DE452121C - Zur Erzeugung von Hochspannung fuer elektrische Gasreinigung bestimmtes Verfahren - Google Patents

Zur Erzeugung von Hochspannung fuer elektrische Gasreinigung bestimmtes Verfahren

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DE452121C
DE452121C DEO15188D DEO0015188D DE452121C DE 452121 C DE452121 C DE 452121C DE O15188 D DEO15188 D DE O15188D DE O0015188 D DEO0015188 D DE O0015188D DE 452121 C DE452121 C DE 452121C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques

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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zur Erzeugung von Hochspannung für elektrische Gasreinigung bestimmtes Verfahren. Die bisher allein bei der elektrischen Gasreinigung gebräuchliche Erzeugung der Hochspannung geschieht in einem Transformator. Da dieses für kleinere Anlagen zu teuer wird, so konnte sich bisher die elektrische Gasreinigung nicht in Privat- und Wirtschaftsräumen einführen, obwohl hierfür ein großes Bedürfnis vorliegt. Die Erfindung gibt einen neuen Weg für derartige Kleinanlagen.
  • Man hat schon versucht, hochgespannten Gleichstrom durch eine Anzahl hintereinandergeschalteter Kapazitäten zu erzeugen, welche durch ein Schaltwerk einzeln nacheinander aufgeladen werden. Diese Einrichtung hat sich aber für elektrische Gasreinigungen nicht einführen können. weil man dabei eine teuere Gleichstrom- oder Wechselstromdynamomaschine verwenden mußte. Nun kann man, aber mit einem magnetischen Zündungsapparat, wie man ihn an jedem Automobil findet, eine Spannung von 8 ooo bis 13 ooo Volt erzeugest. Diese Spannung reicht aber nicht für elektrische Gasreinigungen im allgemeinen aus, ganz abgesehen davon, daß derartige Magnetapparate Wechselstromstöße liefern, welche außerdem von ganz kurzer Dauer sind. Da der Magnetzünder ein billiges Massenfabrikat ist und man mit ihm mittels vier Kondensatoren schon eine für die elektrische Gasreinigung genügende Spannung erzeugen kann, so bietet er ein billiges und zuverlässiges Mittel zur Erzeugung der Hochspannung. Wie die Abbildung zeigt, bringt man a$ einem derartigen Magnetzünder, der für vier Zündkerzen bestimmt ist, an der Schaltwelle zwei umlaufende Kontakte an. A-B ist die Schaltwelle des Magnetzünders. Die Leitung i i gibt bei. einer Umdrehung, die vier Kontakte 5, 6, 7 und 8 und die Leitung i o die Kontakte i, z, 3, ¢. Die Leitung i i ist mit dem die Hochspannung erzeugenden Leitungsende verbunden, während io an das Gehäuse des Magnetzünders angeschlossen ist. In der gezeichneten Stellung wird der Kondensator C1 geladen, nach einer Vierteldrehung kommt ein Stromstoß in entgegengesetzter Richtung, über 6 kommt eine negative Ladung auf den Kondensator C2, der über a mit denn Magnetgehäuse verbunden ist. Nach der nächsten Vierteldrehung kommt wieder ein Stromstoß wie in der Ausgangsstellung i, 5. 3 wird negativ, ; positiv, es wird so der Kondensator C3 aufgeladen. Die nächste Stromentladung kommt analog auf den Kondensator C4. Es erfolgt also eine regelmäßige Aufladung der vier Kondensatoren abwechselnd. Bei H kann die Sprühelektrode in bekannter Weise angeschlossen werden, während der positive Pol von C4 geerdet wird; man erhält auf diese Weise die vierfache Spannung in die elektrische Kammer. Liefert der übliche Magnetzünder 8 5oo Volt, so erhält man für,die Gasreinigung eine Gleichstromspannung von' 34000 Volt. Will man noch höhere Spannung; so kann man analog den Magnetzünder für sechs Zündkerzen nehmen und sechs. Kondensatoren damit laden. Es ist so nach oben das Verfahren nicht begrenzt. Natürlich muß der ganze Magnetapparat isoliert aufgestellt werden und auch sein Antrieb durch eine isolierte Stange oder einen isolierenden Riemen erfolgen, was keinerlei technische Schwierigkeiten bereitet. Dies ist durch das Isolierstück 9 in, der Zeichnung angedeutet. Auch bei elektrostatischen Scheidern liegt ein gleiches Bedürfnis vor. Hier kommt es überhaupt nur darauf an, eine konstante Spannung zu erhalten, da ein iStromverbrauch nicht vorhanden ist. Man kann in. diesem Falle also sehr kleine Kondensatoren verwenden. Man hat hierdurch gleichzeitig den Vorteil, daß die Energie nur in begrenzter Höhe erzeugt wird, nämlich nicht mehr, als der kleinste der vorhandenen Kondensatoren: Kapazität besitzt. Bei einem eintretenden Kurzschluß kann also nur diese Elektrizitätsmenge durch den Kurzschluß fließen. Man hat es in der Hand, die Energie so niedrig zuhalten, daß jede elektrische Zündung unmöglich ist. Dieses ermöglicht es, daß die Erfindung in solchen Betrieben zur Anwendung kommen kann, für welche Feuer- und Explosionsgefahr besteht, wie z. B. für die Getreidemühlen. Dabei hat man gleichzeitig die Annehmlichkeit, daß der elektrische Schlag bei zufälliger Berührung so gering wird und daß er nicht unangenehm empfunden wird. Die Erfahrung hat gezeigt, daß man erfindungsgemäß jede Explosions- und Lebensgefahr ausschließen kann. '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zur Erzeugung von Hochspannung für elektrische Gasreiniger bestimmtes Verfahren, bei welchem mehrere hintereinandergeschaltete Kondensatoren nacheinander mit Niederspannung aufgeladen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederspannung durch einen Magnetzünder erzeugt wird. z. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens, nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Verwendung derart kleiner Kondensatoren, daß nur statische Spannungen ,ohne nennenswerte Stromstärke erzeugt werden.
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