DE451380C - Brennstoffsauger - Google Patents

Brennstoffsauger

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DE451380C
DE451380C DEM91946D DEM0091946D DE451380C DE 451380 C DE451380 C DE 451380C DE M91946 D DEM91946 D DE M91946D DE M0091946 D DEM0091946 D DE M0091946D DE 451380 C DE451380 C DE 451380C
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Germany
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fuel
pressure
spring
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suction line
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DEM91946D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/02Feeding by means of suction apparatus, e.g. by air flow through carburettors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Brennstoffsauger. Die Erfindung verfolgt den Zweck, Brennstoffsauger für Brennkraftmaschinen so auszubilden, daß ohne Rücksicht auf die Maschinengeschwindigkeit ein konstanter Unterdruck in dem Förderbehälter aufrechterhalten und stets eine gleiche Brennstoffmenge gefördert wird, so daß beispielsweise auch die Möglichkeit besteht, die Schwingungen einer unter dem Einfluß der Saugimpulse im Förderbehälter stehenden Membran mittels einer Registriervorrichtung in an sich bekannter Weise zur Aufzeichnung der Zahl der Saugimpulse im Förderbehälter nutzbar zu machen.
  • Diese Aufgabe wird auf zwei Wegen gelöst, einmal indem bei einem Brennstoffsauger, der zur gleichmäßigen Förderung mit einem selbsttätigen Regelventil in der Saugleitung versehen ist, dieses selbsttätige Ventil durch Unterschiede zwischen dem Druck der Außenluft und dem Druck in der Saugleitung derart gesteuert wird, daß der Querschnitt der Saugleitung unter dem Einfluß eines erhöhten Maschinenunterdruckes allmählich verringert und unter dem Einfluß eines verringerten Maschinenunterdruckes allmählich vergrößert wird. Das selbsttätige Regelventil wirkt also im Gegensatz zu den bekannten, als Rückschlagventil ausgebildeten Regelventilen nicht momentan schließend oder öffnend, sondern zwangläufig und allmählich drosselnd, womit die angestrebte Förderung gleicher Brennstoffmengen ohne Rücksicht auf die Maschinengeschwindigkeit erreicht wird.
  • Der zweite gemäß der Erfindung beschrittene Weg besteht darin, daß der Brennstoffzufluß zum Förderbehälter durch die Saugwirkung eines Puffergefäßes aufgehoben wird, welches zwischen den Förderbehälter und den Brerinstoffvorratsbehälter eingeschaltet ist und eine Verbindung mit der den Förderbehälter mit dem Brennstoffvorratsbehälter verbindenden Rohrleitung und eine- Zwischenwand besitzt, die gebildet wird von einer unter Federdruck stehenden biegsamen Membran, welche, wenn sie dem Unterdruck des Förderbehälters ausgesetzt wird, sich gegen die Wirkung der Feder nach einwärts durchbiegt und welche, wenn der Unterdruck aufgehoben wird, durch die Feder nach aufwärts gebogen wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. z ist eine schematische Darstellung der Saugfördervorrichtung, des zugehörigen Brennstoffvorratsbehälters und de" Einlaßrohres einer Verbrennungskraftmaschine, zusammen mit dem Druckregelventil und dem Puffergefäß. Abb. 2 und 3 sind rechtwinklig zueinander liegende Schnitte einer bevorzugten Ausführungsform' des gemäß der Erfindung ausgebildeten Druckregelventils, und Abb. q. ist ein Schnitt durch das Puffergefäß.
  • In der dargestellten Vorrichtung ist in die Verbindungsleitung z zwischen dem Förderbehälter 2 und dem Einlaß 3 der Brennkraftmaschine ein selbsttätig wirkendes Druckregelventil eingeschaltet, bestehend aus einem Kanal q., der an seinem Ende 5 mit der Maschine und an seinem Ende 6 mit dem Förderbehälter verbunden ist und in den ein Kolbenventil 7 eindringt, welches derart beweglich ist, daß mit ihm der lichte Querschnitt des Kanals vergrößert oder verkleinert werden kann. Das Ende des Ventilkörpers 7 ist vorzugsweise so gestaltet, daß das Öffnen urid Schließen des Kanals allmählich erfolgt. Ein verstellbarer Anschlag 8 dient zur Begrenzung der Schließbewegung des Ventilkörpers. Letzterer ist auf der Zeichnung mit einer V-förmigen Nut 7a versehen, kann aber auch nadelförmig oder keilförmig gestaltet sein. Der Ventilkörper 7 wird von einer biegsamen Membran 9 getragen die ein Gehäuse 12 in zwei Kammern io und ii unterteilt, von denen die Kammer Il in Verbindung mit der Außenluft steht und die Kammer io durch einen Kanal 13 mit dem Kanal q verbunden, also dem Saugdruck der Maschine ausgesetzt ist. Der Ventilkörper trägt eine Verlängerung in Form einer Gewindespindel 14, auf die eine Mutter 15 aufgeschraubt ist. Zwischen dieser und dem Gehäuse i2 ist eine Feder 16 eingeschaltet. Die Mutter ist auf der Spindel einstellbar, um die Druckwirkung der Feder zu vergrößern oder zu verringern.
  • Während der Arbeit des Ventils wirkt ein vergrößerter Maschinenunterdruck in dem Kanal q. auf die Membran 9 derart, daß das Ventil gegen den Druck der Feder 16 bewegt wird, wodurch der wirksame, lichte Querschnitt des Kanals verringert wird. Eine Verringerung des Maschinenunterdruckes wird begleitet von einer Bewegung der :Membran unter dem Einfluß der Feder in umgekehrter Richtung, so daß der wirksame, lichte Ouerschnitt des Kanals vergrößert wird.
  • Die Abmessungen der Membran d und des Ventils i. wie auch die Einstellung der Feder 16 sind derart, daß das Ventil selbsttätig den auf den Förderbehälter wirkenden Unterdruck regelt, so daß die Saugintensität bei allen Maschinengeschwindigkeiten konstant erhalten wird.
  • In die den Förderbehälter mit dem Brennstoffvorratsbehälter verbindende Rohrleitung ist ein Puffergefäß eingeschaltet, welches dazu dient, die Brennstofförderung in den Förderbehälter am Schlusse jeder Saugperiode zu beenden. Dieses Puffergefäß wird gebildet von einem Gehäuse 17, das in zwei Kammern 18 und id durch eine Membran 2o unterteilt wird, auf die der Druck einer Feder 21 wirkt. Der Federdruck ist durch eine Mutter z2 einstellbar, die auf eine in der Membran verankerte Spindel 23 aufgeschraubt ist. Die Kammer ig steht unter der Wirkung der Außenluft und die Kammer r8 unter derjenigen des Druckes in der den Förderbehälter 2 mit dem Brennstoffvorratsbehälter 25 verbindenden Rohrleitung24.
  • Während des Arbeitsganges unterliegt die Kammer iS des Puffergefäßes der Wirkung des Unterdruckes während der Saugperiode, so daß die Membran 2o gegen den Druck der Feder 21 durchgebogen wird, und am Schlusse der Saugperiode, wenn das Ventil 26T in der Entlüftungsöffnung 26 durch den Schwimmer 32 geöffnet wird, um den Unterdruck im Förderbehälter aufzuheben, und wenn weiter das Ventil ja, welches die Rohrleitung i steuert, geschlossen ist, wird die Membran durch die Feder 21 in ihre normale Lage Zurückgeführt, so daß ein Unterdruck zwischen dem Förderbehälter und der Einführungsstelle des Brennstoffes in den Förderbehälter erzeugt und damit der Brennstoffzufluß unterbrochen wird.
  • Die Schwingungen der Membran können gewünschtenfalls zur Bedienung einer Registriervorrichtung in bekannter Weise ausgenutzt werden, welche die Zahl der Saugimpulse des Förderbehälters aufzeichnet.
  • Gegebenenfalls kann die die Membran 2o enthaltende Einrichtung durch irgendeine andere Art von Puffergefäß ersetzt werden, das eine nach der Rohrleitung 2.4 führende Öffnung besitzt.
  • Selbstverständlich können die Membranen 9 und 2o in passender Weise durch Kolben ersetzt werden, welche in Zylindern arbeiten, die in ihrer Wirkung der Kammer io und der Kammer, 18 entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENT ANS PR t)CHE: i. Brennstoffsauger für Brennkraftmaschinen zur gleichmäßigen Förderung mit selbsttätigem Regelventil in der Saugleitung, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Ventil der Saugleitung durch Unterschiede zwischen dem Druck der Außenluft und dem Druck in der Saugleitung derart gesteuert wird, daß der Querschnitt der Saugleitung unter dem Einfluß eines erhöhten Maschinenunterdruckes allmählich verringert und unter dem Einfluß eines verringerten Maschinenunterdruckes allmählich vergrößert wird. z. Brennstoffsauger zur gleichmäßigen Förderung für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffzufluß zum Förderbehälter durch die Saugwirkung eines Puffergefäßes aufgehoben wird, welches zwischen den Förderbehälter und den Brennstoffvorratsbehälter eingeschaltet ist und eine Verbindung mit der den Förderbehälter mit dem Brennstoffvorratsbehälter verbindenden Rohrleitung und eine Zwischenwand besitzt, die gebildet wird von einer unter Federdruck stehenden biegsamen Membran, welche, wenn sie dem Unterdruck des Förderbehälters ausgesetzt wird, sich gegen die Wirkung der Feder nach einwärts durchbiegt und welche, wenn der Unterdruck aufgehoben wird, durch die Feder nach auswärts gebogen wird.
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