DE449740C - Dampfkessel oder Warmwassererzeuger mit aus dem Wasserraum in den von heissen Gasen durchstroemten Heizraum sich erstreckenden, am Ende geschlossenen und mit Wasser gefuellten Rohren - Google Patents
Dampfkessel oder Warmwassererzeuger mit aus dem Wasserraum in den von heissen Gasen durchstroemten Heizraum sich erstreckenden, am Ende geschlossenen und mit Wasser gefuellten RohrenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B13/00—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
- F22B13/02—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. SEPTEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13 a GRUPPE 6
C 38727 X/is a
Tag der Bekanntmachimg über die Erteilung des Patents: 8. September 1327.
Thomas Clarkson in London. ·
Dampfkessel oder Warmwassererzeuger mit aus dem Wasserraum in den von heißen
Gasen durchströmten Heizraum sich erstreckenden, am Ende geschlossenen und mit
Wasser gefüllten Rohren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1926 ab.
Die Priorität der Anmeldung in Großbritannien vom 17. September 1925 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft einen Dampfkessel | förmig in einen Heizraum hinein erstrecken,
oder Wassererhitzer, bei dem heiße Gase über in dessen Mitte ein Kernstück o. dgl. voreine
Reihe von an den Enden abgeschlossenen, gesehen ist.
wasserführenden Rohrstutzen hinwegstrei- : Bei derartigen Wassererhitzern nimmt die
chen, welche sich von einem ringförmigen ; Strömungsgeschwindigkeit der heißen Gase
Dampf- oder Wasserbehälter aus strahlen- j durch den ringförmigen Raum, in den die
Rohrstutzen strahlenförmig hineinragen, wegen der Volumenabnahme der Gase in dem
Maße ab, wie die Gase ihre Hitze an das Wasser abgeben. Der Gegenstand vorliegender
Erfindung bezweckt, diesen Verlust, der durch Änderung der Strömungsgeschwindigkeit
der Gase bedingt ist, zu verhindern und eine wirksame Hitzeübertragung zu erhalten,
welche im weitesten Maße von der Gasgeschwindigkeit im Verhältnis zu der die
Hitze aufnehmenden Oberfläche abhängt.
Man hat. bereits vorgeschlagen, zu diesem Zweck den Querschnitt des von den heißen
Gasen durchströmten Raumes nach der Austrittsöffnung der Gase hin dadurch allmählich
zu verkleinern, daß die Wände des Heizraumes schräg angeordnet werden und der Heizraum auf diese Weise eine kegelförmige
Gestalt erhält. Bei einer derartigen kegelförmigen Ausbildung des Heizraumes von
Wassererhitzern mit seitlich in den Heizraum hineinragenden Rohrstutzen bereitet es
aber nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten, die zahlreichen wagerecht liegenden Rohrstutzen
in den schrägen Wänden so zu befestigen, daß die Verbindungsstellen gas- und wasserdicht sind. Die Herstellung eines derartigen
vollkommen dichten Wassererhitzers ist daher auch mit großen Kosten verbunden. Nach der Erfindung ist der Übelstand dadurch
vermieden, daß die Zahl der reihenweise angeordneten, untereinander gleichgroßen
Rohrstutzen von der Eintrittsöffnung des Heizraumes für die heißen Gase nach der
Austrittsöffnung hin in den einzelnen Reihen zunimmt. Auf diese Weise wird der Querschnitt
des Ringraumes verkleinert, ohne daß die für die Herstellung dichter Wassererhitzer
besonders zweckmäßige zylindrische Form des Ringraumes durch eine Kegelform
ersetzt zu werden braucht. Die sichere Abdichtung zwischen der Wandung des Ringraumes
· und den Rohrstutzen ist daher bei Wahrung einer leichten Herstellung des Erhitzers
gewährleistet.
Die Zunahme der Zahl der Rohrstutzen kann erfindungsgemäß absatzweise erfolgen.
Die Verkleinerung des Querschnittes des Ringraumes kann ferner auch dadurch erreicht
werden, daß die Abmessungen eines Teils oder sämtlicher in den Gasraum hineinragender
Rohrstutzen der an der Gasaustrittsöffnung liegenden Rohrreihen größer sind als die der Rohrstutzen an der Eintrittsöffnung
und daß diese Größenänderung in zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Stufen erfolgt.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dar-Ro
gestellt.
Abb. ι zeigt einen Kessel im Schnitt, bei dem die Anzahl der Rohrstutzen in jeder
Ringreihe an verschiedenen Höhepunkten des Kessels verschieden ist. Abb. 2 ist ein Schnitt
nach der Linie 2-2 der Abb. 1, Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 1. Abb. 4
und 5 sind Querschnitte in der Nähe des Kopfes bzw. des Bodens eines Dampfkessels,
der im wesentlichen dem in den Abb. 1 bis 3 dargestellten entspricht, bei dem aber zur Erreieiiung
desselben Erfolges die Größe an Stelle der Anzahl der Rohrstutzen in jeder
Ringreihe verschieden ist.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 bis 3 besteht der Kessel aus einem ringförmigen
Dampf- und Wasserbehälter A mit Zylinderwandungen B und C. Von der inneren Wandung
C ragen strahlenförmig eine Reihe von Rohrstutzen D in das Kesselinnere. Diese
Rohrstutzen sind vorzugsweise kegelförmig ausgebildet und, wie dargestellt ist, mit ihren
dünneren Enden einwärts gerichtet, wobei ihre Mittellinien zweckmäßig genau radial
zur Mittelachse des Kessels verlaufen. Die Rohrstutzen Ό sind ringförmig angeordnet,
indem jede Reihe in einer zur Mittelachse senkrechten Ebene liegt, während die Länge
der Rohrstutzen so bemessen ist, daß sie in der Kesselmitte einen zylindrischen Raum
freilassen, der sich durch den ganzen Kessel erstreckt. Innerhalb dieses mittleren zylindrischen
Raumes ist ein zylindrisches Kernstück E, das entweder aus feuerbeständigem
Baustoff oder aus Stahl hergestellt ist, oder ein anderes nicht dargestelltes Röhrensystem
angeordnet. Wahlweise kann auch das Kernstück teils aus einem Röhrensystem und teils
aus feuerbeständigem Baustoff gebildet werden. Der Kern B hängt frei an dem oberen
oder Gasaustrittsende des Kessels, indem an dem einen Ende ein Halteglied F in eine entsprechende,
mit Schraubengewinde versehene Bohrung des Kopfstückes E1 des Kernes E
eingreift, während das andere Ende des Haltegliedes in der Mitte eines Querstüdces
F1 befestigt ist, das sich kreuzweise über den Gasaustrittsweg C1 des Kessels legt.
Wie ersichtlich ist, entsteht bei dieser Ausführungsform zwischen dem in der Mitte be-.findlichen
Kernstück E und der inneren Wandung C des Dampf- und Wasserbehälters A
ein ringförmiger Raum. Die heißen Gase treten in diesen ringförmigen Raum durch die
Eintrittsöffnung C2 hindurch ein und entweichen nach Umspülen der Rohrstutzen D
durch den Austrittsweg C1. Die Stutzen weisen gleiche Abmessungen auf, aber ihre
Zahl nimmt in den einzelnen ringförmigen, in den Querschnittsebenen des Kessels angeordneten
Reihen, vorzugsweise absatzweise von der Eintrittsöffnung hin, zu. Bei der Ausführungsform
nach den Abb. 1 bis 3 sind etwa
zehn Ringreihen, die an der Gaseintrittsöffnung liegen, mit einer bestimmten Anzahl,
z.B. vierunddreißig (Abb. 2), gleicher Rohrstutzen und etwa dreizehn an der Gasaustrittsöffnung
liegenden Ringreihen mit einer größeren Anzahl, z. B. siebenunddreißig ι Abb. 3), gleicher Rohrstutzen ausgerüstet.
Die zwischen der oberen und unteren Gruppe liegenden etwa vierzehn Ringreihen werden eine dazwischenliegende Zahl von
Rohrstutzen erhalten, beispielsweise sechund- - dreißig Rohrstutzen in jeder Ringreihe.
Diese Anordnung eignet sich für einen Kessel, der annähernd einen äußeren Durchmesser
von 1,5 m und eine Gesamtlänge von 4,5 m aufweist.
Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, sind die Stutzen in den benachbarten Reihen
versetzt zueinander angeordnet, während ihre Enden bis dicht an die Außenwandung des in
der Mitte vorgesehenen Kernes E reichen. Es ist selbstverständlich, daß die Gase, statt in
der Aufwärtsrichtung, wie in dem vorliegenden Beispiel dargestellt ist, auch in der Abwärtsrichtung
durch den Erhitzer hindurchgeführt werden können, wobei dann die Zahl der Stutzen in der obersten Reihe bzw.
Gruppe geringer ist als in der mittleren und unteren Ringgruppe.
In der Mitte des Dampf- und Wasserbehälters A ist ein Zylinder G vorgesehen,
welcher an der Außenwandung B des Kessels durch kurze Bolzen G1 gehalten ist und
zweckmäßig nahe vom Boden des Dampf- und Wasserbehälters bis kurz über die letzte Ringreihe
der Stutzen reicht. Dieser zylindrische Verteiler G dient zur Unterstützung des
Wasserumlaufs, in dem ein Aufwärts strömen innerhalb des Verteilers, ein Abwärtsströmen
aber außerhalb desselben stattfindet. Das Speisewasser wird durch die Außenwandung
des Kessels hindurch an einer Stelle zugeführt, an der der Wasserstrahl gegen die
Verteilerplatte stößt, beispielsweise etwa 12 cm unterhalb des Randes der Verteilerplatte
an der bei H angedeuteten Stelle.
Die in den Abb. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der zuletzt
beschriebenen darin, daß hierbei nicht die Anzahl der Stutzen an jeder Reihe oder
Ringgruppe verschieden ist, sondern daß vielmehr die Stutzen in ihrer Größe in den einzelnen
Kesselabschnitten abnehmen, so daß also die Rohrstutzen D2 in den oberen und
mittleren Reihen einen größeren Durchmesser aufweisen als die Rohrstutzen der unteren
Ringgruppe D1. Nach Belieben können in jeder Ringreihe einige Rohrstutzen im Querschnitt
groß ausgebildet sein.
Die beschriebenen Ausführungsformen können bei einem Kessel gemeinsam verwendet
werden, wobei je nach dem Verwendungszweck des Kessels beliebige Mittel zur Wärmeerzeugung angewandt werden können.
Claims (3)
1. Dampfkessel oder Warmwassererzeuger mit aus dem Wasserraum in den von
heißen Gasen durchströmten Heizraum sich erstreckenden, am Ende geschlossenen und mit Wasser gefüllten Rohren, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zahl der reihenweise angeordneten, untereinander gleich großen Rohrstutzen (Z?) von der
Eintrittsöffnung (C2) des Heizraumes für die heißen Gase nach der Austrittsöffnung
(C1) hin in den einzelnen Reihen zunimmt.
2. Dampfkessel oder Warmwassererzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahl der Rohrstutzen (D) in den einzelnen Reihen von der Gaseintrittsöffnung
(C2) nach der Austrittsöffnung (C1) des Heizraumes hin absatzweise
zunimmt.
3. Dampfkessel oder Warmwassererzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abmessungen eines Teils oder sämtlicher in den Gasraum hineinragender
Rohrstutzen (D2) der an der Gasaustrittsöffnung (C1J liegenden Rohrreihen
größer sind als die der Rohrstutzen (D1) an der Eintrittsöffnung (C2) und
daß diese Größenänderung in zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Stufen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. (JKDHrCKT IN DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB449740X | 1925-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449740C true DE449740C (de) | 1927-09-21 |
Family
ID=10435428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC38727D Expired DE449740C (de) | 1925-09-17 | 1926-09-17 | Dampfkessel oder Warmwassererzeuger mit aus dem Wasserraum in den von heissen Gasen durchstroemten Heizraum sich erstreckenden, am Ende geschlossenen und mit Wasser gefuellten Rohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449740C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168929B (de) * | 1959-03-06 | 1964-04-30 | Summa Kessel G M B H Und Co K | Rohrfoermiges Waermetauscherelement |
| DE1272933B (de) * | 1965-01-29 | 1968-07-18 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Abgaskamin zur Kuehlung von Abgasen hoher Temperatur |
-
1926
- 1926-09-17 DE DEC38727D patent/DE449740C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168929B (de) * | 1959-03-06 | 1964-04-30 | Summa Kessel G M B H Und Co K | Rohrfoermiges Waermetauscherelement |
| DE1272933B (de) * | 1965-01-29 | 1968-07-18 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Abgaskamin zur Kuehlung von Abgasen hoher Temperatur |
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