DE450477C - Brechbacke fuer Steinbrecher u. dgl. - Google Patents

Brechbacke fuer Steinbrecher u. dgl.

Info

Publication number
DE450477C
DE450477C DEB127783D DEB0127783D DE450477C DE 450477 C DE450477 C DE 450477C DE B127783 D DEB127783 D DE B127783D DE B0127783 D DEB0127783 D DE B0127783D DE 450477 C DE450477 C DE 450477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crushing jaw
teeth
elevations
cavities
jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB127783D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB127783D priority Critical patent/DE450477C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE450477C publication Critical patent/DE450477C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/10Shape or construction of jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Brechbacke für Steinbrecher u.dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine Brechbacke oder Arbeitsplatte für Steinbrecher u. dgl. Die Erfindung bezweckt, eine längere Lebensdauer für diese starkem Verschleiß ausgesetzten Teile zu erzielen. Da die auf den Arbeitsflächen der Brechbacken vorgesehenen Zähne oder Erhöhungen infolge der andauernden Bearbeitung des zu zerkleinernden Gutes nach verhältnismäßig kurzer Zeit abgenutzt werden, hat man bereits vorgeschlagen, die Arbeitsplatte austauschbar zu machen. Es hat eich hierbei jedoch die Scliwieribkeit entgegengestellt, eine zuverlässige Vorrichtung zum Büfes:igen der starken Beanspruchungen ausgesetzten Arbeitsplatte zu schaffen, wenn ein Losewerden verhindert werden soll. Gewöhnliche Befestigungs- oder Klemmvorrichtungen taugen nicht, und man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, den die Arbeitsfläche bildenden Teil mit s:chwalbena.chwanzförmiger Nut- und Federvorrichtung an der eigentlichen Brechbacke zu befestigen, wobei die Spielräume zwischen der Feder und den Wänden der Nut mit einem weichen und leichtschmelzbaren Metall ausgefüllt werden. Diese Einrichtung ist jedoch auch nicht ganz zufriedenstellend, da es sich im, praktischen Betrieb erwiesen hat, daß das weiche Metall die Neigung zeigt, infolge der starken Beanspruchungen auszufließen. Der Zweck vorliegender Erfindung ist daher, eine Lösin ig der gestellten Aufgabe nach einem ganz neuen Grundgedanken herbeizuführen, nämlich die Brechbacke oder Arbeitsplatte derart auszubilden, :daß sie nach dem Verschleiß der ursprünglichen Arbeitsfläche eine ganz neue Arbeits.flä.che aufweist. Hierdurch werden die unwirtschaftlichen, austauschbaren Teile und die damit verbundenen Nachteile vollständig vermieden. . Die Erfindung ist in :einer Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt, die einen Schnitt durch ein Bruchstück einer Brechbacke oder Arbeitsplatte nach der Erfindung zeigt. Die Arbeitsfläche der ursprünglichen Brechbacke ist mit i bezeichnet und die Zähne oder Erhöhungen an derselben mit a. In der Nähe dieser ursprünglichen Arbeitsfläche sind im Körper der Brechbacke Aushöhlungen 3 von ungefähr der gleichen Form und dem gleichen Querschnitt wie der Zwischenraum zwischen den Erhöhungen z vorgesehen. Diese Aushöhlungen sind im Verhältnis zu den ursprünglichen Erhöhungenversetzt oder, anders ausgedrückt, befinden sich genau unter den Zwischenräumen oder Wellentälern der Erhöhungen. Die Aushöhlungen sind durch Eingießen von weicherem oder mehr brüchigem Metall, z. B. Blei, Gußeisen o. dgl., ausgefüllt, wie es in der Zeichnung mit q. angedeutet ist. Die Brechbacke oder Arbeitsplatte selbst ist natürlich aus sehr zähem, hartem Stahl hergestellt. Die ursprünglichen Zähme oder Erhöhungen z hängen somit mit dem Körper der Brechbacke mit haltbaren Leisten 5 in einem Stück zusammen, und um den Leisten eine zweckmäßige Breite zu geben, sind die Ecken in den Aushöhlungen abgerundet. Die Erhöhungen hängen auch untereinander zusammen, wie es mit 6 angedeutet ist. Dieser Teil 6 kann jedoch auch fortgelassen werden, so daß eine öffnung 7 entsteht, die zur Aushöhlung 3 führt und ebenfalls mit eingegossenem Metall ausgefüllt sein kann, wobei sie gleichzeitig als Einlaufrinne beim Füllen der Aushöhlung 3 dienen kann.
  • Aus der Zeichnung geht klar hervor, d'aß nach Abnutzung der ursprünglichen Zähne oder Erhöhungen a, und nachdem dann die Metallfüllungen ¢ aus, den Aushöhlungen 3 entfernt sind, die Brechbacke oder Arbeitsplatte eine ganz neue Arbeitsfläche mit Zähnen oder Erhöhungen ä anstatt der ursprünglichen aufweist. Auf diese Weise wird die Lebensdauer der Brechbacke offenbar verdoppelt, und es liegt nicht außerhalb der Möglichkeitsgrenze, durch Anordnung einer weiteren Reihe von Aushöhlungen im Körper der Brechbacke die Lebensdauer der Brechbacke zu verdreifachen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, denn die Form und Anordnung der Erhöhungen als auch der Aushöhlungen können anders sein, ohne den erstrebten Zweck irgendwie zu beeinträchtigen. Auch braucht @es. unter gewissen Umständen nicht unbedingt erforderlich zu sein, die Aushöhlungen durch Einguß von weicherem oder brüchigem Metall auszufüllen, auch wenn dies sehr wünschenswert ist. Es erscheint ferner möglich, die Aushöhlungen auszufüllen oder wenigstens die über die Aushölfungen ragenden s'chw'ächeren Teile der ursprünglichen Zähne oder Erhöhungen zu stützen durch Einpassen und: gegebenenfalls Festgießen oder in anderer Weise Befestigen von Stäben o. dgl., die in diesem Fall aus hartem und dauerhaftem Metall sein können. Wenn die Aushöhlungen durch Eingießen von z. B. Gußeisem. ausgefüllt werden sollen, so werden .die Flächen .der Aushöhlungen vorher zweckmäßig zu behandeln sein, damit sich das. Gußeisen nicht zu hart in die Flächen einbeißt. Ein anderes Verfahren ist, beim Gießen der Brechbacken der Form der Aushöhlungen entsprechende Stäbe aus Gußeis@en o. dgl. als Kerne zu verwenden, die man dann einfach in der BreCh'bac'ke sitzen läßt. Wenn dann die ursprünglichen Zähne oder Erhöhungen im Betrieb verschüssen sind, so können die noch vorhandenen Reste und die Kerne mit Hilfe eines Vorschlaghammers o. dgl. abgeschlagen werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSI'RÜC11L:: i. Brechbacke für Steinbrecher u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Zahnreihen in einem Stück mit entsprechenden Hohlräumen im Körper der Brechbacke hintereinander angeordnet sind. a. Brechbacke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume ungefähr die gleiche Form und den gleichen Querschnitt wie die Zwischenräume zwischen den ursprünglichen Zähnen haben und genau unter diesen Zwischenräumen. liegen, so daß die obersten Zähne oder Erhöhungen mit dem Körper der Brechbacke durch die zwischen den Zivisichenräumen liegenden Leisten (5) zusarnmenhängen. 3. Brechbacke nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den obersten Zähnen oder Erhöhungen (?) freie Zwischenräume (7) liegen, die zu den darunterliegenden Hohlräumen (3') führende öffnungen (7) bilden. q.. Brechbacke nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die obersten Zähne oder Erhöhungen mittels seitlicher schwächerer Vorsprünge (6) in einem Stück zusammenhängen.
DEB127783D 1926-10-13 1926-10-13 Brechbacke fuer Steinbrecher u. dgl. Expired DE450477C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB127783D DE450477C (de) 1926-10-13 1926-10-13 Brechbacke fuer Steinbrecher u. dgl.

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB127783D DE450477C (de) 1926-10-13 1926-10-13 Brechbacke fuer Steinbrecher u. dgl.
DE1067107X 1951-11-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE450477C true DE450477C (de) 1927-10-08

Family

ID=25968659

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB127783D Expired DE450477C (de) 1926-10-13 1926-10-13 Brechbacke fuer Steinbrecher u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE450477C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE520659C (de) Einrichtung zum Befestigen von austauschbaren Schneidwerkzeugen mit abgeschraegten Seitenwaenden am Werkzeughalter mit Hilfe eines Mittelbolzens
DE704512C (de) Abschluss- und Ausziehvorrichtung beim Giessen von Straengen, insbesondere aus Metal
DE2144389A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Zerbrechen und Ausleeren von Sandformen
DE450477C (de) Brechbacke fuer Steinbrecher u. dgl.
DE1525835A1 (de) Vorrichtung zum schnellen Auswechseln der Dichtungsmanschetten,vorzugsweise an hydraulischen Kolbenmotoren
DE1261633B (de) Aufhaengevorrichtung zur loesbaren Befestigung von Verschalungsplatten oder dergleichen Auskleidungen an den Innenwaenden von Blockgiessformen
DE421288C (de) Schneidenbefestigung fuer Waagebalken, Hebel u. dgl.
DE377438C (de) Brechbacke fuer Steinbrecher, deren Arbeitsflaeche aus einem anderen Metall als hartem Stahl besteht
DE426078C (de) Stockloser Anker
DE512690C (de) Trommel fuer Fasergutreinigungsmaschinen
DE466408C (de) Walze von Hollaender- und Kegelstoffmuehlen mit Segmenten oder Lamellen aus Stein, Basaltlava o. dgl.
DE1954107A1 (de) Anfahrstrang fuer Metall-,insbesondere Stahlstranggiessanlagen
DE428575C (de) Schneckenmesser fuer Strangpressen
DE442703C (de) Verfahren zum Anbringen auswechselbarer Schneckenmesserbelaege an neuen oder schadhaft gewordenen Schneckenmessern
DE2738091A1 (de) Verbundgusskoerper und verfahren zu seiner herstellung
DE459966C (de) Backenbrecher mit umwechselbaren Brechplatten
AT166276B (de) Abziehapparat für Rasierklingen
DE523442C (de) Gusseiserne Bremsklotzsohle mit schmiedeeiserner Einlage
DE889055C (de) Vorrichtung zur Abdichtung von OEffnungen im Schmelzkanal von Niederfrequenzinduktionsrinnenoefen
DE347258C (de) Gesenk zum Pressen von Blattfederbunden oder aehnlichen Koerpern mit aeusseren Ansaetzen
DE499696C (de) Feile mit auswechselbaren Schneidplaettchen und Zwischenlagen
DE514199C (de) Kuehleisen zum Kuehlen von Formgussstuecken
DE442481C (de) Fleischpresse mit Geraet zum Gelatinieren des gepressten Fleisches
DE745945C (de) Mehrteilige Kokille
DE510496C (de) Giessaufsatz fuer Blockformen