DE451302C - Vorrichtung zur UEberwachung des Eisenbahnstreckenverkehrs - Google Patents
Vorrichtung zur UEberwachung des EisenbahnstreckenverkehrsInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/18—Railway track circuits
- B61L1/181—Details
- B61L1/187—Use of alternating current
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. OKTOBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE 38
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 6. Oktober ig2j.
The Westinghouse Brake & Saxby Signal Co. Ltd. in London.
Vorrichtung zur Überwachung des Eisenbahnstreckenverkehrs.
Die Priorität der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 15. Mai 1924
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Überwachung des Eisenbahnstreckenverkehrs.
Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen jedem Streckenabschnitt Wechselstrom zugeführt wird, der
zur Bedienung von Signalen oder anderen Kontrollvorrichtungen dient. Dabei hat man bereits
vorgeschlagen, die Spannung des der Blockstelle zugeführten Stromes durch Hinzufügung
einer weiteren Stromquelle über die ganze Blockstrecke aufrechtzuerhalten. Es wurde also am einen Ende der Blockstrecke
eine Stromquelle angeordnet, die bis zum anderen Ende wirksam sein sollte. Um die dabei
zu erwartenden Stromverluste zu vermeiden, wurde eine zweite Stromquelle am anderen
Ende der Blockstrecke hinzugefügt, wobei aber der aus dieser Quelle fließende Strom so bemessen
sein mußte, daß er nicht zureichte, um die beabsichtigte Wirkung allein hervorzurufen.
ίο Demgegenüber handelt es sich erfindungsgemäß
nicht darum, eine zusammenhängende Blockstrecke von der primären Stromquelle aus zu speisen, sondern es ist erfindungsgemäß
die Blockstrecke unterteilt, und der in die eine Teilstrecke geleitete Strom wird durch einen
Stromverstärker in die benachbarte Teilstrecke geleitet. Unterteilt man die lange
Blockstrecke in mehrere Teilstrecken, dann kann der Strom von der primären Stromquelle
nicht unmittelbar in die Teilstrecke gelangen, sondern er wird jedesmal erst durch den Stromverstärker
geleitet. Auf diese Weise erhält man die Sicherheit, daß in jeder Teilstrecke ein
Strom von genügender Intensität vorhanden ist, die auf jeden Fall ausreicht, um die erforderliche
Arbeit am Signal o. dgl. zu leisten.
Es ist bekannt, als Stromverstärker Elektronenröhren zu benutzen. Zweckmäßig werden
auch für den vorliegenden Fall Elektronenröhren als Stromverstärker benutzt, welche
nach dem bekannten Dreielektrodenprinzip ausgeführt sind, wobei das Gitterstromnetz mit
den Schienen desjenigen Streckenteils verbunden ist, welchem der Wechselstrom zugeführt
wird, während das Plattenstromnetz (Anodenstromnetz) mit den Schienen des benachbarten
zweiten Streckenteils verbunden ist.
Der Plattenstromkreis des Stromverstärkers wird von einer Wechselstromquelle aus gespeist,
die eine niedrigere Frequenz aufweist als die Wechselstromquelle, von welcher aus
der Wechselstrom in die erste Teilstrecke geleitet wird.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen auf der Zeichnung.
In Abb. ι ist eine beispielsweise Ausführung als Diagrammansicht dargestellt.
Die Abb. 2 und 3 sind ebenfalls diagrammatische Ansichten und beziehen sich auf
andere Ausführungsformen.
In Abb. ι sind die Eisenbahnschienen mit 1
und xa bezeichnet. Die Schienen sind an den mit 2 bezeichneten Stellen durch isolierende
Zwischenstücke in Blocks unterteilt. Die von A-C gehende Blockstrecke ist demnach elektrisch
leitend, im übrigen aber gegen die Nachbarblockstrecken isoliert. Die Blockstrecke ist
mit einem Transformator T versehen, dessen Sekundärspule 8 mit den beiden Schienenenden
am einen Ende der Blockstrecke verbunden ist.
I Die Primärspule 9 des Transformators erhält J ständig Wechselstrom von einem Wechselstromerzeuger
D aus. Der so dem Schienenstrang der Blockstrecke mitgeteilte Strom wird dazu benutzt, um den Verkehr auf der Strecke
zu kontrollieren, indem er einem Kontrollapparat behebiger Bauart zugeführt wird, bei-,
spielsweise einem Apparat, der vom Zuge getragen wird und Induktionsenergie von der
Schiene aus empfängt.
Gelegentlich wird die Länge der Blockstrecke A-C so groß sein, daß die Spannung
an dem dem Transformator T abgekehrten Ende unerwünscht gering ist. Um diese Schwierigkeit
zu vermeiden, wird die Strecke in zwei Strecken A-B und B-C unterteilt, wobei nur
in die eine Schiene am Teilpunkt ein Isolationsstück 2a und ein Stromverstärker G zwischen
den beiden Teilen eingeschaltet ist. Der Stromverstärker ist nach dem bekannten Elektronenröhrenprinzip
ausgeführt und besteht aus einem Gitter 3, dem Faden 4 und der Platte 5. Der Faden 4 erhält von einer geeigneten Stromquelle,
z. B. von einer Batterie 6 aus, Strom. Das Gitter 3 ist mit der Schiene ia verbunden,
und zwar mit dem einen durch die Isolierung 2a abgeteilten Blockstreckenstück. Der Faden ist
mit der Schiene 1 in der Nähe der Unterteilungsstelle verbunden; demnach wird die elektro-
motorische Kraft am rechten Ende des Strangteils A-B auf das Gitter und den Faden des
Stromverstärkers übertragen. Die Platte 5 des rohrförmigen Stromverstärkers steht mit der
Batterie 7 und der Primärwindung 20 eines Transformators Q und weiter mit dem Faden 4
in Verbindung, während die Sekundärspule 21 des Transformators Q mit den Schienen des
Strangteils B-C verbunden ist.
Es ist klar, daß die durch den Transformator Γ loo
dem Schienenstrang übermittelte ■ elektromotorische Kraft von dem Strangteil A-B aufgenommen
und am Punkt B durch den Verstärker G weitergegeben wird, indem ein pulsierender
Strom von derselben Frequenz und demselben Phasenverhältnis, aber von größerer Amplitude, dem Strangteil B-C mitgeteilt wird.
Bei der Ausführung, die in Abb. 2 gezeigt ist, handelt es sich um eine ähnliche Apparatur
wie bei der Anordnung nach Abb. 1, jedoch ist ein Transformator K zwischen dem Stromverstärker
G und den Schienen der unterteilten Strecke A-B vorgesehen. Die Primärspule 10
dieses Transformators ist mit den beiden Schienensträngen des Streckenteils A-B verbunden,
während die Leitungen der Sekundärspule 11 des Transformators K mit dem Gitter 3 und
dem Faden 4 des Verstärkers G verbunden sind. Die Wirkungsweise dieses Apparates ist dieselbe
wie bei der Anordnung nach Abb. 1 und braucht deshalb nicht näher erläutert zu werden.
Was nun die Ausführung nach Abb. 3 an-
belangt, so geht der Strom der Platte 5 des Verstärkers G zunächst durch die Sekundärspule
12 eines Transformators M und von da nach dem Faden 4. Die Primärspule 13 des
Transformators M wird ständig mit Wechselstrom von einer Wechselstromquelle F aus gespeist,
wobei dieser Wechselstrom eine geringere Frequenz besitzt als der von der Stromquelle D
kommende Strom. Da nun der Strom nur in einer Richtung zwischen dem Faden 4 und der
Platte 5 des Stromverstärkers G fließen kann, wird während jeder Halbperiode der Strom
durch die Platte des Verstärkers in die Schienenstränge der Unterteilung B-C fließen. Während
dieser Periode wird aber der Strom, den der Umformer M liefert, vermindert, und zwar durch
das Gitter 3, und das Potential des Stromes wechselt in Übereinstimmung mit dem Wechseln
der elektromotorischen Kraft, die von dem Transformator T geliefert wird. Es ist noch
eine zweite Sekundärspule mit dem Transformator M verbunden, deren Leitungen mit den
Schienensträngen der Unterteilungsstrecke B-C verbunden ist und welche ihre Energie von der
Sekundärspule 12 empfängt. Die unterteilte Strecke B-C wird deshalb mit Energie in Form
von Stromwellen versehen, wobei jede Welle aus einer Serie von Impulsen besteht, deren
Phase und Frequenz dieselbe ist wie die Phase und Frequenz der Spannung in der Unterteilung
A-B. Aber die Amplitude derselben ist bedeutend größer als die Amplitude der Spannung
zwischen den Schienen. Für die meisten Zwecke ist es praktisch gleichgültig, ob intermittierende
Stromzuführung oder konstante Stromzuführung durch die Wechselstromquelle D
stattfindet. Um nun zu verhüten, daß Strom mit der Frequenz der Wechselstromquelle F
in die unterteilte Schienenstrecke B-C fließt, ist ein Filter 25 zwischen den Schienen und der
Sekundärspule 24 eingeschaltet.
Die Anordnung gemäß der Erfindung ist vornehmlich bestimmt, aber keinesfalls beschränkt
auf solche Kontrollapparate, welche Induktionsenergie von den Schienen empfangen und vom
Zuge getragen werden. Besonders ist darauf hinzuweisen, daß bei einer solchen Anordnung
die Transformatortätigkeit des Empfangsapparates darin besteht, den pulsierenden Strom in
der unterteilten Strecke B-C in einen Wechselstrom auf den Zug zu übertragen.
Über das gezeigte Ausführungsbeispiel hin
aus kann die Anordnung noch verschiedene Abänderungen und Veränderungen erfahren, ohne
daß dadurch von dem Erfindungsgedanken ab- 55 gewichen ist.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Überwachung des Eisenbahnstreckenverkehrs, bei welcher
jedem Streckenabschnitt Wechselstrom zugeführt wird, der zur Bedienung von Signalen
oder anderen Kontrollvorrichtungen dient, wobei die Spannung des der Blockstelle
zugeführten Stromes durch Hinzufügung einer weiteren Stromquelle über die ganze Blockstrecke aufrechterhalten wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blockstrecke [A-B-C) unterteilt ist und der in die
Teilstrecke (A-B) geleitete Strom in die benachbarte Teilstrecke (B-C) durch einen
Stromverstärker (G) geleitet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 unter Verwendung von Elektronenröhren als
Stromverstärker, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromverstärker (G) nach dem bekannten
Dreielektroden-Elektronenröhrenprinzip ausgeführt ist, wobei das Gitterstromnetz
(3, 4) mit den Schienen (1, ia)
desjenigen Streckenteils (A-B) verbunden ist, welchem der Wechselstrom zugeführt
wird, während das Plattenstromnetz (5-4) (Anodenstromnetz) mit den Schienen des benachbarten zweiten Streckenteils (B-C)
verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenstromkreis
(5-4) des Stromverstärkers von einer Wechselstromquelle (-F) aus gespeist
wird, die eine niedrigere Frequenz aufweist als die Wechselstromquelle (D), von welcher
aus der Wechselstrom in die erste Teilstrecke (A-B) geleitet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstromquelle
(F) mit geringerer Frequenz mit der Primärspule (13) eines Transformators
(M) verbunden ist, der zwei Sekundärspulen besitzt, von denen die eine (12) mit dem
Anodenstromkreis (5-4) des Verstärkers (G) i°°
verbunden ist, während die andere Sekundärspule (24) unter Zwischenschaltung eines
Filters (25) mit der zweiten Teilstrecke (B-C) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US451302XA | 1924-05-15 | 1924-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE451302C true DE451302C (de) | 1927-10-25 |
Family
ID=21936145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW69356D Expired DE451302C (de) | 1924-05-15 | 1925-05-14 | Vorrichtung zur UEberwachung des Eisenbahnstreckenverkehrs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE451302C (de) |
-
1925
- 1925-05-14 DE DEW69356D patent/DE451302C/de not_active Expired
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