DE287543C - - Google Patents
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- DE287543C DE287543C DENDAT287543D DE287543DA DE287543C DE 287543 C DE287543 C DE 287543C DE NDAT287543 D DENDAT287543 D DE NDAT287543D DE 287543D A DE287543D A DE 287543DA DE 287543 C DE287543 C DE 287543C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B1/00—Devices for lowering persons from buildings or the like
- A62B1/20—Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of sliding-ropes, sliding-poles or chutes, e.g. hoses, pipes, sliding-grooves, sliding-sheets
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 287543 -■KLASSE·61
α. GRUPPE
DON AUGUSTUS McCOY in MILLER, V. St. A.
Rutschstange an Gebäuden zur Rettung aus Feuergefahr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1914 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung an Gebäuden zur Rettung aus
Feuergefahr.
Es sind bereits Vorrichtungen für den gleichen Zweck bekannt geworden, bei denen eine
in der ganzen Höhe des Gebäudes sich erstreckende Stange oder Leiter oben und unten
an dem Gebäude klappbar gelagert ist.
Das Neue des Erfindungsgegenstandes besteht demgegenüber darin, daß rechtwinklig abgebogene Enden der Stange mit senkrechten Zapfen vor den Fenstern drehbar und auf und ab beweglich in den am Gebäude angebrachten Lagern sitzen, wobei das obere, abgebogene Ende sich über eine halbkreisförmige Stütze bewegt, die eine Einkerbung besitzt, in welcher die Stange durch eine oberhalb der Stütze liegende federnde Platte in der Gebrauchstellung festgehalten wird.
Das Neue des Erfindungsgegenstandes besteht demgegenüber darin, daß rechtwinklig abgebogene Enden der Stange mit senkrechten Zapfen vor den Fenstern drehbar und auf und ab beweglich in den am Gebäude angebrachten Lagern sitzen, wobei das obere, abgebogene Ende sich über eine halbkreisförmige Stütze bewegt, die eine Einkerbung besitzt, in welcher die Stange durch eine oberhalb der Stütze liegende federnde Platte in der Gebrauchstellung festgehalten wird.
Während die bekannten Einrichtungen dieser Art in der Gebrauchstellung seitlich vom
Fenster sich befinden, steht diese beim Erfindungsgegenstand infolge ihrer besonderen
Form und Lagerung beim Gebrauch vor der Fensteröffnung, so daß sie leicht und sicher
vom Fenster aus erfaßt werden kann, während sie beim Nichtgebrauch seitlich neben
den Fenstern? gegen die Mauer gelegt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Gesamtansicht der Einrichtung, Fig. 2 einen Schnitt durch die obere Haltevorrichtung
für die Rutschstange,
Fig. 3 eine Vorderansicht derselben.
Die Rutschstange 10 besitzt an ihren Enden rechtwinklig abgebogene Arme 11 und 12. Der
untere Arm 12 bildet an seinem Ende einen abwärts gerichteten Zapfen 14, mit welchem er
in einem Lager 13 eingesetzt ist, welches am Gebäude nahe dem Boden befestigt ist. Ein
ähnliches Lager 15 ist in der Nähe des Daches des Hauses angebracht und nimmt den Zapfen
16 des Armes 11 auf.
Ungefähr in gleicher Höhe mit dem Lager 15 ist eine Stütze 17 an der Wand befestigt,
die durch einen nach unten gerichteten, ebenfalls an der Wand befestigten Arm 18 getragen
wird. Über die obere Kante dieser Stütze verschiebt sich der Arm 11. Die Zapfen 14
und 16 sind von solcher Länge, daß die Stange eine kleine Bewegung in senkrechter Richtung
ausführen kann, um die Stange bis in die Mitte der Stütze 17 und den Arm 11 in die
in der oberen Kante 19 der Stütze vorgesehene Einkerbung 20 zu bringen. Unmittelbar über
der Stütze 17 ist eine Platte 21 vorgesehen,
die auf den Arm 11 drückt und ihn auf der oberen Stütze und somit in der Einkerbung 20
hält, wenn er in diese gebracht worden ist, und ein Hin- und Herschwingen der Stange
verhütet, bis sie gehoben wird. Die Platte 21 ist an der Wand mittels des Flansches 22 befestigt.
Während des Nichtgebrauches kann die Rutschstange gegen das Gebäude anliegen. In
diese Stellung wird sie aus der gezeigten Stellung gebracht, indem man sie gegen den Druck
der Platte 31 aus der Einkerbung 20 hebt und
dann zur Seite um ihre Zapfen 14 und χ6 gegen die Mauer schwingt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rutschstange an Gebäuden zur Rettung aus Feuergefahr, dadurch gekennzeichnet, daß die rechtwinklig abgebogenen Enden (11,12) der Stange mit senkrechten Zapfen (14, 16) vor den Fenstern drehbar und auf und ab beweglich in den am Gebäude angebrachten Lagern sitzen, wobei das obere, abgebogene Ende (11) sich über eine halbkreisförmige Stütze (17) bewegt, die eine Einkerbung (20) besitzt, in der die Stange durch eine oberhalb der Stütze angeordnete federnde Platte (21) in der Gebrauchstellung festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE287543C true DE287543C (de) |
Family
ID=542758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT287543D Active DE287543C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE287543C (de) |
-
0
- DE DENDAT287543D patent/DE287543C/de active Active
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