DE4502C - Antrieb für Uhren und andere Apparate ähnlicher Art - Google Patents
Antrieb für Uhren und andere Apparate ähnlicher ArtInfo
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-
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- G04—HOROLOGY
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Description
PATENTSCHRIFT
Klasse 83.
C. THIERSTEIN in BERLIN. Antrieb für Uhren und andere Apparate ähnlicher A
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1878 ab.
Dieser Antrieb ist hauptsächlich für solche Vorrichtungen bestimmt, welche beim Betrieb nur
geringe Arbeitskraft verbrauchen, und bezweckt, die während einer längeren Zeit gebrauchte
Arbeit in einer Anzahl kleiner Kugelgewichte vorräthig zu halten, welche nach einander zur
Wirkung gelangen.
Um bei kleinem Gewicht doch von jeder einzelnen Kugel eine möglichst grofse Wirkung
zu erzielen, läfst der Erfinder die Kugeln in die Löffel α eines Drehkreuzes A bezw. einer
Scheibe fallen, deren Durchmesser so grofs gehalten ist, wie es die Anordnung gestattet.
Den wesentlichen Theil der Erfindung bildet die selbstthätige Zuführung der einzelnen Kugeln
vermittelst der Stofswirkung der aus den Löffeln nach vollbrachtem Lauf herausfallenden. Um
die Kugeln hierbei einzeln zuführen zu können, ohne dafs die zurückbleibenden sich gegenseitig
beim Nachrücken aufhalten, sind die Kugeln in eine Schlangenröhre B eingeschlossen,
welcher zum Nachrücken der nöthige Fall gegeben ist. An Stelle dieser Schlangenröhre
kann auch ein Behälter Bx mit schrägliegenden Bahnen angewendet werden.
An die Schlangenröhre oder das Mundstück b des Behälters schliefst sich die Hemmung
für die Kugeln an. Dieselbe besteht aus einem an dem Zapfen c drehbaren Hülsenstück
C, welches mit der Röhre oder dem Mundstück von gleichem Durchmesser ist. In
der Ruhelage wird das Hülsenstück, welches eine der Kugeln zu fassen vermag, durch ein
Gewicht d in die Verlängerung der Röhre gebracht, so dafs aus der letzteren eine Kugel in
das erstere einlaufen kann, woselbst sie durch den vorspringenden Lappen e festgehalten wird.
Wie die Zeichnung zeigt, ist der Umfang des Hülsenstückes von / bis g durchbrochen. Sobald
dasselbe demnach in die Lage Fig. 2 gebracht wird, mufs die eingelaufene Kugel herausfallen,
während den übrigen durch den Rand des Hülsenstückes das Vordringen verwehrt ist.
Klappt alsdann das Hülsenstück wieder in die Stellung Fig. 1 zurück, so tritt wiederum eine
Kugel in dasselbe ein.
Um die Vorrichtung selbstthätig zu machen, ist an das Hülsenstück ein Arm h angeschlossen,
welcher mit einer geführten Stange i in Verbindung steht, an deren unterem Ende
ein trichterförmiger Kugelfänger D mit offenem Boden befestigt ist. Sobald nun eine Kugel
aus einem der Löffel α heraus und auf den Kugelfänger fällt, wird das Hülsenstück in die
Lage Fig. 2 verschoben, wodurch die in dasselbe eingelaufene Kugel in einen alsdann gerade
darunter befindlichen Löffel des Drehkreuzes hineinfällt.
Wie die Zeichnung zeigt, können die Drehkreuzarme, die Behälter für die Kugeln und die
Stange i in ihrer Höhe durch teleskopartige Anordnungen regulirt werden, um den Anforderungen
des Antriebes genau angepafst zu werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verbindung des an dem Auslauf des Kugelbehälters drehbar angebrachten Hülsenstückes mit der Fangvorrichtung i D, um durch den Stofs der den Löffeln des Drehkreuzes entfallenden Kugeln die Einführung der übrigen in dieselben selbstthätig zu bewerkstelligen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4502C true DE4502C (de) |
Family
ID=283218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4502D Active DE4502C (de) | Antrieb für Uhren und andere Apparate ähnlicher Art |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4502C (de) |
-
0
- DE DENDAT4502D patent/DE4502C/de active Active
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