DE452000C - Herstellung von Kupplungsgliedern mit einem Auge oder zwei Augen fuer Grubenfoerderwagen - Google Patents
Herstellung von Kupplungsgliedern mit einem Auge oder zwei Augen fuer GrubenfoerderwagenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/74—Making machine elements forked members or members with two or more limbs, e.g. U-bolts, anchors
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Description
- Herstellung von Kupplungsgliedern mit einem Auge oder zwei Augen für Grubenförderwagen. Die bekannten Kupplungsglieder für Grubenförderwagen, bei welchen von der Ebene des Kupplungsgliedes rechtwinklig ein Hammerkopf abgebogen ist, haben den Übelstand, daß das Kettenglied durch das Gewicht des abstehenden Hammerkopfes im Hange in eine Schräglage gezogen wird. Der Hammerkopf kommt dadurch zu weit nach unten, und es liegt die Gefahr vor, daß dieser sich an Gleisbohlen, Kettenbahnen, Schachtzimmerungen u. dgl. fängt, wodurch Störungen und Schädigungen entstehen. Man hat versucht, diesem Übelstande abzuhelfen, indem man die Öse aus einem besonderen, an die Fläche des Kupplungsgliedes angesetzten -Teil herausbildet, und zwar war dieser Teil so auf die Fläche des Kupplungsgliedes aufgesetzt, daß es in gleicher Richtung mit dem Hammerkopf nach derselben Seite zu verlief, so daß also bei dieser öse das Gleichgewicht 'hergestellt war und der Hammerkopf auch im Hange wagerecht blieb. Diese Kupplungsglieder sind aber sehr umständlich herzustellen und haben den Fehler, daß Schweiß- oder Ansatzstellen entstehen, welche die Verwendbarkeit und die Lebensdauer solcher Glieder sehr beeinträchtigen.
- Durch die Erfindung werden die bisherigen Übelstände bei der Herstellung und die Fehler der Fertigware vermieden.
- Die Erfindung besteht darin, daß das Rohstück zur Anfertigung des Kupplungsgliedes derart im Gesenk geschlagen wird, daß durch einfaches Umbiegen bestimmter Teile eine oder beide Ösen für den Schäkel einseitig, und zwar nach der Seite, nach welcher der Hammerkopf ausladet, aus der Ebene des eigentlichen Kupplungsgliedes herausstehen. Es wird also im Gesenk ein flaches Arbeitsstück geschlagen, und aus dieser dem Arbeitsstück gegebenen Form -,werden weitere Formungen nur nach einer Seite vorgenommen. Dadurch steht das Auge nach dieser Seite aus der Ebene des Arbeitsstückes heraus und kommt dadurch in eine Lage, die den Gewichtsausgleich der Kupplung bewirkt und ein Herausziehen der Kupplung aus dem glatten Rand durch das Gewicht des Hammerkopfes unmöglich macht. In dem Arbeitsstück, welches im Gesenk geschlagen wird, ist also die Form des Auges oder der Augen ;schon herausgebildet, und lediglich durch Umbiegen der äußeren halben Rundung der Augen werden diese aus der Ebene des Kupplungsgliedes herausgebracht.
- Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der nach diesem Verfahren herzustellenden Kupplungsglieder mit einem und zwei Augen dargestellt. Es zeigt: Abb. i eine Aufsicht der im Gesenk geschlagenen Grundform mit zwei getrennten Augen, Abb. a eine Seitenansicht von Abb. i, Abb. 3 eine Aufsicht gemäß Abb. i nach dem Umbiegen des einen Auges um 9o°, Abb. 4 eine gleiche Ansicht nach dem Einknicken des umgebogenen Auges, Abb. 5 eine Ansicht der Kupplung mit den zwei fertig hergerichteten Augen, Abb.6 eine Seitenansicht der Abb. 5 mit dem Hammerkopf, Abb. 7 eine Aufsicht einer im Gesenk geschlagenen Grundform mit zwei zusammenhängenden Augen, Abb. 8 eine gleiche Aufsicht eines Werkstückes mit einem Auge, Abb. g eine Ansicht gemäß Abb. 8 mit denn fertiggestellten Auge und Abb. io eine Seitenansicht von Abb. g mit dem Hammerkopf.
- Gemäß Abb. i wird das Kupplungsglied a derart im Gesenk geschlagen, daß die Augen b und b1 getrennt in einer Ebene mit dem Glied a liegen. Hierauf wird das Auge. b um die Linie x um go° winklig nach oben gebogen, wobei durch Strecken auf der Linie y dieses in die Senkrechte zum Glied a gebracht wird (Abb.3). Hierauf wird das Auge b bei z derart eingeknickt, daß dessen Durchgang c senkrecht zur Mitte des Gliedes a liegt, während das Langloch cl schräg nach außen verläuft. Das Auge deckt sich nunmehr, von vorn gesehen, mit der Grundform des stehengebliebenen Schenkels (Abb.4). In gleicher Weise wird das Auge b1 auf der Linie x1 unter gleichzeitigem Strecken bei y1 um go° hochgebogen und hierauf eingeknickt, so daß beide Augen nebeneinanderliegend senkrecht auf dem Gliede a stehen (Abb. 5). Die Einknickung der Augen b, b1 wird durch Strecken erreicht, wobei sich die Streckung vornehmlich auf den Werkstoff seitlich von den Langlöchern cl verteilt. Der Schenkel d mit dem Hammerkopf e wird alsdann in zweckentsprechender Weise rechtwinklig abgebogen (Abb. 6). Wird nun der Schäkel f (Abb. 6) in die Augen b, b1 eingehängt, so hängt die Kupplung infolge des Gewichtsausgleiches senkrecht herunter, wobei der Hammerkopf e mit dem Schenkelteil dl in der Ebene parallel zur Fahrbahn liegt.
- In Abb. 7 ist eine im Gesenk geschlagene Grundform a1 dargestellt, deren Augen b2 und b3 nicht getrennt, sondern zusammenhängend ausgeschmiedet sind. Das Umbiegen und Einknicken der Augen erfolgt in gleicher Weise wie bei den getrennten Augen.
- Die Abb.8, g und io zeigen ein Kupplungsglied mit einem Auge, wobei das Auge b4 von der Mitte des Gliedes a2 nach rechts oder links ausladet. Bei dieser im Gesenk geschlagenen Grundform wird das Auge bl um go° um die Linie x2 hochgebogen und hierauf bei z1 eingeknickt (Abb. g), so daß gleichfalls ein Gewichtsausgleich durch Verlegen des Auges b4 auf den Hammerkopf e1 zu erreicht wird (Abb. i o) .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kupplungsgliedern mit einem Auge oder zwei Augen für Grubenförderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem flach geschmiedeten Arbeitsstück (a, a1, a2) die äußeren Augenrundungen (b, b1, b3, bl) nach oben schräg zueinander und zur gemeinschaftlichen Mitte um go° nach derjenigen Seite umgebogen werden, nach welcher auch der Hammerkopf herumgebogen wird, worauf durch Einknicken der umgebogenen Augenbogen (b, b1, b3, b4) der obere Teil der letzteren in parallele Richtung zur Längsachse des Kupplungsgliedes gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK100863D DE452000C (de) | 1926-09-25 | 1926-09-25 | Herstellung von Kupplungsgliedern mit einem Auge oder zwei Augen fuer Grubenfoerderwagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK100863D DE452000C (de) | 1926-09-25 | 1926-09-25 | Herstellung von Kupplungsgliedern mit einem Auge oder zwei Augen fuer Grubenfoerderwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452000C true DE452000C (de) | 1927-11-03 |
Family
ID=7239504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK100863D Expired DE452000C (de) | 1926-09-25 | 1926-09-25 | Herstellung von Kupplungsgliedern mit einem Auge oder zwei Augen fuer Grubenfoerderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452000C (de) |
-
1926
- 1926-09-25 DE DEK100863D patent/DE452000C/de not_active Expired
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