DE449507C - Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin, Rohoel u. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin, Rohoel u. dgl.Info
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- DE449507C DE449507C DEST38912D DEST038912D DE449507C DE 449507 C DE449507 C DE 449507C DE ST38912 D DEST38912 D DE ST38912D DE ST038912 D DEST038912 D DE ST038912D DE 449507 C DE449507 C DE 449507C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/22—Safety features
- B65D90/30—Recovery of escaped vapours
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehältern für Gasolin, Rohöl u. dgl. Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsbehälter insbesondere für Gasolin, Petroleum u. cfgl. Bekanntlich ändert sich die Verdampfung des Inhaltes mit dem Wechsel klimatischer Verhältnisse. Hierbei ist es, zumal bei größeren Behältern dieser Art, aus wirtschaftlichen Gründen von Wichtigkeit, die ausgeatmeten Dämpfe aufzufangen. Zu diesem und ähnlichen Zwecken ist es bereits vorgeschlagen worden, den Behälter mit einem raumbeständigen Ausgleichb ehälter zu verbinden, der die aus dem eigentlichen Flüssigkeitsbehälter entweichenden Dämpfe aufnimmt. Hierbei kann jedoch nur ein kleiner Bruchteil der verdampften Menge in den Vorratsbehälter zurückgelangen.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß der Vorratsbehälter mit einem zusammenklappbaren Aufnehmer aus einem Gewebebeutel o. dgl. von langgetreckter Gestalt in Verbindung steht, der in einem festen Gehäuse aufgehängt und dessen Boden mittels einer Unterlage mit schrägen Steuerungsflächen abgestützt ist. Zweckmäßiger weise ist der zusammenklappbare Gewebebeutel an einer wagerechten, längs ihrer Unterseite Unterbrechungen aufweisenden Einlaßröhre aufgehängt und an seiner Unterseite mit einem Querteil mit abgerundeten Außenkanten versehen, welche die Seiten des Beutels derart abstützen, daß sie nach innen zusammenfallen können. -Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, in der Abb. i eine Ansicht teils schematisch und teils im Schnitt einer Einrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht und Abb. z einen Längsschnitt durch ein Ballonhaus darstellt, «-elches einen Ballon oder einen Sack enthält, der mit dem Flüssigkeitsbehälter in Verbindung steht.
- In der Zeichnung ist 5 ein Flüssigkeitsl:ehälter, der mit einem Dach 6 versehen ist. Letzteres ist an seiner obersten Stelle mit einem Durchlaß versehen, durch welchen die Dämpfe in ein Rohr 7 gelangen. Das Rohr führt nach einer Ballonhalle 8, und die Rohrführung ist derart, daß das in den Ballon eintretende Ende des Rohres niedriger liegt als der Durchlaß am Dach 6. Der Ballon oder Sack 9 ist so ausgeführt, daß er in sich zusammenfallen kann. Er besteht aus einem Gewebe oder einem anderen faltbaren Stoff, der durch eine besondere Behandlung für die in dem Behälter 6 entwickelten Dämpfe undurchlässig und gegen Angriffe durch diese Gase geschützt ist.
- Der Ballon 9 kann z. B. aus Ballonseide bestehen, die mit einer Mischung, welche in der Hauptsache aus Gelatine besteht, imprägniert oder überzogen wird. Diese Mischung kann gegebenenfalls einen kleinen Zusatz eines Härtemittels, wie z. B. Chromalaun, Hexamethylenetetramin, Formaldehyd o. dgl., sowie einen kleinen Zusatz eines geeigneten Erweichungsmittels, wie z. B. Glycerin o. dgl., enthalten. Es kann z. B. auf dem Ballonstoff ein Überzug gebildet werdlen, -der aus einem Gewichtsteil Leim, zwei Gewichtsteilen Glycerin und einem Teil Wasser mit z/2 bis 11,i, Prozent Ferrosulfat besteht. Der Ballon hat einen Rauminhalt, der etwas größer ist als das normale Gas oder Luftvolumen, das während der sogenannten Atmung des Behälters 5 aus diesem herausgedrückt wird. Das Rohr 7 erstreckt sich durch die Ballonhalle und wird innerhalb derselben durch geeignete Vorrichtungen an erhöhter Stelle gestützt. Das Rohr 7 führt durch den Sack 9, welch letzterer zum Teil durch d'as Rohr gestützt wird. Der Teil des Rohres 7, der sich innerhalb des Sackes oder Ballons befindet und mit dem Bezugszeichen 7" bezeichnet ist, hat Durchbrechungen, durch welche die Luft und die Dämpfe, die aus dem Behälter herausgetrieben werden, in das Innere des Ballons gelangen können.
- Auf dem Boden io der Ballonhalle befindet sich ein Untersatz i i mit geneigten Seitenteilen 12. Der Untersatz i i, 12 bildet also eine Art von Trog, der zur Unterstützung der unteren Ballonteile dient. Von dem Trog ragen mehrere senkrechte Pfosten oder Rohre 13 empor, die sich innerhalb des Ballons aufwärts bis zum Rohr 7" erstrecken. Die senkrechten Rohre sind durch Querstreben 1q. verbunden, so daß das ganze einen senkrechten Rahmen zur Stützung des Rohres 7 und des Ballons 9 bildet. Letzterer umgibt den senkrechten Stützrahmen, und an allen Stellen, wo die Stützglieder durch den Ballon hindurchgehen, werden dichte Verbindungen hergestellt, um Entweichen der Dämpfe an diesen Stellen zu verhindern. Die Dichtungen können mittels Leims o. dgl. hergestellt sein. Innerhalb des Ballons, und zwar gerade oberhalb des Troges i i, ist ein weiterer Trog 15 von geringerer Breite angebracht. Letzterer dient als Stütze für die unteren Teile des Ballons, wenn letzterer in sich zusammengefallen ist. Die Seitenkarten des Troges 15 sind gerollt, so daß rohrartige Saitenteile i9 gebildet werden, auf denen der Ballonstoff ohne Beschädigung ruhen kann.
- Aus der Darstellung ist ohne weiteres ersichtlich, daß während der Ausdehnung des Inhaltes des Behälters 5 die mit Gasolin angereicherte Luft, die aus dem Rohr 7 austritt, in den Sack 9 einströmt und letzteren veranlaßt, sich mehr oder weniger auszudehnen. Da der Ballon für die mit Gasolin angereicherten Dämpfe undurchlässig ist, speichert er dieselben in seinem Innern auf, und während der Zusammenziehung des Inhaltes des Behälters 5 wird der Inhalt des Ballons 9 durch Saugwirkung in den Behälter 5 zurückgesaugt. Da die Dämpfe, die auf diese Weise aus dem Gassack 9 herausgesaugt werden, bereits mehr oder weniger mit Gasolindampf getränkt sind, wird die Menge des Gasolins, die von der Oberfläche der in dem Behälter 5 befindlichen Flüssigkeit verdampft, entsprechend verringert.
- Für den Fall einer übermäßigen Ausdehnung oder Einatmung von Dämpfen oder Luft kann eine passende Sicherheitsvorrichtung an den Durchlaß im Dache 6 oder an das Rohr 7 angeschlossen werden. Diese Vorrichtung kann z. B. aus einem Flüssigkeitsventil oder Dichtung bestehen. In der Zeichnung ist 16 eine derartige Vorrichtung, die durch ein Auslaßrohr 18 mit der Außenluft verbunden ist.
- In den Zeichnungen ist nur eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Erfindung läßt natürlich viele Ausführungsmöglichkeiten zu, die alle in den Bereich der Erfindung fallen.
Claims (3)
- PATRNTANSPRÜcf1R: i. Einrichtung- zum Verhindern . der Verdampfung aus Vorratsbehältern für-Gasolin, Rohöl u. dgl., bei der ein zusammenklappbarer Dampfaufnehmer mit dein Dampfraum des Vorratsbehälters verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammenklappbare Aufnehmer aus einem Gewebebeutel oder -ballon von langgestreckter Gestalt besteht, in einem festen Gehäuse aufgehängt und an dessen Boden auf einerUnterlage. (i i) mit schrägen Steuerungsflächen (12) abgestützt ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammenklappbare Gewebebeutel mit einer wagerechten, inneren, längs ihrer Unterseite Unterbrechungen aufweisenden Einlaßröhre (7a) aufgehängt und an seiner Unterseite mit einem inneren Querteil (15) mit abgerundeten Außenkanten (i9) versehen ist, welche die Seiten des Beutels derart abstützen, daß sie nach innen zusammenfallen.
- 3. Einrichtung nach Ansprach i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der den Vorratsbehälter mit dem Dampfraum verbindenden Leitung ein Flüssigkeitsverschluß (16) angebracht ist, der auf Druckunterschied von der einen oder anderen Richtung anspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST38912D DE449507C (de) | 1925-01-08 | 1925-01-08 | Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin, Rohoel u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST38912D DE449507C (de) | 1925-01-08 | 1925-01-08 | Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin, Rohoel u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449507C true DE449507C (de) | 1927-09-16 |
Family
ID=7463332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST38912D Expired DE449507C (de) | 1925-01-08 | 1925-01-08 | Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin, Rohoel u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449507C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3513057A1 (de) * | 1984-04-17 | 1985-10-17 | Robert Dipl.-Ing. Bregenz Manahl | Speicheranlage fuer gasfoermige medien niedrigen druckes |
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1925
- 1925-01-08 DE DEST38912D patent/DE449507C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3513057A1 (de) * | 1984-04-17 | 1985-10-17 | Robert Dipl.-Ing. Bregenz Manahl | Speicheranlage fuer gasfoermige medien niedrigen druckes |
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