DE99772C - - Google Patents
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- DE99772C DE99772C DENDAT99772D DE99772DA DE99772C DE 99772 C DE99772 C DE 99772C DE NDAT99772 D DENDAT99772 D DE NDAT99772D DE 99772D A DE99772D A DE 99772DA DE 99772 C DE99772 C DE 99772C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K11/00—Closets without flushing; Urinals without flushing; Chamber pots; Chairs with toilet conveniences or specially adapted for use with toilets
- A47K11/02—Dry closets, e.g. incinerator closets
- A47K11/03—Dry closets, e.g. incinerator closets having means for adding powder, e.g. earth
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
- Y02A50/00—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE in human health protection, e.g. against extreme weather
- Y02A50/30—Against vector-borne diseases, e.g. mosquito-borne, fly-borne, tick-borne or waterborne diseases whose impact is exacerbated by climate change
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
ALEXANDER DUMTSA in BUDAPEST. Streuvorrichtung für einen Abort.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1897 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, mittelst welcher nach Gebrauch
des Abortes ein gewisses Quantum Torf selbstthätig auf das Excrement geschüttet wird.
In beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsformen
der Streuvorrichtung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 und 2 zwei auf einander
verticale Längsschnitte der einen Ausführungsform , während Fig. 3 einen der Fig. ι entsprechenden Schnitt der zweiten
Ausführungsform darstellt.
Das Wesentliche der Vorrichtung besteht darin, dafs unter einem Torf behälter A, welcher
unten in einen Trichter α endigt, eine Mulde c um Achse b drehbar aufgehängt ist.
An der Mulde c ist vorn eine Schaufel d angelenkt und das Ganze derart angeordnet, dafs
die Mulde c in normaler Lage sich unter der OefFnung des Trichters α befindet und das
Herausfallen des Torfes verhindert, während die Schaufel d in der mit vollen Linien der
Fig. ι angedeuteten Lage hängt.
Auf der Achse b sind aufser den Armen c1
der Mulde c noch die Arme e e befestigt (Fig. 2), welche mit den Armen c1 auch aus
einem Stück bestehen können.. Die Arme e sind mittelst Druckstangen f mit den um g1
drehbaren Hebeln g (Fig. 1) gelenkig verbunden,
auf deren anderen Enden das um hl drehbare Sitzbrett h aufruht.
Wird das Sitzbrett h niedergedrückt, so drehen sich die Hebel g in die mit Strichpunkt
angedeutete Lage, wodurch mit Hülfe der Druckstangen f die Arme e und mit ihnen
zugleich auch die Mulde c in die mit Strichpunkt gezeichnete Lage gedreht werden, wodurch'
die Mulde c die Schaufel d unter den Trichter α zieht und der Torf auf die Schaufel
gleitet.
Wird das Sitzbrett wieder entlastet, so schwingt die Mulde c, welche, wie aus der
Zeichnung ersichtlich, ein massiver Gufs ist, aus eigenem Gewicht wieder in die normale
Lage zurück, wobei sie die Schaufel d herausstöfst und der darauf befindliche Torf auf
das Excrement fällt; gleichzeitig wird der Hebel g wieder in seine normale Lage gedreht.
Um immer eine genügende Menge Torf auf die Schaufel zu bringen, ist es zweckmäfsig,
eine Rüttelvorrichtung i anzuwenden, welche durch einen an Achse b befestigten Hebel k
bei jeder Function der Torfstreuvorrichtung einmal auf- und niederbewegt wird, wobei die
an der Rüttelvorrichtung i befestigten Stifte i1
den Torf abscharren.
Um den Abort auch als Pissoir verwenden zu können, sind an dem Sitzbrett mittelst
Arme m Gegengewichte / befestigt, welche das Sitzbrett stets in der mit h" bezeichneten Lage
halten.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der mit Bezug auf
Fig. ι und 2 beschriebenen dadurch, dafs bei dieser die Hebel g mit der Mulde c nicht in
fester Verbindung stehen, so. dafs hier die Arme e und Druckstangen f wegfallen. Das
eine Ende der Hebel g drückt unmittelbar auf die Arme c' der Mulde c und bewegt
letztere auf diese Weise, während das andere Ende, ebenso wie bei der ersten Ausführungsform, unter dem Sitzbrett gleitet.
Diese Ausführungsform kann nur bei Aborten mit mit Gegengewicht versehenem Sitzbrett
angewendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Streuvorrichtung für einen Abort, dadurch gekennzeichnet, dafs unter einem Behälter (A) eine um eine waagrechte Achse (b) drehbare, vorn mit einer Schaufel (d) gelenkig verbundene Mulde (c) ' derart angeordnet ist, dafs, wenn letztere durch Belastung des Abortsitzes um ihre Achse gedreht wird, die Schaufel unter den Behälter zu liegen kommt und, wenn die Mulde durch Entlastung des Sitzes wieder in ihre Ruhelage zurückkehrt, die Schaufel vorgestofsen und das auf ihr befindliche Streumaterial ausgeschüttet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99772C true DE99772C (de) |
Family
ID=370624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99772D Active DE99772C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99772C (de) |
-
0
- DE DENDAT99772D patent/DE99772C/de active Active
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