DE449869C - Automatische Weichenantriebsvorrichtung - Google Patents
Automatische WeichenantriebsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE449869C DE449869C DEM94415D DEM0094415D DE449869C DE 449869 C DE449869 C DE 449869C DE M94415 D DEM94415 D DE M94415D DE M0094415 D DEM0094415 D DE M0094415D DE 449869 C DE449869 C DE 449869C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- point
- switch
- connecting rod
- automatic point
- height
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 4
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/06—Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
- B61L5/067—Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means using electromagnetic driving means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
Bei den automatischen Apparaten für die Betätigung von Geleiseweichen, besonders für
Straßenbahnen, besteht der Nachteil, daß infolge der verschiedenen Konstruktionen
dieser Weichen der Weg, welchen die Weichenzunge am Angriffspunkt des vom automatischen
Apparat ausgehenden Gestänges zurücklegt, verschieden ist und daß dieser Angriffspunkt
sich in verschiedener Höhe unter Schienenoberkante befindet. Da die automatischen
Betätigungsapparate ihrer Konstruktion nach einen bestimmten Umschaltweg machen und in einer bestimmten Höhe unter
Schienenoberkante sich befinden, war es bisher notwendig, zwischen diesen Apparaten
und der Weiche zusätzliche Einrichtungen (Zwischengestänge) einzuschalten, welche die
Verschiedenheit im Weg der Weichenzunge und in der Höhe unter Schienenoberkante ausgleichen. Dadurch wurde die Verwendung
dieser Apparate erschwert, da für jede verschiedene Weichenkonstruktion verschiedene
zusätzliche Einrichtungen erforderlich waren. Die vorliegende Erfindung gestattet nun
durch Änderungen des Angriffspunktes des Verbindungsgestänges am Betätigungsapparat
sowie durch Änderung der Höhenlage des Betätigungsapparates in seinem Schutzkasten,
diese Verschiedenheiten auszugleichen, indem beim Erfindungsgegenstand sowohl der
Arbeitsweg des Betätigungsgestänges als auch dessen Höhe unter Schienenoberkante
einstellbar gemacht sind und jedem Umlegweg der Weichenzunge und jeder Höhe des
Angriffspunktes derselben unter Schienen-Oberkante angepaßt werden können, so daß
der Betätigungsapparat mit jeder beliebigen Weichenkonstruktion ohne die vorerwähnten
zusätzlichen Einrichtungen zusammengebaut werden kann.
In Abb. ι der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes in Seitenansicht und zum Teil im Schnitt dargestellt;
Abb. 2 zeigt Teile der Abb. ι in Draufsicht; Abb. 3 bis 6 zeigen einzelne Teile
der Abb. 1 und 2 in Ansicht, zum Teil im Schnitt. Abb. 7a bis yd zeigen Teile der Antriebsvorrichtung
in verschiedenen Arbeitslagen.
ίο ι ist der Schutzkasten, in welchem mittels
Schraubenbolzen 2 der Betätigungsapparat 3 für die nicht gezeichnete Weiche befestigt ist.
Die Betätigung der Weiche ist im vorliegenden Falle elektromagnetisch gedacht. 4 ist ein
Gelenk zwischen dem Magnetanker 30 und einem zweiarmigen Kurvenstück 5, das um
einen Zapfen 6 schwingbar gelagert ist und am einen Hebelarm mittels eines Zapfens 7
am Verbindungsgestänge 8, 8', das zur Weichenzunge führt, angelenkt ist. Der andere
Hebelarm des Kurvenstückes 5 besitzt die Kurve 5"; in dieser Schlitzführung bewegt
sich ein Zapfen 4." des Gelenks 4. In der Stellung der Abb. 7a befindet sich das Kurvenstück
S in der einen Endlage seiner seitlichen Schwingbewegung; der Elektromagnet ist
stromlos. Wird derselbe erregt, so wird der Anker und damit das Gelenk 4 angehoben
(Abb. 7b), wodurch das Kurvenstück in die entgegengesetzte Endlage geschwenkt wird.
Wird der Elektromagnet wieder stromlos, so kehrt das Gelenk 4 in die untere Endstellung
zurück (Abb. 7c), wobei dann der Zapfen 4° vor demjenigen Schenkel des Kurven-Schlitzes
5B sich befindet, in den er bei der nächsten Aufwärtsbewegung infolge Erregung
des Elektromagneten tritt, um das Kurvenstück in seine Anfangslage zurückzuführen
(Abb. 7d). Wird der Elektromagnet abermals stromlos, so kehrt der Magnetanker in seine
unterste Lage zurück, und der Zapfen 4" nimmt wieder die aus Abb. 7a ersichtliche
Stellung ein. Abb. 1 zeigt diejenige Momentlage des Kurvenstückes 5,, bei welcher der
.45 Magnetanker 3° etwa in der Mitte seiner Hubbewegung
angelangt ist. Um das Kurvenstück 5 in den beiden Endlagen (Abb. 7a, 7d
und 7b, 7c) der Schwingbewegung und damit
den Zapfen 7 in den Endstellungen A und B
(Abb. 1) festzuhalten, sind an sich bekannte und daher nicht gezeichnete Mittel vorgesehen.
Die Bogenlänge A bis B in Abb. 1 ist bestimmt
durch die Kurve 50 und den Weg des Zapfens 4"; die Länge der Geraden^ bis B
soll dem Umlegweg der Weichenzunge am j Angriffspunkt des Verbindungsgestänges entsprechen.
Ist letzteres nicht der Fall, so kann die Länge der Geraden A bis B geändert werden
durch Veränderung des Radius des Bogens A bis B. Zu diesem Zwecke sitzt beim
Ausführungsbeispiel der Zapfen 7 in einem Gleitklotz 9, der in einer Kulisse 10 des Kurvenstückes
S mittels Zwischenlagen 11 verschiedener
Dicke gehalten ist. Abb. 5 und 6 zeigen in perspektivischer Ansicht den Gleitklotz
9 bzw. eine einzelne Zwischenlage 11, Abb. 2 und 3 einen Halter 12 mit Befestigungsschrauben
14 für die Zwischenlagen 11 und den Gleitklotz 9. Die Einstellung des
Zapfens 7 in bezug auf die Welle 6 geschieht durch Umstellung der Zwischenlagen 11 innerhalb
der Kulisse 10.
Der Gelenkzapfen 17 des Verbindungsgestänges 8, 8' ist zur Achse der Stange 8'
versetzt vorgesehen, so daß durch Umlegen der Stange 8' deren Höhenlage in bezug auf
die Höhe der Schienenoberkante geändert wird. Zu dem gleichen Zweck ruht der Apparat
3 im Kasten 1 auf wegnehmbaren Zwischenlagen 11' (Abb. 1). Zudem ist auch
die Verbindungsstange 8' in der Wand des Schutzkastens 1 einstellbar geführt, indem
eine Führungsbüchse 15 (Abb. 4) in der Kastenwandöffnüng 16 mittels umstellbarer
Zwischenlagen 11 und einem Halter 12 gehalten
ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Automatische Weichenantriebsvor- go richtung mit Verbindungsgestänge zwischen dem Betätigungsapparat und der Weichenzunge, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt des Verbindungsgestänges am Betätigungsapparat und die Höhenlage des letzteren in seinem Schutzkasten veränderbar sind, um die Antriebsvorrichtung in bezug auf den Umlegweg der Weichenzunge und die Höhe unter Schienenoberkante verschiedenen Weichenkonstruktionen anpassen zu können.
- 2. Automatische Weichenantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgestänge auf Seite des BetEtigungsapparates an einem Gleitklotz angelenkt ist, der an einem den Antrieb zwischen dem Betätigungsapparat und dem Verbindungsgestänge vermittelnden Hebelarm radial zum Drehpunkt dieses letzteren einstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH449869X | 1926-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449869C true DE449869C (de) | 1927-09-21 |
Family
ID=4515442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM94415D Expired DE449869C (de) | 1926-04-15 | 1926-05-08 | Automatische Weichenantriebsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449869C (de) |
-
1926
- 1926-05-08 DE DEM94415D patent/DE449869C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1082227B (de) | Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl. | |
| DE449869C (de) | Automatische Weichenantriebsvorrichtung | |
| DE937504C (de) | Zweinadelnaehmaschine mit zwei wahlweise ein- und ausschaltbaren Nadelstangen | |
| CH378355A (de) | Fahrbare Gleisstopfmaschine | |
| DE2103739C3 (de) | Rechenreiniger mit elektromotorischem Antrieb einer parallel zum Rechen verfahrbaren und diesem gegenüber schwenkbaren Harke | |
| DE441059C (de) | Anordnung zur Fernuebertragung von Bewegungen mittels voneinander entfernt angeordneter Regelwiderstaende in Brueckenschaltung | |
| DE1963861A1 (de) | Seiten- und Quermesserantrieb fuer Dreimesserschneidemaschinen | |
| DE10162862A1 (de) | Vorrichtung zum Fixieren von Werkstücken | |
| DE686535C (de) | Stellvorrichtung fuer Strassenbahnweichen | |
| CH118888A (de) | Automatische Weichenantriebsvorrichtung. | |
| DE559310C (de) | Elektromagnetische Weiche fuer Spielzeugeisenbahnen | |
| DE343153C (de) | Rueckschlagende Weichenstellvorrichtung | |
| DE451831C (de) | Kurbelantrieb mit Geschwindigkeitsausgleich | |
| DE1780100B2 (de) | Aufhaengung fuer magnetschienenbremsen in drehgestellen von gleisfahrzeugen | |
| DE676281C (de) | Vorrichtung in stehender Bauart fuer die Weichenumstellung bei Schienenbahnen | |
| DE683146C (de) | Stabregelvorrichtung fuer Trockenhaengen | |
| DE464226C (de) | Weichenstellvorrichtung | |
| DE164134C (de) | ||
| DE948700C (de) | Weichenverzweigung an Fahrleitungen elektrischer Fahrzeuge | |
| DE1658332C3 (de) | Als Schwenkhebel ausgebildetes Stopfwerkzeug für Gleisstopfmaschinen | |
| DE474227C (de) | Weichenstellvorrichtung fuer elektrische Bahnen | |
| DE808445C (de) | Weichenzungenantrieb fuer Modell- und Spielzeugbahnen | |
| DE571457C (de) | Weichenstellvorrichtung | |
| DE118931C (de) | ||
| DE144796C (de) |