AT203289B - Zündvorrichtung für gasförmige und/oder flüssige Brennstoffe - Google Patents

Zündvorrichtung für gasförmige und/oder flüssige Brennstoffe

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AT203289B
AT203289B AT373157A AT373157A AT203289B AT 203289 B AT203289 B AT 203289B AT 373157 A AT373157 A AT 373157A AT 373157 A AT373157 A AT 373157A AT 203289 B AT203289 B AT 203289B
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Smitsvonk Nv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P3/00Other installations
    • F02P3/06Other installations having capacitive energy storage
    • F02P3/08Layout of circuits
    • F02P3/0807Closing the discharge circuit of the storage capacitor with electronic switching means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zündvorrichtung für gasförmige und/oder flüssige Brennstoffe 
Die Erfindung betrifft eine elektrische   Zündvor-   richtung für   gasförmige   sowie für flüssige Brennstoffe und wird z. B. für Gasturbinen, ölgeheizte Kessel u. dgl. verwendet. Solche Zündvorrichtungen werden gewöhnlich an ein Wechselstromnetz angeschlossen, dessen Spannung auf einen höheren Wert auftransformiert wird, der ausreicht, um in einer an die   SekundärwickLung   des Transformators angeschlossenen, im wesentlichen aus zwei Elektrodenspitzen gebildeten Strecke elektrische Funkenentladungen zu erzeugen. 



   Diese Anlagen haben den Nachteil mit lebensgefährlichen Spannungen zu arbeiten und dass das Zünden des   Brenngemisches     nicht mit genügender   Sicherheit   erfolgt ; dadurch, dass   die Zündelektroden durch Verbrennungsrückstände zur Verschmutzung neigen, werden die Funken schwächer oder sie entstehen überhaupt nicht mehr. Ferner besteht für manche Anwendungen die Gefahr, dass bei hohen   LuftgjeschwindEgkeiten   der hochgespannte, auf induktivem Wege gebildete Funke 'ausgeblasen wird. 



   Die Erfindung schafft eine elektrische Zündivor-   richtung grosser Zuverlässigkeit und arbeitet   mit einer ungefährlichen Zündspannung. 



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung vermeidet diese Nachteile, wozu von einer Anlage ausgegangen wird, die mit einem an eine Stromquelle angeschlossenen Transformator, der einen Zündkondensator auflädt, arbeitet. Erfindungsgemäss kennzeichnet sich die vorliegende Vorrichtung dadurch, dass dem Ladekreis des Kondensators ein Schaltorgan zugeordnet ist, das bei allmählichem Steigen der Spannung und bei Abnehmen des Ladestromes, unter einen vorbestimmten Grenzwert schaltet, wodurch der'Kondensator mit einer NiederspannungsZündkerze verbunden und zur zündenden Entla-   dung veranlasst   wird, worauf das Schaltorgan in seinen Ausgangszustand   zurückkehrt.   An sich ist es in der Elektrotechnik bekannt, einen Kondensator mit einem Relaissystem, also einem Schaltorgan, so zu koppeln,

   dass Ladung und Entladung des Kondensators in   Abhängigkeit   vom Ladezustand mittels des Relais gesteuert werden, aber man hat diese Einrichtungen   nioht zuc Steuerung   von Zündanlagen verwendet. Auch vorliegenden Falles kann das Schaltorgan ein Relais sein, das entweder in Serie oder parallel zum Kondensator liegt. In dem Ladekreis, in dem ein Gleichrichter enthalten ist, kann ein Widerstand in Reihe mit dem Kondensator geschaltet sein, dessen Grösse die Zahl der   zu   erzeu- 
 EMI1.1 
 hang mit dem Kapazitätswert des Kondensators erfolgen kann.   Auch'kann parallel zuT. Sekundärwick-   lung des Transformators über einen Gleichrichter ein sogenannter   Mutterkondensator   geschaltet sein. 



  Soll die Vorrichtung durch eine Gleichstromquelle gespeist werden, so wird in gebräuchlicher Weise in den Primärkreis des Transformators ein periodisch wirkender Unterbrecher oder eine Summervorrichtung gelegt. 



   Die Efindung wird an Hand der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. 



   In Fig. 1 ist 1 ein primär an ein Weohselstromnetz angeschlossener   Transformator mit Primärwick-   lung 2 und   Sekundärwicklung   3, deren Spannungimpulse über einen Gleichrichter 4 und die Wick- 
 EMI1.2 
 kann ein Widerstand 6 aufgenommen sein, dessen Wert die Impulsanzahl ,bestimmt. Parallel zum Zündkondensator 12 (kann ein Mutterkondensator 5 geschaltet sein. Der Anker 8 des Relais wird durch eine Feder 11 in eine Stellung gezogen, so dass in der Ruhelage die Kontakte 9 und 10 geschlossen sind und der Kondensator 12 mit der Zündkerze 13 verbunden ist. 



   Wenn Stromimpulse durch die Wicklung 7 fliessen, wird der Anker 8 angezogen und der Kondensator 12 aufgeladen. Wenn die Ladung des Kondensators einen bestimmten Wert erreicht hat, wird die Erregung der Wicklung 7 so gering werden, dass die Zugkraft der Feder 11 die magnetische Anziehungskraft überschreitet, so dass der Anker zurückfällt, die Kontakte 9 und 10 geschlossen werden und der Kondensator 12 sich über die Zündkerze 13 entlade. 



   Gemäss Fig. 2 ist die Magnetspule 7 parallel an den Zündkondensator 12 geschaltet und es sind die Kontakte 9 und ! 10 in der Ruhelage geöffnet. 



  Wenn der Kondensator 12 geladen wird, wird die Stromstärke in den Kreisen 3, 4, 6 und 12   abneh-   

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 EMI2.1 
 wird als die Zugkraft der Feder 11, wird das Relais anziehen, es. werden die Kontakte 9 und 10 geschlossen und der Kondensator 12 kann sioh über die Zündkerze 13 entladen. 
 EMI2.2 
 :1. Elektrische   Zündvorrichtung   für gasförmige und/oder   flüssige : Brennstoffe,   insbesondere zur Verwendung bei Gasturbinen, Ölfeuerungen od. dgl., mit einem an eine Stromquelle angeschlossenen Transformator, der einen Zündkondensator auflädt, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ladekreis des 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan ein eleiktroma- gnetisahes Realis ist, dessen Magnetwicklung in Reihe mit dem Kondensator liegt, derart, dass beim Aufladen des Kondensators bis auf den Grenzwert die Schaltkontakte, von denen einer mit der Zünd- kerze verbunden ist, geöffnet gehalten werden.
    3.. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan ein elektromagnetisches Relais ist, dessen Wicklung parallel zum Kondensator liegt, demrt, dass beim Aufladen des Kondensators bis auf den Grenzwert die Schaltkontakte, von denen einer mit der Zündkerze ver- bunden ist, offen gehalten werden, um nach Erreichen des genannten Grenzwertes zu schliessen.
    : 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen ! l, bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ladekreis des Kondensators'ein mit. einem Gleichrichter in Reihe geschaltete@@Widerstand enthalten ist, dessen Wert in. Verbindung mit dem Kapazitätswert des'Konden- sator, die Zahl der zu erzeugenden Funken bestimmt. EMI2.4
AT373157A 1956-06-06 1957-06-06 Zündvorrichtung für gasförmige und/oder flüssige Brennstoffe AT203289B (de)

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