DE447736C - Bogenanlegevorrichtung bei Tiegeldruckpressen - Google Patents

Bogenanlegevorrichtung bei Tiegeldruckpressen

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DE447736C
DE447736C DEH95178D DEH0095178D DE447736C DE 447736 C DE447736 C DE 447736C DE H95178 D DEH95178 D DE H95178D DE H0095178 D DEH0095178 D DE H0095178D DE 447736 C DE447736 C DE 447736C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/28Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 d GRUPPE
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 14. Juli 1927.
Alois Hug in St. Gallen, Schweiz.
Bogenanlegevorrichtung bei Tiegeldruckpressen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1923 ab.
Die Erfindung betrifft eine Bogenanlegevorrichtung für Tiegeldruckpressen, bei welcher auf der die Vordermarken tragenden Schiene der Seitenmarkenträger verschiebbar ist.
Der Erfindung gemäß überragt die auf der Vordermarkenschiene geführte lange Buchse des verstellbaren Seitenmarkentragers den die Seitenmarke tragenden Schenkel des Seitenmarkentragers im wesentlichen nur nach der dem zu haltenden Bogen abgewandten Seite. Dies hat den Vorteil, daß der Bogen dicht an das Vordermarkenband und den die Seitenmarke tragenden Schenkel des Seiten-
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markenträgers gelegt werden kann, so daß die Haltefeder der Vordermarken und der Seitenmarken kurz ausgeführt werden können.
Die Buchse hat ferner einen mit Klemmfedern versehenen Deckel. Dieser ist durch eine mit Handgriff versehene Mutter anpreßbar. Ferner hat die Buchse außer den Deckelklemmfedern noch in den schmalen Seitenwänden Klemmfedern. Durch die verstellbare Spannung der Klemmfedern am Deckel wird erreicht, daß die Buchse entweder leicht auf dem Markenband verschoben werden kann oder darauf unter einem solchen Druck geführt wird, daß die Buchse in jeder eingestellten Lage ohne besondere Feststellung bleibt.
Die Anordnung der Klemmfedern an den
Schmalseitenwänden hat den weiteren Vorteil, daß dadurch eine genaue Führung der Buchse des Seitenmarkenträgers auf der Vordermarkenschiene erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. ι eine Draufsicht der Vorrichtung, AbIb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Draufsicht des die Nut für das Markenband tragenden Schenkels des Winkels nach Abnahme des Deckels, Abb. 4 den Deckel allein in der Draufsicht, Abb. 5 eine Seitenansicht des Deckels und Abb. 6 die Gesamtvorrichtung in der Draufsicht.
Die Vorrichtung besteht aus dem Metallwinkel a. Der eine Schenkel a1 dieses Metallwinkels ist mit einer Nut b versehen, deren Tiefe und Breite dem bei den meisten im Gebrauch befindlichen Tiegeldruckpressen bereits vorhandenen wagerechten Markenband c entspricht. In dem Boden der Nut und in ihre eine Seitenwand sind durchgehende Nuten d eingefräst. Durch diese Nuten d werden Zungen e gebildet, die etwas nach dem Innern der Nuten Mnein aufgebogen werden und so auf das in die Nut b eingelegte Markenband c eine Klemmwirkung ausüben.
Die Nut b ist durch den Deckel f überdeckt.
Aus dem Deckel f sind Zungen g herausgeschnitten. Diese Zungen sind, wie Abb. 5 erkennen läßt, etwas nach abwärts gebogen, so daß sie gleichfalls auf das Markenband c eine Klemmwirkung ausüben. Der Deckel f
wird an vier Ecken von Stiften h gehalten die in dem Schenkel α1 des Winkels α befestigt sind. In dem Schenkel a1 ist noch ein Bolzen { befestigt, der an seinem freien Ende mit Gewinde versehen ist. Auf dies Gewinde ist unter Zwischenschaltung einer Unterlagscheibe k (Abb. 4) der Hebel I (Abb. 1) aufgeschraubt. Durch Verdrehen des Hebels I kann der Deckel / gegen den Schenkel a1 und damit gegen das Markenband c angepreßt werden, wodurch dieses festgestellt wird.
Auf dem zweiten Schenkel a2 des Winkels α ist eine Marke m aufgesetzt. Auch diese Marke ist mit einer Nut η versehen; der Grund dieser Nut und die eine Seitenwand ist mit Schlitzen 0 versehen, die federnde Zungen p bilden. Diese federnden Zungen sind wieder gegen die Nut η hin etwas aufgebogen, so daß sie eine Klemmwirkung auf den Schenkel Φ des Winkels α ausüben. In der Marke m ist eine abgesetzte Zunge q verschiebbar. Diese dient zum Halten der zu bedruckenden Bogen o. dgl.
Um ein sicheres Festklemmen der Buchse auf dem Markenband zu erreichen, kann die Mutter I, i durch den Deckel der Buchse greifen und beim Festklemmen der Buchse auf dem Markenband mittels einer Unterlagscheibe k auf das Markenband drücken, wobei gleichzeitig beim Andrehen der Mutter auch der Deckel mit seinen Klemmfedern gegen das Markeuband verstärkt gepreßt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Bogenanlegevorrichtung bei Tiegeldruckpressen, bei welcher auf der die Vordermarken tragenden Schiene der Seitenmarkenträger verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Seitenmarkenträger (α1, α2) tragende lange Buchse im wesentlichen sich nur nach der dem zu haltenden Bogen abgewandten Seite erstreckt, und daß durch ein und dasselbe Stellmittel (I, i) die Spannung von Klemmfedern am Deckel (f) der Buchse verstellt und diese selbst festgestellt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mitKlemmfedern versehene Deckel (f) der Buchse abnehmbar und durch eine mit Handgriff versehene Mutter anpreßbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Deckelklemmfedern in den Schmalseitenwänden der Buchse Klemmfedern vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH95178D 1923-11-13 1923-11-13 Bogenanlegevorrichtung bei Tiegeldruckpressen Expired DE447736C (de)

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