Zwecke ist innerhalb der Rohre eine Feder h angeordnet;
ίο diese Feder h ist beiderseitig mit ösen versehen, die in Haken g eingefügt werden können, welche an Ansätzene der Kugeln« festsitzen. Dadurch sind gleichzeitig die Kugeln auswechselbar und gestatten nach Erfordernis die Anbringung von verschieden schweren Kugeln bei den verschiedenartigen Übungen oder bei jugendlichen oder älteren Turnern. Zum besseren Halten der Kugeln sind diese im Umfang des Ansatzes e mit einer eingedrehten Vertiefung versehen, so daß das Ende/ der Stange in diese Vertiefung hineinreicht und dadurch ein sicherer Halt der Kugeln bewirkt wird. Die Kugeln α haben durch diesen Ansatz und den Zug der Federn ohnehin einen gewissen Halt, können aber durch eine Schraube, Stift bzw. Splint oder eine sonstige Festhaltevorrichtung noch besonders gesichert werden. Es ist hierbei gleichgültig,' ob die in dieser Beschreibung bisher als Kugeln bezeichneten Gewichte eine kugelförmige, linsenförmige oder zylinder-förmige Gestalt besitzen.
Zur Begrenzung des Auseinanderziehens der beiden ineinanderlaufenden Rohre α und b ist hier bei dem Beispiel eine in der Feder entlanglaufende Kordel, Schnur oder ein Draht i vorgesehen, dessen Längenabmessungen so gehalten sind, daß sie ein völliges Auseinanderziehen der beiden Rohre α und b verhindern. Durch entsprechendes Anordnen längerer oder kürzerer Schnur kann natürlich die Auseinanderbewegung der beiden Kugeln geregelt werden. Diese Hubbegrenzung kann aber auch durch jedes andere Mittel, also
z. B. durch Anbringung einer Anschlagschraube auf der Innenseite des Rohres a, die sich in einem Längsschlitz im Rohre b führt, erfolgen, und es kann auch bei einer solchen Einrichtung durch Umsetzen der Anschlagschraube die Hublänge nach Erfordernis geregelt werden. Um einen Umfangsausgleich der beiden Rohrstücke α und b zu erzielen und auch um den Hub beim Zusammenschieben der Rohre zu begrenzen, kann, wie
Abb. ι und 2 zeigt, auf das innere Rohr b ein Rohrstück α1 gesteckt werden, das gegebenenfalls auf diesem befestigt ist.
Gemäß den gezeichneten Beispielen ist eine solche Gewichtsstange kombiniert mit einer zweiten solchen Stange, die in gleicher Weise ausgebildet ist, und diese beiden Stangen sind durch Streben c verbunden. Die eine Strebe c verbindet die beiden Rohre a, während die andere Strebe c die Rohre b verbindet. Auch bei einfachen Stangen (siehe Abb. 2) können zum besseren Angriff der Hände solche Streben c. vorgesehen werden. Die Länge der Verbindungsstreben ist so bemessen, daß man-bequem mit der Hand um diese Strebe c fassen kann und den erforderliehen Spielraum bei den Übungen hat. Die Streben c werden also meist eine Länge haben, die der reichlichen Breite einer normalen Hand entspricht. Bei größerem Durchmesser der Kugeln würde die Länge der Strebe entsprechend größer zu wählen sein.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Handgerät für Leibesübungen, bei dem der Entfernungsabstand der an den Enden der Stange befindlichen Belastungsgewichte o. dgl. beliebig veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
"die Belastungsgewichte (d) an je einem Ende einer besonderen^ Röhre (a und b) angeordnet sind und diese Rohre sich teleskopartig ineinander verschieben lassen.
2. Handgerät nach !Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Rohren vorgesehenen, an sich bekannten Zugfedern (h) an den Kugeln (d) oder deren Ansätzen (e), die in das Ende der Rohre hineinreichen, lösbar und auswechselbar befestigt sind.
3. Handgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum besseren Angreifen der Hände an je einem der ineinander gesteckten Rohre (a, b) Streben (c) angebracht sind.
4. Handgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Umfanges der beiden ineinanderlaufenden Rohrstücke (a, b) auf das schwächere Rohr stück (b) ein Rohrstück (α1) aufgesteckt und befestigt ist und dadurch gleichzeitig eine Grenze bzw. ein Anschlag für das Zusammenstecken der Rohrstücke gegeben ist.
5. Handgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der ausziehbaren und federbelasteten Gewichtsstangen durch Stege (c) zu einem rahmenartigen Ganzen verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES75393D 1926-07-17 1926-07-17 Handgeraet fuer Leibesuebungen Expired DE452726C (de)

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DES75393D DE452726C (de) 1926-07-17 1926-07-17 Handgeraet fuer Leibesuebungen

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DE452726C true DE452726C (de) 1927-11-17

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ID=7505326

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DES75393D Expired DE452726C (de) 1926-07-17 1926-07-17 Handgeraet fuer Leibesuebungen

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DE (1) DE452726C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4461473A (en) * 1982-03-01 1984-07-24 John Cole Weightlifting apparatus
US4986535A (en) * 1989-09-14 1991-01-22 Hull Harold L Variable weight exercise device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4461473A (en) * 1982-03-01 1984-07-24 John Cole Weightlifting apparatus
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