DE44852C - Cylinderwalke für endlose Filze - Google Patents

Cylinderwalke für endlose Filze

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DE44852C
DE44852C DENDAT44852D DE44852DA DE44852C DE 44852 C DE44852 C DE 44852C DE NDAT44852 D DENDAT44852 D DE NDAT44852D DE 44852D A DE44852D A DE 44852DA DE 44852 C DE44852 C DE 44852C
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cylinder
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DENDAT44852D
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V. SCHUSTER in Reichenbach i. V
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C17/00Fulling
    • D06C17/02Fulling by rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Seither wurden sogenannte endlose Filze in Hammer- bezw. Kurbelwalken bearbeitet, was aber eine ungleichmäfsige, nicht gut verfilzte Waare bei gleichzeitig vieler Arbeitszeit ergab. Diese Mängel und Fehler bei noch viel weniger Arbeitszeit zu beseitigen, soll durch die verbesserte Cylinderwalke erreicht werden. Um den endlosen Filz zunächst zwischen die Rouletten G F, Fig. ι , zu bringen, ist folgende Manipulation nöthig.
ι. Man stellt Walze G auf einen festen Punkt ein; dies geschieht, indem man von den um Achse b drehbaren, auf Stift c ruhenden Hebel a das Laufgewicht ρ entfernt, dann Hebel a um Achse b so dreht, dafs der Hebel α andererseits zu stehen kommt und Hebel e niederdrückt. Damit Hebel α in dieser Stellung auf dem Stift d in Ruhe bleibt, wird derselbe durch Gewicht ρ abermals belastet.
Die Hebel e g sind auf beiden Seiten der Maschine angebracht, durch Zugstange f. verbunden und durch α steuerbar, die Welle bezw. Achse b ist durchgehend. Durch die Hebel g\, welche mit einem Ende in je einen Schlitz der Achsenlager die Walze G fassen, wird durch oben beschriebene Umschaltung des Hebels α das Roulette G in eine feste obere Stellung zu den Druckfedern gebracht.
2. Man entfernt das Rad B durch Abziehen von der Achse des Roulettes F, sodann läfst sich der Lagerbock bezw. die Thür H, welche um die unteren Scharnierbänder drehbar ist, mit dem darauf befestigten Roulettenlager C nach aufsen öffnen.
Nachdem noch die Seitenwand / des Führungskanals, sowie Schraube i aus dem Kanalwinkel k, in Fig. 4 und 5, Blatt II, noch besonders dargestellt, entfernt ist, kann der ringförmige bezw. endlose Filz zwischen die Rouletten G und F anstandslos gebracht und, umgekehrt, nach Beendigung des Walkprocesses auf gleiche Weise wieder entfernt werden.
Damit nun auch der ringförmige bezw. endlose Filz ungehindert zwischen das Walzenpaar D D gebracht werden kann, sind die unteren Lagerhälse K K getrennt angeordnet, wie in Fig. 3, Blatt II, besonders dargestellt. Zwischen das Walzenpaar E E gelangt der ringförmige bezw. endlose Filz, indem dort die untere Walze E aus ihren offenen Lagern gehoben wird und seitwärts herausgenommen werden kann; zuvor mufs natürlich die obere Walze E entsprechend gehoben werden, was in der Zeichnung in Fig. 2, Blatt II, durch eine Schraubenspindel bewerkstelligt werden kann.
Blatt III, Fig. 6, zeigt zur Verdeutlichung den senkrechten Längenschnitt mit Weglassung aller unwesentlichen Bestandtheile der Walke, und ist der Lauf des endlosen Filzes durch die Walzenpaare EEDD, die Rouletten G F und den Kanal durch Pfeile angegeben.
In Fig. 7 ist ein Schnitt durch das Gestell und die Lager der beiden Rouletten F G dargestellt.
Die Vortheile der Filzwalke sind:
1. es wird ein grofser endloser Filz in wenig Stunden gleichmäfsig durchwalkt und fertiggestellt;
2. ein Herausnehmen des Filzes während des Walkens ist nicht nothwendig;
3. ist es leicht, einen endlosen Filz in 8

Claims (1)

  1. bis ίο Minuten so in die Walke zu bringen, dafs das Walken beginnen kann, so dafs im Vergleich zu den Hammer- und Kurbelwalken viel an Zeit und Arbeitskräften erspart wird.
    Patεnt-Ansρrüch:
    Eine Cylinderwalke für endlose Filze, an der folgende Einrichtungen gleichzeitig vorhanden sind:
    a) die Feststellung der Roulettenlager A durch einen Hebelmechanismus ge α (Fig. ι, BlattI);
    b) die Ausschaltung des Lagerbockes bezw. der ThUr CH (Fig. i, Blatt I);
    c) die Anordnung der losen, abnehmbaren Seitenwand / des Führungskanals (Fig. 4 und 5, Blatt II);
    d) die Anordnung der beiden consolartigen Lagerhalse KK (Fig. 3, Blatt II).
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44852D Cylinderwalke für endlose Filze Expired - Lifetime DE44852C (de)

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