DE452368C - Kraftuebertragungsgetriebe - Google Patents

Kraftuebertragungsgetriebe

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DE452368C
DE452368C DEE33210D DEE0033210D DE452368C DE 452368 C DE452368 C DE 452368C DE E33210 D DEE33210 D DE E33210D DE E0033210 D DEE0033210 D DE E0033210D DE 452368 C DE452368 C DE 452368C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/08Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
    • F16H47/12Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion the members with orbital motion having vanes interacting with the fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Kraftübertragungsgetriebe. Die Erfindung betrifft ein Kraftübertragungsgetriebe, wie ein solches in der englischen Patentschrift Nr. 21o 8o8 beschrieben und dort in den Ab. 3b und 4 zur Darstellung gebracht ist und eine Anzahl von Schaufeln oder Flügeln aufweist, die durch ein Planetengetriebe miteinander in Verbindung stehen, welches im nachstehenden als »Ausgangsgetriebe« bezeichnet wird. Es ist auch von dem Erfinder bereits eine abgeänderte Ausführungsform mit einem zusätzlichen Planetengetriebe zu dem erstbesprochenen Ausgangsgetriebe vorgeschlagen worden, um einen bestimmten oder zwangläufigen niedrigen Antrieb zu erzielen, welcher zweckmäßig selbsttätig in Wirkung tritt, wenn der Widerstand gegen Drehen des angetriebenen Organes ein solcher ist, daß für gewöhnlich die Planetenräder des Ausgangsgetriebes um das Planetensonnenrad dieses Getriebes kreisen, ohne das letztgenannte Sonnenrad zu drehen. Das zusätzliche Getriebe schließt ein Sonnenrad ein, welches einen geringeren Durchmesser hat als das Sonnenrad des Ausgangsgetriebes, und welches unter Verwendung eines Sperrwerkes nur in einer Richtung sich zu drehen vermag. Auf den die Schaufeln tragenden Wellen sitzen fest Planetenräder, die mit dem zusätzlichen oder kleineren Sonnenrad in Eingriff stehen und demzufolge einen größeren Durchmesser besitzen als die Planetenräder des Ausgangsgetriebes. Die Umschließungstrommel kann drehbar sein und mit dem- Ausgangssonnenrad in fester Verbindung stehen, und das zusätzliche Sonnenrad kann fest auf einer Hülse angebracht sein, die aus der Trommel herausragt und ein Sperrad trägt, zwischen dessen Zähne eine an einem geeigneten festen Punkt drehbare Sperrklinke eingreift.
  • Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das zusätzliche Sonnenrad und die genannte Umschließungstrommel fest auf der Antriebswelle sitzen- und das Ausgangssonnenrad fest auf der angetriebenen Welle sitzt, während die seitlichen Scheiben oder Armkreuze, die die Wellen zur Aufnahme der beiden Sätze von Planetenrädern tragen, weder mit der antreibenden noch mit der angetriebenen Welle fest verbunden sind. Diese Seitenplatten oder Armkreuze stehen vielmehr unter der Einwirkung eines Sperrwerkes, welches wie vorher besprochen angeordnet ist, oder unter der Einwirkung einer weiter unten beschriebenen Bremse.
  • Die Vorteile der neuen Anordnung gegenüber derjenigen ähnlicher bekannter Einrichtungen, etwa nach Abb-. r, bestehen im wesentlichen darin, daß eine größere Drehkraft übertragen werden kann und das Getriebe eine größere Leistungsfähigkeit aufweist, d. h. daß ein geringerer Kraftverlust, wie er durch Wärmentwicklung entstehen würde, sich ergibt. Diese Vorteile ergeben sich daraus, daß die Trommel infolge ihrer unmittelbaren Verbindung mit der Antriebswelle stets mit der vollen Geschwindigkeit läuft, anstatt mit einer veränderlichen Geschwindigkeit der angetriebenen Welle nach der Anordnung nach Abb. i, so daß die Zentrifugalkraft zum Umschleudern der Flüssigkeit nach der Umfläche rler Trommel hin voll ausgenutzt wird. Ferner wird, sobald ein Widerstand gegen die Drehbewegung durch die angetriebene Welle so weit angewachsen ist, daß die Geschwindigkeit eine geringere wird als die der treibenden Welle, die Drehbewegung der Flügel, da das Armkreuz weder mit der treibenden noch mit der angetriebenen Welle fest verbunden ist, eine solche Richtung annehmen, daß die in der Nähe der Umfläche der Trommel befindlichen Teile sich im entgegengesetzten Sinne zu der der Trommel bewegen und somit auch zu der der Flüssigkeit, die von der Trommel mitgerissen wird. Bei der Anordnung nach Abb. i verläuft die entsprechende Bewegung der Flügel in gleicher Richtung wie die der Flüssigkeit, so daß sich infolge Verringerung der Reaktion zwischen ihnen auch eine solche der übertragenen Drehkraft ergibt. Die erhöhte Übertragung der Drehkraft wird ferner mit einem geringeren Kraftverlust ausgeführt, da die Temperaturerhöhung im Verhältnis zu der der Anordnung nach Abb, i klein ist.
  • An Stelle des genannten Sperrwerkes können erfindungsgemäß eine Bremstrommel und ein Bremsband oder Bremsbacken in Anwendung kommen. Das Bremsband oder die Bremsbacken können mit Hilfe eines Huborganes selbsttätig angezogen werden, wenn das zusätzliche Sonnenrad das Bestreben zeigt, in entgegengesetzter Richtung zu der Antriebswelle sich zu drehen, oder es können gewünschtenfalls auch das Bremsband oder die Bremsbacken mit Hilfe eines Hand- oder Fußhebels angezogen werden.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt einen Schnitt der abgeänderten Ausführungsform des Getriebes, wie sie vorher in Vorschlag gebracht worden ist. Ab. 2 zeigt die Endansicht der Bremseinrichtung und Abb.3 eine ähnliche Ansicht wie Abb. i des nach der Erfindung eingerichteten Getriebes.
  • Bei der in Abb. i gezeigten Bauart sitzt die Trommel i, die eine gewisse Menge von Flüssigkeit (beispielsweise Glyzerin) erhalten kann, lose auf der Welle 2, und von einer Anzahl Wellen 3 sind zwei mit Flügeln q. ausgestattet. Die Wellen 3 werden drehbar von Seitenplatten oder Armkreuzen 5 und 6 getragen, die bei der Bauart nach Abb. i auf der Welle 2 fest sitzen, beispielsweise unter Vermittlung von Keilen. Auf den Schaufelwellen 3 sitzen fest die Ausgangsplanetenräder g, welche mit dem zugehörigen Sonnenrad 8 im Eingriff stehen, das fest mit einer der Endwandungen ja der Trommel i in Verbindung steht.
  • Bei der bereits in Vorschlag gebrachten Ausführungsform (Abb. i) trägt jede Welle 3 fest ein zusätzliches Planetenrad 12, das mit dem zusätzlichen Sonnenrad 13 in Eingriff steht. Letzteres besitzt einen kleineren Durchmesser als das Ausgangssonnenrad 8, und die zusätzlichen Planetenräder 12 erhalten daher einen größeren Durchmesser als die vorher genannten Planetenräder g. Das genannte zusätzliche Sonnenrad 13 ist mit einer Hülse 14 fest verbunden, die nach außen durch die Endwandung ja der Trommel i durchragt und mit einem Sperrad 15 in weiterer Verbindung steht, in dessen Zähne eine Sperrklinke 16 eingreift, die an einem geeigneten festen Punkt drehbar sitzt. Angenommen, der Widerstand, den die Schaufeln q. der Drehbewegung entgegensetzen, wird ausgeglichen durch den Widerstand der Drehbewegung des Ausgangssonnenrades 8, so werden die Planetenräder g, ohne sich selbst zu drehen, das Sonnenrad 8 mitnehmen, und dieses wird also mit gleicher Geschwindigkeit sich drehen wie das Antriebsorgan, wobei auch die Planetenräder 12 des zusätzlichen Getriebes um das Sonnenrad 13 herumbewegt werden, mit dem sie in Eingriff stehen. Das Sperrad 15 und die Klinke 16 sind hierbei so angeordnet, daß sie die beschriebene Bewegung in der Einrichtung zulassen. Nimmt jedoch der Widerstand des Sonnenrades 8 bei dessen Drehung zu und auch die rollende Bewegung der Planetenräder g um das Sonnenrad 8 gleichfalls zu, so wird ein Punkt erreicht, in dem die zusätzlichen Planetenräder 12, welche einen größeren Durchmesser besitzen als die Ausgangsplanetenräder g, das Bestreben haben, das zusätzliche Sonnenrad 13 in entgegengesetzter Richtung zu drehen. Das letztgenannte Sonnenrad kann jedoch in dieser Richtung sich nicht drehen, da es durch die Klinke 16 festgehalten wird. Es ergibt sich somit, daß unter diesen Umständen infolge des verschiedenen übersetzungsverhältnisses der beiden Getriebe das Sonnenrad 8 zwangläufig gedreht wird, aber mit einer geringeren Winkelgeschwindigkeit im Verhältnis zu der Winkelgeschwindigkeit des Antriebsorgaties einschließlich der Armkreuze 5 und 6, der Flügel q. und der Planetenräder 3. Als abgeänderte Ausführungsweise kann die Trommel i festgehalten werden, in welchem Falle das Sonnenrad 8 mit einem Flansch fest verbunden sein kann, der an einer hohlen, aus der Trommel herausragenden Welle angebracht ist, wobei die treibende Kraft dieser Hohlwelle entnommen wird. Da bei dieser Ausführungsform die Trommel fest auf der Hülse oder Hohlwelle 14 sitzt, kÖnnen das Sperrad 15 und die Klinke 16 in Fortfall kommen, und auf der Trommel kann eine andere Klinke angebracht werden, die (las zusätzliche Sonnenrad 13 zu erfassen vermag, oder das genannte Sonnenrad kann auch in zwei Teile geteilt werden, nämlich einen äußeren gezahnten -Ring und einen inneren Vollteil, der mit der Trommel fest verbunden ist, während beide Teile eine Zwischenverbindung durch irgendeine geeignete Freilaufanordnung erhalten. Wird die Trommel fest angeordnet, so kommen die Nuten i i (Abb. i) (oder nach innen -vorragende Schaufeln oder Rippen der Trommel) zweckmäßig in Fortfall.
  • Bei der in Abb..2 gezeigten Bauart, die' den Ersatz eines gewöhnlichen Sperrwerkes (Zahnrad und Klinke), wie in den Abb. i und 3 angedeutet ist, zwecks Ermöglichung einer allmählicheren Veränderung der Übertragung darstellen soll, ist auf der Hülse oder Hohlwelle 14 durch Keile oder sonstwie eine Bremstrommel 17 befestigt, die mit einem Bremsband 18 in Zusammenwirkung treten kann. Das eine Ende dieses Bandes ist durch einen Bolzen oder Stift i9 an einem Arm eines Hebels 2o festgelegt, der an einem Zapfen 2i einer festen Stütze drehbar angebracht ist. Das andere Ende des Bremsbandes wird durch eine Stange 22 mit dem anderen Arm des letztgenannten Hebelendes verbunden. Der letztgenannte Arm dieses Hebels besitzt eine verhältnismäßig große Länge und kann von einem Hebel 23 erfaßt werden, der bei 23a an einem festen Teil drehbar sitzt. Der Hebel 23 besitzt ein vorragendes Ende 24, das mit einem Hubstück auf der Bremstrommel 17 zusammen in Wirkung treten kann. Beginnt somit das Sonnenrad 13 in der Pfeilrichtung (Abb. 2) sich zu drehen, so erfaßt der abgesetzte Teil 26 des Hubstückes das vorragende Ende 24 des Hebels 23 und veranlaßt dessen Ausschwingen, wodurch der Hebel 2o sich derart bewegt, daß das Bremsband 18 angezogen wird. und demzufolge eine weitere Drehung des Sonnenrades 13 in der genannten Richtung verhindert wird. Die Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung wird jedoch zugelassen, da das Hubstück 25 lediglich ein Ausschwingen des Hebels 23 entgegen dem Zeiger einer Uhr veranlaßt, ohne daß das Bremsband angezogen wird. An Stelle der in Abb. i gezeigten selbsttätigen Hubanordnung mit Klinke und Sperrad kann eine Bremse, wenn dieses gewünscht wird, durch einen Handhebel oder einen Fußhebel angezogen werden. So kann beispielsweise der Hebel 2o so verlängert werden, daß ein Handhebel entsteht, wie in Abb.2 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist.
  • Bei der in Abb,. 3 gezeigten Ausführungsform ist das zusätzliche Sonnenrad 13 fest auf der Welle 2 angebracht, wie dies auch mit der Trommel i geschieht, während das Ausgangssonnenrad 8 fest mit der Welle 2a verbunden ist. Die seitlichen Scheiben oder Armkreuze 5 und 6, welche die die Schaufeln 4 und zwei Sätze Planetenräder 9 und 12 fest aufnehmenden Wellen 3 tragen, sind weder mit der Welle 2 noch mit der Welle 2a verbunden. Die eine Seitenplatte oder Scheibe sitzt fest auf der Hülse oder Hohlwelle 6a, die durch die Endwandung ia der Trommel i herausragt und ein Sperrad 6b. trägt. Eine nicht dargestellte, mit diesem Sperrad in Eingriff kommende Klinke wirkt in derselben Weise wie die Klinke 16 der Abb. i. An Stelle dieses Sperrwerkes (Abb. 3) kann auch eine selbsttätige, durch eine Hubvorrichtung in Tätigkeit gesetzte Bremse in Anwendung kommen, wie oben beschrieben (oder auch eine von Hand bewegte Bremse), wobei die Bremstrommel das Sperrad 6b ersetzt, wie mit Bezug auf Abb. 2 beschrieben.

Claims (2)

  1. PATPNTANsPRücHP: i. Kraftübertragungsgetriebe mit Umlaufrädern, deren Geschwindigkeit j e nach dem Widerstande durch unter der Zentrifugalwirkung einerFlüssigkeit stehende Umlaufkörper geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Sonnenrad (13) und die Umschließungstrommel (i) fest mit der Antriebswelle (2) verbunden sind und das Ausgangssonnenrad (8) fest auf der angetriebenen Welle (2a) sitzt, während die seitlichen Tragplatten oder Armkreuze (5 und 6) der die beiden Sätze Planetenräder (9 und l2) tragenden Wellen (3) weder mit der treibenden noch mit der angetriebenen Welle in fester Verbindung stehen, jedoch durch eine an sich bekannte Hemmvorrichtung gezwungen werden, nur in der einen Richtung sich zu drehen.
  2. 2. Kraftübertragungsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Platten oder Armkreuze (5 und 6, Abb. 3) - in der einen Richtung durch ein Sperrwerk oder eine Bremse gegen Drehung gesichert werden können.
DEE33210D 1924-10-28 1925-10-22 Kraftuebertragungsgetriebe Expired DE452368C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130239B (de) * 1952-04-30 1962-05-24 Equip Minier S A R L Soc D In Abhaengigkeit von uebertragenen Drehmoment schaltendes Anlass- und Abstellgetriebe fuer Arbeitsmaschinen
US10677337B2 (en) * 2017-05-16 2020-06-09 Weihai Tuanzhong Transmission Co., Ltd. Continuously variable transmission
US10677335B2 (en) * 2017-05-16 2020-06-09 Weihai Tuanzhong Transmission Co., Ltd. Continuously variable transmission
US20220243795A1 (en) * 2019-02-21 2022-08-04 Weihai Tuanzhong Transmission Co., Ltd. Continuously variable transmission

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US11603914B2 (en) * 2019-02-21 2023-03-14 Weihai Tuanzhong Transmission Co., Ltd. Continuously variable transmission

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