DE449161C - Tier- bzw. Schweinefalle - Google Patents

Tier- bzw. Schweinefalle

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DE449161C
DE449161C DESCH76999D DESC076999D DE449161C DE 449161 C DE449161 C DE 449161C DE SCH76999 D DESCH76999 D DE SCH76999D DE SC076999 D DESC076999 D DE SC076999D DE 449161 C DE449161 C DE 449161C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/02Slaughtering pens

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Tier- bzw. Schweinefalle. Um Tiere, insbesondere Schweine, zum Betäuben festzuhalten, entzieht man diesen allgemein durch geeignete Vorrichtungen den Boden. Dies geschieht einerseits durch zeitraubendes Heben, andererseits dadurch, daß man die Tiere in kippbare Fallen mit allklappbarem Boden treibt und diesen Boden im geeigneten Augenblick von Hand auslöst. Um das betäubte Tier aus solchen Fallen zu entfernen, werden diese umgekippt. Dieses Rippen erfordert bei den bekannten Fallen um so mehr Kraft, je schwerer die Last des Schlachttieres ist. Außerdem nehmen diese !,'allen, wenn sie gekippt werden, einen größeren Raum ein als in ihrer Ruhe- bzw. Aufiiahmestellung. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine kippbare Tier- bzw. Schweinefalle, deren in üblicher Weise konische Bucht exzentrisch zwischen zwei auf Rollen laufenden Scheiben eingebaut ist, infolgedessen um so leichter gekippt werden kann, je schwerer man sie belastet, und deren in üblicher Weise abklappbarer Boden sich selbsttätig auslöst, sobald ein Tier hineingetriehen wird. Infolge ihrer in sich geschlossenen kreisförmigen Bewegung bleibt die neue Falle in der Ruhe wie in der Kippbewegung auf den gleichen Raum beschränkt.
  • Es sind zwar kippbare Vorrichtungen bekannt, bei denen der zum Festhalten der Tiere bestimmte Teil mittels auf Rollen laufender kreisbogenförmiger Führungen drehbar ist; demgegenüber ist am Erfindungsgegenstand neu und eigenartig, daß infolge der exzentrischen Lagerung der üblichen konischen Bucht in kreisbogenförmigen Führungen nach Üffnung der Buchtverriegelung bereits ein leichter Anstoß, der um so geringer sein kann, je schwerer die Last ist, genügt, um die Falle unter der Einwirkung des Gewichts des Schlachttieres in der Auswerfrichtung in Bewegung zu setzen, und daß die Falle nach der Entleerung bzw. von der Entleerungsstellung aus selbsttätig durch die nun exzentrisch verlagerten Massen der Bucht und ihrer Bedienungsteile in die Aufnahmestellung zurückbewegt wird.
  • Aus der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, und zwar in Abb. i die Vorderansicht in Aufnahmestellung, Abb. 2 ein Querschnitt nach der Linie x-x der Abb. i in Aufnahmestellung, Abb. 3 derselbe Querschnitt in Entleerungsstellung.
  • Die neue Falle besteht aus zwei in parallelem Abstand voneinander befindlichen Ständern m, die durch Ankerbolzen v verbunden sind und mittels der Rollen d die in den Scheiben c exzentrisch gelagerte Bucht b tragen. Die um n schwenkbaren Haken o halten den in üblicher Weise abklappbaren, um p drehbaren Boden f fest, bis ein Tier den in g1, g2 beweglichen Kniehebel g, der von einer Feder z nach oben gedrückt wird, betritt, so daß er sich streckt und .durch seine so hervorgerufene Verlängerung den Boden f über die Haken o hinausschiebt, so daß der Boden f in üblicher Weise nach unten kippt.. Die Haken o liegen federnd gegen die Anschläge r. Die Druckfeder x, welche sich gegen einen Anschlag stützt, schiebt den Boden f jeweils wieder in die Einklinkstellung zurück. Für den Fall, daß das Tier den Kniehebel g nicht betritt, dient der sich um s drehende Hebel t zur Auslösung des Bodens von Hand. An Stelle ,des Kniehebels g bzw. der gesamten Bodenauslösevorrichtung kann 'jede beliebige Konstruktion treten. Die Schlitze tv in den Scheiben c in Verbindung mit dem Ankerbolzen v begrenzen den Anschlag in den Endstellungen der Bucht b. Gleichzeitig verhindert der durch Schlitz tv tretende Ankerbolzen v, daß die Bucht b zwischen den Ständern m herausfallen kann. Die Verriegelung e, welche unter dem Zug der Feder /a liegt, sichert die Bucht b in der Aufnahmestellung vor unbeabsichtigter Drehung. Die Bewegungsrichtung zum Auslösen der Verriegelung e liegt in der Auswerfrichtung der Bucht b, so daß durch die Auslösung der Verriegelung e gleichzeitig die Bucht b in Bewegung gesetzt wird. Bei dem Zurücklaufen der Bucht b wird die Verriegelung e durch ihr Eigengewicht bzw. den Zug der Feder h wieder selbsttätig gesichert. Läuft die Bucht b in die Entleerungsstellung, dann hängt sich der Boden f infolge seines Eigengewichts wieder selbsttätig in die Haken o .ein. Die auf dem Ablauf h angeordnete Erhöhung l ist ein Hindernis für den mit dem Rücken voraus abgleitenden Tierkörper, das diesen zwingt, sich zu drehen, so daß er mit den Beinen voraus auf dem Boden anlangt.
  • Um die F4lle in. Betrieb zu nehmen, wird das Schlachttier über den Steg a oder, wo es die baulichen Verhältnisse gestatten, unmittelbar vom Boden aus in der Richtung des Pfeiles y in die Falle getrieben. Das Tier muß hierbei den Kniehebel g betreten, dieser streckt sich und löst hierdurch den Boden f aus, wodurch dieser nach unten klappt. Das Tier hat sich auf diese Weise selbst den Boden f entzogen, ist-infolgedessen gefangen und kann mühelos betäubt werden. Durch den leichten Anstoß, der durch das Öffnen der Verriegelung e hervorgerufen wird, und durch die in Auswerfrichtung wirkende Last des Tieres wird nun die Bucht b gekippt und hierbei entleert. Während der Entleerungsbewegung klinkt sich der Boden f wieder ein, und die Bucht b läuft, sobald sie von dem Schlachttier entlastet ist, wieder selbsttätig in die Aufnahmestellung zurück.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜcHr,: i. Tier- bzw. Schweinefalle, bei welcher die zur Aufnahme der Tiere bestimmte Bucht mittels auf Rollen laufender Scheiben kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bucht (b) exzentrisch in den Scheiben (c) gelagert ist, so daß in der Aufnahmestellung infolge des Gewichts des exzentrisch zum Schwerpunkt stehenden Schlachttieres und nach Entleerung infolge der exzentrisch verlagerten Massen der Bucht diese selbsttätig vor- und rückwärts kippt.
  2. 2. Tier- bzw. Schweinefalle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dieser eine durch das Schlachttier auslösbare Fangvorrichtung mit selbsttätiger Auslösung des Bodens angebracht ist.
  3. 3. Tier- bzw. Schweinefalle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Ablauf (h) eine Erhöhung (L) angebracht ist, welche das mit dem Rücken voraus aus der Falle gleitende betäubte Tier wendet, dergestalt, daß es mit den Beinen voraus den Fußboden erreicht.
DESCH76999D 1926-02-14 1926-02-14 Tier- bzw. Schweinefalle Expired DE449161C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1632084B1 (de) * 1966-02-23 1971-06-09 Slagteriernes Forskningsinst Anlage zum betäuben von schlachtschweinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1632084B1 (de) * 1966-02-23 1971-06-09 Slagteriernes Forskningsinst Anlage zum betäuben von schlachtschweinen

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