DE45267C - Auslafs für Ventilationsvorrichtungen - Google Patents

Auslafs für Ventilationsvorrichtungen

Info

Publication number
DE45267C
DE45267C DENDAT45267D DE45267DA DE45267C DE 45267 C DE45267 C DE 45267C DE NDAT45267 D DENDAT45267 D DE NDAT45267D DE 45267D A DE45267D A DE 45267DA DE 45267 C DE45267 C DE 45267C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ventilation devices
outlet
frame
frames
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45267D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. hentschel in Simmering b. Wien, Hauptstr. 57
Publication of DE45267C publication Critical patent/DE45267C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/10Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine neue Ventilationsvorrichtung für Eisenbahnwagen und Heizungsanlagen jeder Art. Diese Ventilationsvorrichtung besteht ihrem Wesen nach aus zwei in einander geschobenen, an correspondirenden Stellen kl durchbrochenen, oben mit Böden versehenen Zargen, von denen die äufsere feststeht, während die andere, innere, um ihre Achse drehbar ist, wodurch ein Oeffnen und Verschliefsen der durchbrochenen Zargentheile möglich ist bezw. die Regulirung der ausströmenden Luft stattfinden kann. Die Böden der Zargen können event, ebenso' durchbrochen sein, wie die seitlichen Flächen derselben.
Der Verschlufs der Zargen a b unter einander erfolgt durch stumpfes Aneinanderstofsen der vorstehenden Winkel (Zungen) a' b' und a" b", Fig. G und H, welche zu beiden Seiten der Ausschnitte an den Zargen angebracht sind, und deren Stellung zu einander leicht aus der Zeichnung, Fig. C und D, ersichtlich ist. Der Zweck dieser Winkel (Zungen) ist einestheils, einen genügenden Verschlufs zu ermöglichen, anderentheils die Berührung der Flächen beider Zargen und daher auch jede unnütze Reibung derselben an einander zu vermeiden, wodurch deren leichte Dreh- und Verschliefsbarkeit weder durch Staub, noch durch Schmutz behindert werden kann.
Zwischen beiden Böden liegt, der leichteren Drehbarkeit halber, eine kleine Metallscheibe a'". Sind die Zargen aus Metall, wie Eisen, Messing u. s. w., so ist es wegen möglichster Vermeidung der Ausstrahlung von Wärme vortheilhaft, den übrigen Raum zwischen den Böden mit weichem Stoff i, wie Wolle, Jute, Filz u. s. w., auszufüllen oder diese, wie auch die Innenseite und die Winkel der Zarge, mit ähnlichem Stoff zu überziehen, wie dies in der Fig. J ersichtlich gemacht ist. Aufser der Verhinderung der Wärmeausstrahlung erzielt man hierdurch einen dichteren Verschlufs und vermeidet jedes unnöthige Geräusch durch die Berührung der Zungen beim Oeffnen und Schliefsen. Es können die beiden Zargen auch doppelwandig hergestellt und deren Zwischenräume mit irgend einer beliebigen Wärmeschutzmasse ausgefüllt werden. Der untere Rand der beweglichen Zarge α schliefst vermittelst weichen Stoffes c an die unbewegliche b an, um ein Durchströmen der Luft zwischen beiden Zargen zu verhindern. Die unbewegliche, nach unten vorragende, d. h. über die innere vorstehende Zarge α kann entweder direct auf den Fufsboden zu stehen kommen (wie bei Eisenbahnwagen) oder auf andere, mit Wärmeschutzmasse g versehenen cylindrischen, viereckigen oder polygonförmigen Umhüllungen d angebracht werden, dieselben nach oben abschliefsend. Diese Vorrichtung macht daher Absperrhähne und Ventile bei Eisenbahnwagen und allen anderen Heizanlagen entbehrlich und ermöglicht continuirliches Heizen, da man je nach Bedürfnifs die Ausströmung der Wärme durch Oeffnen oder Verschliefsen der Oeffnungen k bezw. Z ermöglichen oder verhindern kann.
Die Bewegung der drehbaren Zarge b geschieht, wenn es, wie in der Zeichnung angenommen, die innere ist, mittelst eines an derselben oder an deren zugehörigem Boden be-
festigten Stiftes oder einer Schraube e, welche durch einen Schlitz f in der äufseren Zarge bezw. deren Boden hindurchragt. Dieser Stift kann, mit einem Knopf versehen, direct von Hand oder vermittelst gewöhnlicher Zugstangen, Winkel, Hebel u. s. w. auf indirecte mechanische Art verschoben werden.
Die Form der Vorrichtung kann verschiedenartig sein, cylindrisch (s. Zeichnung), kegelförmig, polygonförmig u. s. w.
Die Gröfse der Bewegung der drehbaren Zarge richtet sich nach der Gröfse und Anzahl der Oeffnungen / derselben, während für die Gröfse der Oeffnungen k I der erforderliche Wärmeconsum mafsgebend ist.
Das Material der Zarge und deren Winkel (Zungen) kann aus geprefstem, gerieftem, ge-Iöthetem, gefalztem oder gegossenem Metall oder aus Pappe, Celluloid, Papiermache, Filzmasse, Terracotta, Cement u. s. w. bestehen.
Die Wärmequelle kann entweder aus Heizkörpern , Zellen, Rippenkörpern m, Fig. E und F, Schlangenrohren u. s. w., die sich im Innern der Vorrichtung befinden und von einer Centralfeuerstelle aus mit Wärme in Form von Dampf, Warmwasser, Heizluft, Rauchgasen u. s. w. versehen werden, oder aus schon erwärmter Luft, welche durch Kanäle in den Innenraum der Vorrichtung geführt wird, bestehen. Zum Schutz sowohl, als auch um ästhetischen Anforderungen zu genügen, kann die Vorrichtung mit einer entsprechend verzierten gitterförmigen Verkleidung in Ofenoder anderer Form versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An stellbaren Auslässen für Ventilationsvorrichtungen, bei denen durchbrochene Cylinder sich in einander bewegen, die radialen Leisten (a' a" b' b"), welche bei gehörigem Spielraum der Cylinder einen sicheren Schlufs ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45267D Auslafs für Ventilationsvorrichtungen Expired - Lifetime DE45267C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE45267C true DE45267C (de)

Family

ID=320450

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT45267D Expired - Lifetime DE45267C (de) Auslafs für Ventilationsvorrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE45267C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1966719C3 (de) Bauplatte mit steuerbarer Wärmeisolierung
DE2917125C2 (de) Heizofen
DE45267C (de) Auslafs für Ventilationsvorrichtungen
DE2163690C2 (de) Sauna-Entlüftungsvorrichtung
DE2107108A1 (de) Gliederkessel mit einer im unteren Teil untergebrachten Brennkammer
DE861453C (de) Rauchgasschieber in Form eines geschlossenen Kastens
DE972926C (de) Heiz- und Kuehleinrichtung mit Strahlungslamellen
DE1613759C3 (de) Kühlvorrichtung für Transformatoren
DE69705969T2 (de) Vorrichtung zur erneuerung der raumluft mit energierückgewinnung
DE1261C (de) Heiz- und Ventilationsofen aus Thon
DE18990C (de) Neuerungen an Zimmeröfen
DE572383C (de) An einen Heizkoerper angeschlossene Vorrichtung zur Lufterneuerung fuer Raeume
CH508860A (de) Stahlradiator
DE206043C (de)
DE102088C (de)
DE69200149T2 (de) Gasbetriebener Wasserrohrkessel.
DE29708053U1 (de) Zweischaliger Kamin
DE359843C (de) Rauchheizofen mit mehreren Kammern
CH264231A (de) Gasheizofen.
DE810072C (de) Raumentlueftungsvorrichtung
DE202014101251U1 (de) Offener Kamin mit eingesetzter Kaminkassette
DE18210C (de) Heizapparat für Wohnungen, Schulen etc
DE2615833A1 (de) Rekuperator
DE2448666C3 (de) Rauchheizkörper
DE76910C (de) Aus einem durchgehenden Heizrohr mit aufgeschobenen Metallplatten bestehender Heizkörper