DE45267C - Auslafs für Ventilationsvorrichtungen - Google Patents
Auslafs für VentilationsvorrichtungenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/08—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine neue Ventilationsvorrichtung für Eisenbahnwagen und
Heizungsanlagen jeder Art. Diese Ventilationsvorrichtung besteht ihrem Wesen nach
aus zwei in einander geschobenen, an correspondirenden Stellen kl durchbrochenen, oben
mit Böden versehenen Zargen, von denen die äufsere feststeht, während die andere, innere,
um ihre Achse drehbar ist, wodurch ein Oeffnen und Verschliefsen der durchbrochenen
Zargentheile möglich ist bezw. die Regulirung der ausströmenden Luft stattfinden kann.
Die Böden der Zargen können event, ebenso' durchbrochen sein, wie die seitlichen Flächen
derselben.
Der Verschlufs der Zargen a b unter einander
erfolgt durch stumpfes Aneinanderstofsen der vorstehenden Winkel (Zungen) a' b' und
a" b", Fig. G und H, welche zu beiden Seiten der Ausschnitte an den Zargen angebracht
sind, und deren Stellung zu einander leicht aus der Zeichnung, Fig. C und D, ersichtlich
ist. Der Zweck dieser Winkel (Zungen) ist einestheils, einen genügenden Verschlufs zu ermöglichen,
anderentheils die Berührung der Flächen beider Zargen und daher auch jede unnütze
Reibung derselben an einander zu vermeiden, wodurch deren leichte Dreh- und Verschliefsbarkeit weder durch Staub, noch
durch Schmutz behindert werden kann.
Zwischen beiden Böden liegt, der leichteren Drehbarkeit halber, eine kleine Metallscheibe a'".
Sind die Zargen aus Metall, wie Eisen, Messing u. s. w., so ist es wegen möglichster Vermeidung
der Ausstrahlung von Wärme vortheilhaft, den übrigen Raum zwischen den Böden mit weichem
Stoff i, wie Wolle, Jute, Filz u. s. w., auszufüllen oder diese, wie auch die Innenseite
und die Winkel der Zarge, mit ähnlichem Stoff zu überziehen, wie dies in der Fig. J
ersichtlich gemacht ist. Aufser der Verhinderung der Wärmeausstrahlung erzielt man hierdurch
einen dichteren Verschlufs und vermeidet jedes unnöthige Geräusch durch die Berührung
der Zungen beim Oeffnen und Schliefsen. Es können die beiden Zargen auch doppelwandig
hergestellt und deren Zwischenräume mit irgend einer beliebigen Wärmeschutzmasse ausgefüllt
werden. Der untere Rand der beweglichen Zarge α schliefst vermittelst weichen Stoffes c
an die unbewegliche b an, um ein Durchströmen der Luft zwischen beiden Zargen zu
verhindern. Die unbewegliche, nach unten vorragende, d. h. über die innere vorstehende
Zarge α kann entweder direct auf den Fufsboden zu stehen kommen (wie bei Eisenbahnwagen)
oder auf andere, mit Wärmeschutzmasse g versehenen cylindrischen, viereckigen
oder polygonförmigen Umhüllungen d angebracht werden, dieselben nach oben abschliefsend.
Diese Vorrichtung macht daher Absperrhähne und Ventile bei Eisenbahnwagen und allen anderen Heizanlagen entbehrlich und
ermöglicht continuirliches Heizen, da man je nach Bedürfnifs die Ausströmung der Wärme
durch Oeffnen oder Verschliefsen der Oeffnungen k bezw. Z ermöglichen oder verhindern
kann.
Die Bewegung der drehbaren Zarge b geschieht, wenn es, wie in der Zeichnung angenommen,
die innere ist, mittelst eines an derselben oder an deren zugehörigem Boden be-
festigten Stiftes oder einer Schraube e, welche durch einen Schlitz f in der äufseren Zarge
bezw. deren Boden hindurchragt. Dieser Stift kann, mit einem Knopf versehen, direct von
Hand oder vermittelst gewöhnlicher Zugstangen, Winkel, Hebel u. s. w. auf indirecte mechanische
Art verschoben werden.
Die Form der Vorrichtung kann verschiedenartig sein, cylindrisch (s. Zeichnung), kegelförmig,
polygonförmig u. s. w.
Die Gröfse der Bewegung der drehbaren Zarge richtet sich nach der Gröfse und Anzahl
der Oeffnungen / derselben, während für die Gröfse der Oeffnungen k I der erforderliche
Wärmeconsum mafsgebend ist.
Das Material der Zarge und deren Winkel (Zungen) kann aus geprefstem, gerieftem, ge-Iöthetem,
gefalztem oder gegossenem Metall oder aus Pappe, Celluloid, Papiermache, Filzmasse,
Terracotta, Cement u. s. w. bestehen.
Die Wärmequelle kann entweder aus Heizkörpern , Zellen, Rippenkörpern m, Fig. E
und F, Schlangenrohren u. s. w., die sich im Innern der Vorrichtung befinden und von
einer Centralfeuerstelle aus mit Wärme in Form von Dampf, Warmwasser, Heizluft, Rauchgasen u. s. w. versehen werden, oder
aus schon erwärmter Luft, welche durch Kanäle in den Innenraum der Vorrichtung geführt
wird, bestehen. Zum Schutz sowohl, als auch um ästhetischen Anforderungen zu genügen,
kann die Vorrichtung mit einer entsprechend verzierten gitterförmigen Verkleidung in Ofenoder
anderer Form versehen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An stellbaren Auslässen für Ventilationsvorrichtungen, bei denen durchbrochene Cylinder sich in einander bewegen, die radialen Leisten (a' a" b' b"), welche bei gehörigem Spielraum der Cylinder einen sicheren Schlufs ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45267C true DE45267C (de) |
Family
ID=320450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45267D Expired - Lifetime DE45267C (de) | Auslafs für Ventilationsvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45267C (de) |
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