DE45182C - In die Mauer einschiebbare Steig-" eisen für Rettungsleitern - Google Patents
In die Mauer einschiebbare Steig-" eisen für RettungsleiternInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61: Rettungswesen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Rettungsleiter, welche aus einzelnen
in dem Mauerwerk eines Hauses oder dergleichen in passender Entfernung von einander
eingelassenen und befestigten Kästen von der Gröfse eines Ziegelsteines besteht, in welchen
je eine Sprosse herausziehbar und hineinschiebbar untergebracht ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Vorderansicht eines Hauses,
welches mit der neuen Leiter versehen ist. Fig. 2 ist ein Verticalschnitt durch die Vorderwand
desselben Hauses.
Fig. 3 und 4 zeigen im Grundrifs, zum Theil im Horizontalschnitt, einen der genannten
Kästen mit bezw. eingeschobener und herausgezogener Sprosse. Fig. 5 ist ein Verticalschnitt
durch Fig. 3 und Fig. 6 ein Verticalschnitt durch eine Abänderung der Erfindung.
In der vorzugsweise aus Ziegeln aufgeführten Mauer A eines Gebäudes, Fig. 1, werden vom
Dach bis zum Erdboden in geeigneten Abständen von einander die oben genannten Kästen B angebracht,
deren Einrichtung weiter unten beschrieben ist.
Wenn das Gebäude nicht mit einem Hauptgesims versehen ist, so werden bis nahe an
das Dach Kästen in die Mauer eingelassen, und ferner wird in der oberen Fläche der Mauer
eine Stütze C, Fig. 2, angebracht, welche etwas über die äufsere Kante der Mauer vorspringt,
so dafs man mittelst der Stütze auf das Dach gelangen kann. Diese Stütze kann auch als
Träger eines Sprossenkastens dienen.
Hat das Gebäude aber ein Hauptgesims, so wird eine kurze eiserne Leiter D mit ihrem
einen Ende an dem Dach D1 und mit ihrem anderen Ende an der Mauer A, in nächster
Nähe des obersten Sprossenkastens B, in irgend einer geeigneten Weise befestigt.
Jeder Kasten B besteht aus Eisen oder anderem passenden Material und hat ungefähr
die Gröfse eines gewöhnlichen Ziegelsteines. Die nach aufsen zu liegen kommende Fläche
dieser Kästen ist offen gelassen, Fig. 4, jedoch . an ihrer rechten und linken Seite mit einer
nach einwärts vorspringenden Rippe α versehen, welche sich von der oberen Platte des
Kastens bis auf ungefähr drei Viertel der Dicke des letzteren nach unten erstreckt und mit ihrer
inneren Fläche b als Anschlag für den inneren Mechanismus dient.
An den Seitenplatten des Kastens B sind innen, bündig mit dem unteren Ende der
Rippen a. Führungsleisten c angegossen oder sonstwie befestigt, welche in Gemeinschaft mit
den unteren Flächen der Rippen α einem als Sprosse ausgebildeten Schieber E als obere
Führung dienen. Diese Sprosse besteht aus einem rechteckigen Rahmen, dessen vordere
Leiste d an ihren inneren Kanten abgerundet ist, so dafs sie mit der Hand ergriffen werden
kann, ohne die Hand zu beschädigen. Um die Bewegung dieser Sprosse nach aufsen zu
begrenzen, ist an der Innenfläche des Bodens des Kastens, Fig. 5, ein Anschlag in Gestalt
einer nach aufwärts vorspringenden Rippe F angebracht, welche angegossen oder in anderer
Weise befestigt sein kann. Zwischen den Enden dieser Rippe F und den Seitenflächen des
Kastens ist hinreichend Raum gelassen, um den Seitenleisten der Sprosse Durchgang zu ge-
•währen. Die Rippe F steht um die Breite der
Vorderleiste d der Sprosse von der äufseren Kante des Kastens ab, so dafs die Sprosse,
wenn sie in den Kasten hineingeschoben ist, nicht vorsteht.
Die in der angegebenen Weise construirte Sprosse ist leicht, trotzdem aber stark. Infolge
ihrer Anordnung in dem Kasten kann sie eine begrenzte hin- und hergehende Bewegung ausführen,
und ist sie befähigt, das Gewicht einer Person zu tragen, wobei sie durch die Führungsleisten
c in ihrer richtigen horizontalen Lage erhalten wird.
Auf den Führungsleisten c ruht ein Gleitklotz G, welcher aus einer Vorderplatte G und
zwei an deren Enden sitzenden hohlen Blöcken G1 besteht. Die Vorderplatte G ist
in ihren Dimensionen so bemessen, dafs sie in der in Fig. 3 und 5 gezeigten Lage des Mechanismus
den über der Leiste d der Sprosse befindlichen offenen Theil des Kastens B gerade
ausfüllt. Die hohlen Blöcke G1 sind auf der inneren Fläche ihres Bodentheiles mit seitlich
vorspringenden Auflage- oder Lagerstücken g, Fig. 5, versehen, welche auf den Leisten c aufruhen
und auf denselben hin- und hergleiten können. Hierdurch ist ermöglicht, dafs die
Vorderplatte G sich bis zur Unterkante der Leisten c erstrecken und so mit der Oberkante
der Sprosse d dicht abschliefsen kann, wenn die Vorrichtung nicht in Gebrauch ist. Durch
diese Anordnung sind die arbeitenden Theile des Mechanismus gegen die Einflüsse der Witterung
geschützt und, da sie von Metall sind, vor dem Rosten bewahrt, welches die Vorrichtung
stark beschädigen und deren freie und leichte Handhabung verhindern würde. Die oberen
Theile der hohlen Blöcke G1 ragen bei h. Fig. 3 und 4, seitlich etwas über die Enden
der Vorderplatte G vor und sind so abgesetzt, dafs sie sich genau an die verticalen Rippen a
anlegen können, also verhüten, dafs der Gleitklotz G über die Vorderfläche des Kastens B
hinausbewegt werden kann. Die äufseren Kanten der Auflagestücke g stofsen ebenfalls
gegen die Rippen α und versehen denselben Dienst wie die Vorsprünge h.
An der inneren Fläche der Rückenplatte C'2
des Kastens B ist in deren Mitte oder nahe derselben ein Lager H befestigt, welches zwei
parallele Bohrungen ij hat, die in verticaler Richtung gemacht sind. Dieses Lager dient
zwei Hebeln IJ als Drehpunkt, welche lose durch die Bohrungen ij hindurchgehen und
sich darin drehen lassen. Die Hebel IJ werden vorzugsweise aus dicken Messing- oder
Stahldrähten gemacht und so gebogen, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Die unteren Arme dieser Hebel erstrecken sich von dem Lager H in entgegengesetzten
Richtungen längs des Bodens des Kastens, parallel zur Rückenplatte des letzteren. Ihre
Enden sind nach aufwärts gebogen, so zwar, dafs sie gegen die hintere Verbindungsleiste der
Sprosse E gut anliegen bezw. dieselbe auf eine gröisere Fläche berühren. An den inneren
Enden der unteren Arme sind die Hebel IJ rechtwinklig nach oben umgebogen und durch
die Bohrungen ij des Lagers H gesteckt. Die oben aus dem Lager H herausragenden Enden
der Hebel sind stumpfwinklig zu den unteren Armen der Hebel abgebogen, nahe dem Lager
gekreuzt und nach vorn bis gegen die innere Fläche des Gleitklotzes G geführt, gegen welche
sie anliegen und auf welcher sie infolge ihrer Anordnung eine gleitende Bewegung ausführen
können. Wenn es gewünscht wird, kann die innere Fläche des Gleitklotzes G mit Nuthen
versehen werden, um für die Enden der oberen Arme der Hebel gute Führungen zu gewinnen,
und ferner können die Enden der unteren Arme der Hebel in passenden, an der hinteren
Verbindungsleiste der Sprosse E befestigten Leitstangen geführt werden; diese Vorkehrungen
sind jedoch nicht nothwendig.
Die so construirten und eingerichteten Kästen, welche ich Metallziegel nenne, werden in die
Mauer eines Gebäudes eingesetzt, und zwar entweder während der Aufführung der Mauer
oder nach der Fertigstellung des Bauwerkes, wie die Umstände dies erfordern mögen.
Um die Benutzung der in der beschriebenen Weise gebildeten Leiter durch unberechtigte
Personen kenntlich zu machen, ist in jedem Raum des Gebäudes, bei welchem die Leiter
vorbeiführt, eine Glocke K, Fig. 2, angebracht und letztere durch einen Draht oder in anderer
Weise mit einem der beweglichen Theile des Sprossenkastens verbunden. Bei Verwendung
von Draht wird dieser durch die Mauer und die hinteren Platten der Kästen B geführt.
Ist das mit der neuen Leiter ausgerüstete Gebäude ein Hotel, so wird einer der beweglichen
Theile der Vorrichtung durch passende Mittel mit dem vorhandenen elektrischen Läutewerk
verbunden und auf diese Art der Höteldiener benachrichtigt, wenn eine unerlaubte
Benutzung der Leiter stattfindet. Soll die Leiter zum Herabsteigen verwendet werden, so wird
der Gleitklotz G des ersten erreichbaren Kastens B mit der Hand nach einwärts gedrückt
und dadurch veranlafst, dafs die oberen Arme der Hebel auf der inneren Fläche des
genannten Klotzes in entgegengesetzten Richtungen entlang gleiten und die Hebel selbst
sich in dem Lager H drehen. Die durch den Klotz G erfolgende Rückwärtsbewegung der
oberen Arme und die dadurch bewirkte Drehbewegung der Hebel verursacht, dafs die unteren
Arme der letzteren nach aufsen gegen einander bewegt werden und den Sprossenrahmen E
Claims (3)
1. Steigeisen für Leitern zu Rettungs- und
anderen Zwecken, welche aus einzelnen in dem Mauerwerk eines Hauses oder dergleichen
in passender Entfernung von einander eingelassenen Kästen von geeigneter Gröfse besteht, in denen je eine Sprosse
heraus- und hineinschiebbar gelagert ist.
2. Zur Herstellung der in Anspruch 1. gekennzeichneten
Leiter die Anwendung von Kästen B, in welchen eine Sprosse E und ein Gleitklotz G in der Weise verschiebbar
angebracht sind, dafs das Hineinschieben des Klotzes in den Kasten durch Vermittelung
von Hebeln 1 J oder Zahnstangen und Zahnrädern das Heraustreten der Sprosse aus dem Kasten hervorruft,
und umgekehrt.
3. Die Verbindung der beweglichen Sprossen der im Anspruch 1. gekennzeichneten Leiter
bezw. eines Theiles der Bewegungsmechanismen dieser Sprossen durch Drähte oder andere Hülfsmittel mit gewöhnlichen oder
elektrischen Läutewerken, zum Zweck, die unerlaubte Benutzung der Leiter kenntlich
zu machen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5962947A (en) * | 1996-10-18 | 1999-10-05 | Minebea Co., Ltd. | Motor structure |
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